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Jugendliche und ihr Konsumverhalten - Referat



Gliederung:
-Begriffserklärung „Konsum“
-Kaufkraft Jugendlicher
-Einfluss von Werbung
-Markenkleidung
-Beispiel Schuluniform als mögliche Lösung für den -Markenterror an Schulen
-Rechtliche Grundlagen

Begriffserklärung von Konsum :
-Abstammung Konsum: lat. consumere (verbrauchen)
- bezeichnet jede Art von Verbrauchen und Verwenden verschiedener Güter (auch immaterielle Dinge)
-Konsum ist die Voraussetzung für das Funktionieren unseres Wirtschaftskreislaufs, überall auf der Welt
-Neue Wünsche, Interessen und Bedürfnisse
werden beim Verbraucher geweckt, ein Kreislauf entsteht

Kaufkraft Jugendlicher:
-Kaufkraft ist die Summe aller Gelder die Jugendliche zur Verfügung haben
-Neben der direkten Kaufkraft gibt es auch eine indirekte Marktkraft
-2012: Kinder im Alter von 6-19 Jahren haben rund 23,7 Mill. € ausgegeben ( laut Studie von Trend Tracking Kids)
- davon für Mode : 5 Milliarden Euro
-davon für Mobilität : 2 Milliarden Euro
-davon für Telefon und Handy : 1,7 Milliarden Euro

Werbung:
-Firmen stoßen bewusst in Orientierungslücken der Teenager
-Serienwelt und Produktwelt werden miteinander verbunden (Zeitschrift zu Serie Deutschland sucht den Superstar, Prominente tragen Uhren und Klamotten bestimmter Marken --> Kinder wollen Produkte derselben Marken haben )
-Firmen wollen Kinder auf lange Zeit für sich gewinnen
-Bestimmte Strategien bestätigen das Konsumverhalten, Gewinnspiele bei Zeitschriftenkauf und andere Belohnungen für den Kauf der Produkte

Marken:
-Auffällig in der Schule und den Peergroups (Gruppe von Jugendlichen mit gleichen Interessen die vile Zeit zusammen verbringen und sich mit den gleichen Dingen identifizieren)
-Ziel: Möglichst hohen Status unter Gleichaltrigen erreichen
-Begriff „schön“ bekommt neue Bedeutung (schön ist was angesagt, modern und cool ist)
-Nachteile: Kinder aus ärmeren Familien haben Probleme mit Integration in eine Gemeinschaft (können sich angesagte Markenware nicht leisten),
Persönlichkeit eines Menschen tritt in den Hintergrund, die erworbenen Güter bestimmen das Ansehen in einer Gruppe

--> Markenterror entsteht

Schulkleidung als Lösung für Markenterror:
-Einheitliche Schuluniformen werden von jedem Schüler in der Schulzeit getragen
-Länder: Großbritannien, Japan, Neuseeland
-Schulkleidung auch einheitlich, man kann aber zwischen mehreren Kleidungsstücken wählen
( Im Unterschied zu Schuluniformen auch in Deutschland zu finden)

Lösung: Ja (Vorteile von
Schulkleidung) !
-Wettstreit verhindern
-Zusammengehörigkeitsgefühl fördern
-Man kann überall erkannt und zugeordnet werden
-jeder einzelbne Geschmack wird bei Schulkleidung durch Auswahlmöglichkeiten erreicht

Lösung: Nein (Nachteile von Schulkleidung)!
-Zusätzliche Kosten entstehen beim Kauf von Schulkleidung
-kein Ausüben von persönlichem Stil möglich (keine äußerliche Identifikation mit Szenen wie Punk, Sportlern etc.)
-Farbe und Form steht nicht jedem und verursacht dadurch Ausgrenzung und Diskriminierung
-Wertwiderspruch: Aussehen ist gegenüber Charakter zweitrangig (Man sieht nur mit dem Herzen gut, dass Wesentliche ist für die Augen unsichtbar)!

Rechtliche Grundlagen:
-Alle Auszüge sind aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)
§2 BGB Eintritt der Volljährigkeit mit dem 18ten Lebensjahr
§106 BGB Beschränkte Geschäftsfähigkeit Minderjähriger ab dem 7ten Lebensjahr (davor keine Geschäftsfähigkeit!)
§ 107 BGB Einwilligung des gesetzlichen Vertreters für Kauf und Vertragsabschluss nötig
§108, 123, 134 BGB Regelungen zum Vertragsschluss
§ 110 BGB Taschengeldparagraph (legt fest, ab welchem Alter Taschengeld sinnvoll ist)
Verschiedene Richtlinien die den Betrag dem Alter entsprechend festlegen

--> Kinder haben trotzdem keinen rechtlichen Anspruch auf Taschengeld!




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