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Homöopathie - Referat



Homöopathie

Inhaltsverzeichnis

Einleitung ... 3

1. Samuel Hahnemann ... 3

2. Ursprünge der Homöopathie ... 5

3. Die 3 Säulen der Homöopathie ... 6
3.1 Ähnlichkeitsprinzip (Similia similibus curentur) ... 6
3.2 Arzneimittelbild ... 7
3.3 Potenzieren ... 7

4. Ausgangsstoffe ... 7

5. Herstellung ... 7
5.1 Das Potenzieren der Arznei ... 7
5.2 Die Verreibung ... 8

6. Potenzen ... 8
6.1 C-Potenz ... 8
6.2 D-Potenz ... 9
6.3 K-Potenzen oder Einglaspotenzen ... 9
6.4 Q-Potenz ... 10

7. Regeln bei der Einnahme von homöopathischen Medikamenten ... 12

8. Die homöopathische Erstverschlimmerung ... 10

9. Wirkungsprinzipien
9.1 Die Hering′sche Regel ... 11
9.2 Imprint - Theorie ... 12

10. Homöopathische Behandlungen ... 13
10.1 Neurosen ... 13
10.2 Psychosen ... 14
10.3 Selbstmordtendenz ... 14
10.4 Chronische homöopathische Behandlung ... .15

11. Untersuchungen und Kritik an der Homöopathie ... 17

12. Zusammenfassung (Deutsch/Englisch) ... 18


Einleitung
Homöopathie wurde in den letzten Jahren eine anerkannte komplementärmedizinische Behandlungsmethode im medizinischen Bereich. Immer mehr Ärzte und Patienten verwenden homöopathische Mittel zur Heilung.

Den Menschen, der mit Homöopathie vertraut ist, und sich mit den Patienten befasst und beschäftigt, die eine solche Therapie in Erwägung ziehen, nennt man Homöopath.

Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapiemethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um eine Regulations- oder Reiz- körpertherapie. Charakteristisch für die Homöopathie ist, dass pflanzliche, mineralische und tierische Mittel stufenweise verdünnt, dann verschüttelt bzw. verrieben (=potenziert), das heißt feste oder flüssige Arzneisubstanzen werden, um ein wirkungsvolles homöopathisches Präparat zu erhalten. Man darf die Homöopathie aber nicht mit Phytotherapien wie Tees, Tinkturen und Kräutersalben verwechseln, da bei diesem Vorgang die Arzneimittel nicht stufenweise verdünnt oder verrieben werden, und einem anderen Wirkungsmechanismus unterliegen.

