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Hormone - Referat



Hormone

Sie sind Botenstoffe, die von Hormondrüsen (= endogrinen Drüsen) ins Blut abgegeben werden. Sie bewirken Veränderungen an den Organen im Körper, die die passenden Hormonrezeptoren besitzen.

Wichtige Hormondrüsen: Hirnanhangdrüse (Hypophyse):
Sie wird vom Hypotalamus (Gehirnregion) gesteuert und ist selbst an der Steuerung der anderen Hormondrüsen beteiligt. Sie produziert:

™ Steuerhormone, die die Tätigkeit anderer Hormondrüsen beeinflussen
™ Andere Hormone z.B. Wachstumshormon

Epithyse oder Zirbeldrüse:
Sie produziert Melatonin (wird in Amerika gegen den Jet-lag gegeben). Thymusdrüse liegt vor dem Brustbein und bildet sich beim Erwachsenen zurück.

Thymusdrüse:
liegt vor dem Brustbein und bildet sich beim Erwachsenen zurück. Hier reifen die T-Lymphozyten.

Schilddrüse:
liegt in der Halsregion. Wichtigstes Schilddrüsenhormon > Thyroxin (enthält Jod). Durch Jodmangel kann sich die Schilddrüse vergrößern > Kropf > deshalb wird Speisesalz jodiert.
Kaliumjodidtabletten bei Atomunfällen. Baut dadurch kein radioaktives Jod auf.

Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel.
Überfunktion: nervös, Herzrasen, Gewichtsabnahme
Unterfunktion: müde, träge, Gewichtszunahme

Nebenschilddrüsen erzeugen Parathormon > Gegenspieler ist Vitamin D > erhöht den Blutcalciumspiegel, indem es Calcium aus den Knochen herausbefördert.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas):
In den Langerhans’schen Inseln > erzeugen Insulin (senkt den Blutzuckerspiegel) und Glukagon (erhöht den Blutzuckerspiegel). Insulin wird in die Zellen befördert > verbrennt Zuckerspeicherstoff > Glykogen.

Diabetes Typ I: Jugendlicher Diabetes; Insulinproduktion ist zu gering > muss Insulin spritzen.

Diabetes Typ II: Altersdiabetes; Zellen werden gegen Insulin unempfindlich > Diät, Gewichtsabnahme > Zivilisationskrankheiten.

Nebennieren:
Nebennierenrinde erzeugt Cortison (Cortisal). Cortison regelt den Stoffwechsel. In höheren Dosen wirkt es Entzündungshemmend und Antiallergisch > hochwirksames Medikament.

Nebennierenmark ist Adrenalin = Stresshormon. Es bewirkt im Körper eine Steigerung der Herzleistung, der Blutzuckerspiegel wird erhöht, Muskeln werden stärker durchblutet und Verdauungsorgane werden gehemmt.

Geschlechtsdrüsen:

Männliche Keimdrüsen (Hoden):
bilden einerseits Samenzellen (Spermien) und das männl. Geschlechtshormon (Testosteron). Es bewirkt die Reifung der Spermien und die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale z.B. mehr Muskeln, breitere Schultern, Bartwuchs, Stimmbruch, schmales Becken.

Kastration = Entfernung der Hoden
Sterilisation = Durchtrennung der Samenleiter

Weibliche Keimdrüsen (Eierstöcke):
Weibliche Geschlechtshormone = Östrogen und Gestagene (z.B. Progesteron).
Östrogen bewirkt die Ausbildung der weibl. sekundären Geschlechtsmerkmale: Brust, Fettverteilung, Reifung der Eibläschen (Follikel), am Zyklus beteiligt.
Gestagene sind auch wichtig für den Zyklus und dienen der Vorbereitung und Erhaltung einer Schwangerschaft. (Gebärmutter wird umgewandelt sodass sich das Ei einnisten kann).

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: civicgirl



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