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Intra- und interspezifische Wechselwirkungen - Referat



Intra- und interspezifische Wechselwirkungen / Ökologische Systeme - Einfach erklärt!

Gliederung

1.1 Abiotische Faktoren
1.2 Interspezifische und Intraspezifische Wechselwirkungen
1.3 Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Umwelt
1.4 Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Umwelt
1.5 Poikilotherme Tiere und homiotherme Tiere

1.1 Abiotische Faktoren

abiotische Faktoren (griech. „nichtlebend“) meinen Umweltfaktoren ohne erkennbare Beteiligung der Lebewesen.

Sie umfassen unter anderem das Klima, den Boden, das Wasser, das Licht und die chemischen Stoffe.

Bei dem Faktor Klima bezieht man sich auf die Wetterverhältnisse, die Luftfeuchtigkeit, den Niederschlag, die Strahlungsverhältnisse und die Temperatur. Bei dem Faktor Boden geht man auf den Humusgehalt, den Nährstoffgehalt und die Feuchtigkeit ein. Der Grundwasserstand und der Wassergehalt in der Luft spielt bei dem Faktor Wasser eine relevante Rolle.
Das Licht fungiert als Energiequelle und ist wichtig für die Fotosynthese. Bei den chemischen Stoffen zielt man auf den Kohlenstoffgehalt, die Sauerstoffkonzentration, die Giftstoffe sowie Schadstoffe.

Hinweis: Der Humusgehalt ist eine tote organische Substanz.

1.2 Interspezifische und Intraspezifische Wechselwirkungen

Interspezifisch bezeichnet Beziehungen zwischen Populationen verschiedener Arten.
Intraspezifisch bezeichnet Beziehungen von Populationen der selben Art.

1.3 Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Umwelt

Einfluss abiotischer Faktoren:

1. Klima
Die Ansprüche der Pflanzen sind unterschiedlich. Im Gegensatz zu den kälteharten Pflanzen, erfrieren die wärmeliebenden Pflanzen bereits beim ersten Frost. Die Lichtpflanzen benötigen hingegen viel Sonnenlicht um zu gedeihen.

1. Boden
Der Boden gliedert sich in gedüngten Boden, nährstoffarmen Boden, Sandboden, Tonboden und Moorboden und richtet sich nach den Ansprüchen der Pflanzen. Viele Pflanzen bezeichnet man deshalb auch als Zeigerpflanzen, da sie auf bestimmte Standorteigenschaften hinweisen.

Einfluss biotischer Faktoren:

Der Wettbewerb bestimmt die Zusammenstellung von Pflanzengesellschaften. Das Vorkommen ist abhängig von dem Durchsetzungsvermögen innerhalb das Konkurrenzverhältnisse und die Vermehrungsfähigkeit ist abhängig von der Zahl der Samen.

1.4 Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Umwelt

Einfluss abiotischer Faktoren:

Die Bergmannsche Regel besagt, dass die Körpergröße verwandter Tierarten größer wird, je kälter die Temperatur ist. Grund hierfür ist, dass Tiere dadurch weniger Wärme abgeben und somit ihre Wärme besser regulieren können.

Die Allensche Regel besagt, dass die exponierten Körperteile bei verwandten Säugetier-Arten in kalten Gebieten kleiner ausgebildet sind, als in wärmeren Gebieten.
Grund hierfür ist, dass die
exponierten Körperteile im Gegensatz zu den anderen Körperteilen schneller abfrieren.

Einfluss biotischer Faktoren:

In einer Räuber-Beute Beziehung existiert immer eine dominante Tierart (Räuber), die eine andere Tierart frisst (Beute). Die Anzahl der Räuber steigt, wenn die Anzahl der Beute hoch ist und sie sinkt, wenn die Anzahl der Beute niedrig ist. Es ist ein Regelsystem mit langen Totzeiten. Es kann außerdem zu einer Auswanderung im Falle einer Überbevölkerung kommen. Dies bezeichnet man dann als Populationsdynamik.

Die Lotka-Volterra Regel umfasst drei Regeln zur Beschreibung der Populationsdynamik in Räuber-Beute-Beziehungen.

Daneben gibt es noch den Parasitismus und die Symbiose. Bei dem Parasitismus erfolgt der Nahrungserwerb aus dem Wirt, wobei der Wirt geschädigt oder sogar getötet wird. Die Symbiose hingegen ist ein Zusammenleben artverschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen.

1.5 Poikilotherme Tiere und homiotherme Tiere

Zu den wechselwarmen Tieren (poikilotherm) gehören beispielsweise Fische, Amphibien, Insekten und Reptilien.
Ihre Körpertemperatur entspricht der Umgebungstemperatur und die Temperaturregulation erfolgt durch Muskelzittern oder durch das Aufsuchen von schattigen Plätzen. Bei einer Unterschreitung des tolerieren Minimums und bei einer Überschreitung des tolerierten Maximus kann es entweder zu einem Hitzetod oder einem Kältetod führen.
Zu den gleichwarmen Tieren (homiotherm) gehören beispielsweise Vögel und auch Menschen.
Ihre Körpertemperatur können sie selber regulieren durch Fell, Federn und einer Fettschicht oder durch Hecheln und Schwitzen. Eine Überhitzung des Körperinneren kann zum Tod führen und eine Erfrierung schädigt das Gewebe.




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