1. Samuel Hahnemann
Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde im April 1755 in Meißen geboren.
Er war der Sohn von Christian Gottfried Hahnemann und dessen Frau Johanna Christiane Spiess. Ab 1767 besuchte er drei Jahre lang die lateinische Stadtschule und begann danach eine kaufmännische Lehre, die er nach kurzer Zeit jedoch abbrach. Er schaffte es, an der berühmten Fürstenschule St. Afra in Meißen aufgenommen zu werden, die er mit Bravour beendete. Im Alter von 20 Jahren begann sein Medizinstudium zur Zeit als Aderlass, Abführen, Erbrechen und der Einsatz von hohen Dosen von Chemikalien wie Quecksilber oder Arsen noch zu den üblichen Behandlungsmethoden zählten. Anfang des Jahres 1777 ging Hahnemann nach Wien. Dort wurde er Schüler von Quarin. Dieser nahm ihn als einzigen seiner Schüler mit zu seinen Privatpatienten, wovon Hahnemann sehr profitierte. Doch da es Hahnemann an Geld fehlte, musste er Wien bald wieder verlassen. So kam er nach Hermannstadt wo er im Schloss des Gouverneurs Hausarzt und Bibliothekar wurde. Am 10. August 1779 beendete er in Erlangen schließlich sein medizinisches Studium mit Erfolg. Ein Jahr später zog er nach Hettstedt. Dort widmete er sich voll und ganz der Chemie. 1782 heiratete er in Gommern Henriette Küchler. In dieser Zeit entstand Hahnemanns erstes Werk, das Geschwüren gewidmet war und ,,Anleitung alte Schäden und faule Geschwüre gründlich zu heilen..." hieß.Er beschäftigte sich weiterhin mit Chemie und übersetzte nebenbei etliche medizinische Werke um sich finanziell abzusichern.
1784 übersiedelte Hahnemann nach Dresden und freundete sich mit dem sogenannten Stadtphysikus Wagner an. Dieser ermöglichte ihm den Zugang zu allen Krankenhäusern der Stadt. So war es ihm möglich Erfahrungen im praktischen Umgang mit der Medizin zu sammeln. Er interessierte sich zu der Zeit für die gerichtliche Medizin und für die Toxikologie. Hahnemann verfasste das ,,Apotheker Lexikon", das auch heute noch einen Gesamtüberblick über die damals verwendeten Arzneimittel bietet. 1790 zog Hahnemann nach Leipzig. Wieder verdiente er sein Geld mit Übersetzungen. Als er die ,,Materia medica" von Cullen übersetzte, entdeckte er das Ähnlichkeitsprinzip (siehe Kapitel 3.1). Er führte etliche Versuche durch um dieses Prinzip zu bestätigen und verfasste ein neues Werk, ,,Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken auf die bisherigen".
Im Jahr 1805 zog Hahnemann nach Torgau. Dort verfasste er noch weitere Werke wie die ,,Heilkunde der Erfahrung" und die ,,Fragmenta de viribus medicamentorum positivis, sive in sano C.H. observatis". Sein bekanntestes Werk war aber der ,,Organon".
1811 zog Hahnemann nach Leipzig und eröffnete dort sein ,,Medizinisches Institut". Dort wollte er seine Lehre der Homöopathie bekannt machen. Dabei musste er gegen die Schulmedizin kämpfen, die sich stark von der Homöopathie unterschied. 1812 wandte sich Hahnemann an die medizinische Fakultät der Universität Leipzig um zu unterrichten. Er vermied es sich mit der Schulmedizin auseinander zu setzen und konnte somit seine Lehre verbreiten. Doch da Hahnemann sehr streng und kompromisslos war, gelang es ihm nicht, viele begeisterte Anhänger zu finden. Hahnemann stellte seine Arzneimittel selbst her und gab sie an seine Patienten weiter. Dadurch verschaffte er sich viele Feinde, die einen Konkurrenten in ihm sahen. Hahnemanns Ansehen litt auch darunter, dass er Geld für seine Arzneien verlangte. In den letzten Jahren, die Hahnemann in Leipzig verbrachte, brach ,,zu seinem Glück" eine Scharlachepidemie aus. So konnte er mit seinen Arzneien experimentieren und sie verifizieren. Er schrieb zu der Zeit die sechsbändige ,,Arzneimittellehre". Im Jahre 1821 erschien die erste Ausgabe seiner Zeitung ,,Archiv für die homöopathische Heilkunst". Am Hof des Herzog Ferdinand von Anhalt-Köthen wurde Hahnemann Leibarzt und bekam erstmals das Recht, Arzneimittel selbst herzustellen. Dieses wurde ihm auf Lebenszeit zugesichert. Hahnemann schrieb in der dritten Auflage des ,,Organon" zum ersten Maldas Prinzip der Potenzierung nieder. Genaueres schrieb er darüber in seinem Werk ,,Chronische Krankheiten". Mit der Therapie der chronischen Krankheiten hatte er am meisten zu kämpfen. Er erzielte viele Fehlschläge, schaffte es aber auch, als unheilbar geltende Krankheiten zu bekämpfen.
Im Jahre 1892 feierte Hahnemann sein 50jähriges Doktorjubiläum. Mit den Spenden der Gratulanten war es möglich in Leipzig ein Spital einzurichten, das auf den Grundlagen der homöopathischen Gesetzmäßigkeiten arbeitete. Die homöopathischen Spitäler spielen eine bedeutende Rolle in der Ausbildung und Verteidigung der Lehre und der Heranbildung des Nachwuchses. (Dorcsi, Mathias; Swoboda, Franz: Documenta Homoepathica, Band 19 - Wien, München, Bern: Verlag Wilhelm Maudrich 1999) Dieses Projekt scheiterte jedoch wegen den Meinungsverschiedenheiten zwischen Hahnemann und Müller, dem Leiter des Spitals. Damals wurde auch der ,,Verein zur Förderung und Ausbildung der homöopathischen Heilkunst" gegründet.
1829 starb Hahnemanns Frau. In Paris 1834 heiratete er dann Melanie d′Hervilly. In Paris wurde Hahnemann auf Grund seiner Lehre verehrt. Er wurde Modearzt des Pariser Adels. 1921 erschien die 6. Auflage des "Organons", in dem Hahnemann 1834 über LM-Potenzen schrieb.
Am 2. Juli 1843 starb Hahnemann an einer Bronchopneumonie. Er hätte diese Krankheit heilen können, doch er ergab sich der Altersschwäche.

