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Immanuel Kant - Referat



Immanuel Kant
-1724-1804
- Begründer des Kritizismus und der Transzendentalphilosophie
1 ) Lehre:
Jede Erkenntnis muss auf eine sinnliche Erfahrung zurückgehen, sonst ist sie keine echte Erkenntnis; wahre Erkenntnisse vollziehen sich also ausschließlich in der Erscheinungswelt(Raum und Zeit)
2 ) Argumentationsüberlegung:
Da die Erkenntnis Gottes nicht auf einer sinnlichen Erfahrung zurückgeführt werden kann, leugnet Kant die Möglichkeit eines jeden Gottesbeweises
- Existenz und Nichtexistenz Gottes durch theoretische Vernunft nicht beweisbar.
- Dennoch Nachweis möglich; Gott als moralische Gewissheit in der praktischen Vernunft Fazit: Man kann an Gott nur glauben, aber ihn nicht wie einen immanenten Gegenstand beweisen.
3 ) Argumentationsgang:
Kant bejaht eine moralische Gotteserkenntnis, nicht einen moralischen Gottesbeweis
1) Postulat der Tugend
Menschliche Willensfreiheit und unbedingt verpflichtendes Sittengesetz. Jeder Mensch soll pflichtgemäß handeln und Gutes tun: Jeder Mensch hat eine moralische Gesinnung
2) Postulat der Unsterblichkeit
Streben nach Übereinstimmung von Pflicht und Glückseligkeit, welches im Diesseits nicht zu erreichen ist; der sittliche Mensch muss einen Lebenssinn, eine Zukunft, ein weiteres, transzendentes Leben haben.
3) Postulat der Existenz Gottes
Die Vereinigung von Pflicht und Moral nennt Kant „ summum bonum“(höchstes Gut)
Da der Mensch diese Vereinigung alleine nicht schafft, ist Gott der Garant für pflichtgemäßes Handeln und Bedingung der Möglichkeit von Sittlichkeit und Glückseligkeit.
4 ) Bezug zur Biographie:
- Frommes, protestantisches Elternhaus
- Studium der Philosophie, Mathematik und Theologie
- sein Hauptgebiet ist die Metaphysik
- Wächst im Militär- und Beamtenstaat Preußen auf, indem Pflichterfüllung als höchste Tugend galt


• Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen, Gesetzgebung gelten könne. ( Immanuel Kant)
• Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu (Goldene Regel)
• "Alles, was ihr für euch von den Menschen erwartet, das tut ihnen auch." (Matthäus 7, 12),
• „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt [...]“(GG, Art.2)




























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