Hahnemann war der Begründer der Homöopathie. Doch davor gab es einige bedeutsame Personen, die Ansätze für die Theorie Hahnemanns entwickelten.

2. Ursprünge der Homöopathie
In der Zeit um 460 v. Chr. lebte der griechische Arzt Hippokrates, der sich mit der Beobachtung und Erforschung von Krankheiten, ihren Ursachen und ihren Symptomen beschäftigte. Mit der Therapie setzte er sich weniger auseinander. Hippokrates unterschied zwischen einer Behandlung mit etwas Gegensätzlichen oder mit etwas Gleichem. In seiner Schrift ,,Von den Stellen im Menschen" ist nachzulesen, dass Gegensätzliches die Fähigkeit hat, die Beschwerden einer Krankheit zu lindern, und Ähnliches eine Erkrankung heilen kann.
Das Prinzip der Ähnlichkeit als Grundsatz der medizinischen Heilkunst hatte auch Theophrastus Bombastus von Hohenheim, auch bekannt als Paracelsus, erkannt. Paracelsus lebte von 1493-1541. Seine Erkenntnisse beruhten weniger auf wissenschaftlichen Untersuchungen, als auf dem Gebiet der Magie. Paracelsus schrieb zahlreiche Schriften darüber.
Störck war Medikus am Wiener Hof und erforsche viele Arzneipflanzen an gesunden Menschen. Er erkannte das Auftreten von Verschlimmerungen nach Einnahme der Arzneien und nannte diese Erstverschlimmerungen. Quarin hatte dieses Wissen von Störck schließlich an Hahnemann weitergegeben.
Als Hahnemann die ,,Materia medica" von Cullen übersetzte, wurde er auf dessen Versuche aufmerksam und begründete daraus das Ähnlichkeitsgesetz (siehe Kapitel 3.1).

3. Die 3 Säulen der Homöopathie
Das Grundprinzip der Homöopathie wird in drei Säulen geteilt (Ähnlichkeitsprinzip, Arzneimittelbild, Potenzierung). Diese machen die Homöopathie aus.

3.1. Ähnlichkeitsprinzip (Similia similibus curentur)
Als Hahnemann die ,,Materia medica" von Cullen übersetzte, wurde er auf dessen Versuche aufmerksam. Cullen schrieb von der heilenden Wirkung der Chinarinde gegen Malaria. Daraufhin verabreichte Hahnemann sich selbst pulverisierte Chinarinde. Er bekam genau die Symptome, die typisch für Malaria waren. Als er die Arznei absetzte verschwanden die Symptome wieder. Chinarinde verursachte beim Gesunden also das, was sie beim Kranken heilt. Damit begründete Hahnemann das Ähnlichkeitsgesetz, das er in der Simile-Regel (Similia Similibus Curentur) ausdrückte. Sie bedeutet nichts anderes als ,,Gleiches werde mit Gleichem geheilt".

3.2. Arzneimittelbild
Verschiedene Substanzen werden an gesunden Menschen erprobt. Dabei wird genau aufgeschrieben, welche Symptome sie verursachen. Diese werden in der ,,Materia medica" festgehalten.

3.3. Potenzieren
Jedes homöopathische Arzneimittel wird durch stufenweises Verdünnen, Verschütteln und Verreiben hergestellt. Dies geschieht solange, bis im Medikament kein einziges Molekül der ursprünglichen Substanz mehr vorhanden ist. Das Medikament behält dabei aber die ursprüngliche Information.

4. Ausgangsstoffe
Jedes homöopathische Mittel wird aus Substanzen von Pflanzen, Tieren oder Mineralien hergestellt. Viele Substanzen sind in hohen Dosen giftig oder haben bekanntermaßen eine starke Wirkung. Die Mittel können aus einem ganzen Tier gemacht werden, wie zum Beispiel Apis, das aus Bienen mitsamt dem Stachel erzeugt wird. Sie können aber auch nur aus bestimmten Substanzen hergestellt werden, wie zum Beispiel Lachesis, das aus dem Zahn einer Giftschlange gewonnen wird. Mineralien , wie zu Beispiel Eisen oder Gold,werden für gewöhnlich verrieben.

5. Herstellung

5.1. Das Potenzieren der Arznei
Hahnemann wollte die Heilwirkung von der Giftwirkung trennen und genau diese Trennung passiert beim Potenzieren oder Dynamisieren der Arznei.
Anfangs verdünnte Samuel Hahnemann die Arznei, denn dabei nimmt die chemische Konzentration ab. Am Beispiel der Belladonna ist dieser Vorgang gut zu erkennen. Er nahm einen Tropfen dieser Tollkirsche und gab ungefähr 100 Tropfen Alkohol dazu. Im darauffolgenden Schritt klopfte er das Fläschchen auf ein Buch zehnmal auf. Dadurch wird, wie schon oben gesagt, die Giftwirkung verringert und die Heilkraft verstärkt.
Diese beiden Vorgänge wiederholte er dreißig Mal, denn erst dann sollte das Mittel seine Heilkräfte richtig entfalten ohne giftig zu sein.
Interessant ist Die Frage, was bei diesen einfachen Vorgängen passiert.
Chemiker haben dafür eine einfache Lösung, denn wenn man einen Tropfen der Arznei mit 100 Tropfen Alkohol mischt, erhält man eine Konzentration von einen hundertstel Tropfen. Dies nennen Homöopathen die erste Centesimalpotenz oder kurz C1-Potenz. Aber das ist noch lang nicht alles. Wiederholt man diesen Vorgang, also nimmt man wieder einen Tropfen der C1-Potenz und gibt 100 Tropfen Alkohol dazu, erhält man die C2-Potenz, dabei hat man nun mehr einen 1000stel Tropfen. Nach der 4. und 5. Flasche erhält man das 12. Fläschchen. In diesem 12. Fläschchen ist nun genauer betrachtet nicht ein einziges Molekül des Ausgangsstoffes mehr, also ist in der 12. Flasche reiner Alkohol. Hahnemann wusste aber nicht, dass er damit sein Ziel erreicht hatte, denn in diesem Fläschchen ist jetzt nur mehr dynamische Heilkraft und kein einziges Molekül Gift enthalten.

5.2 Die Verreibung

Bei der C-Potenz ist der Ausgangsstoff im Alkohol löslich, falls dies nicht der Fall sein sollte, greift man zu einem anderen Verfahren.
Dies ist zum Beispiel bei Gold der Fall: Hahnemann nahm als Ausgangsstoff feinstes Blattgold. Auf einen Teil dieses Blattgoldes gab er 99 Teile Milchzucker und verrieb das Gold mit einem Mörser zusammen mit dem Zucker. Daraus erhielt er ein Gold-Zucker-Gemisch, diesem gab er den Namen C1, also Verdünnung von Gold im Verhältnis 1:100. Aus der C1 Potenz entnahm er 0,06 Gramm und gab 6 Gramm Milchzucker dazu, zerrieb dieses Gemisch wieder und erhielt die C2 Potenz. Diesen Vorgang wiederholte er und legte später fest, dass von allen Stoffen die ersten drei Potenzen durch Verreiben hergestellt werden.

6. Es gibt verschiedene Potenzierungsverfahren und diese werden jetzt genauer erklärt:

6.1. C-Potenz

Die Herstellung dieser Potenz wurde bereits erklärt. Man verdünnt einen Tropfen der letzten Flasche mit 100 Tropfen Alkohol in einem Fläschchen und klopft dieses Fläschchen auf ein Buch. Durch dieses Verfahren erhält man jeweils die nächste Potenz. Sobald man bei dem 30. Fläschchen angelangt ist, könnte man einen Tropfen davon einnehmen.
Hahnemann war diese Menge jedoch zuviel, also besorgte er sich Zuckerkügelchen und diese tropfte er mit der Arznei an. Diese Globuli, so der Name der Kügelchen, gab er dann den Patienten. So konnte er mehrere Patienten versorgen, die Wirkungsdauer betrug Wochen bis Monate.
Heute bekommt man diese Globuli nicht mehr zu kaufen, man muss sie erst herstellen lassen, diese sind dann 5-mal so groß.

6.2. D-Potenz

Diese Potenz ist hauptsächlich in deutschen Apotheken erhältlich. Bei dieser Potenz wird nicht nur ein Tropfen in die 100 Tropfen Alkohol gegeben, sondern 10 Tropfen. Die 10 Schüttelschläge bleiben gleich, um die nächste Potenz zu erhalten. Diese Potenz wurde von Dr. Hening entwickelt. Hening fand jedoch, dass sie zu sehr anregten, also verwarf er sie.

6.3. K-Potenzen oder Einglaspotenzen

Diese Potenz wurde nach dem Homöopathen Korsokoff benannt. Dieser drehte die Methode von Hahnemann um, einfach ausgedrückt.
Er entnahm der 5ml-Flasche 100 Tropfen, also blieb ein Tropfen in der Flasche, diese Flasche füllte er wieder mit 100 Tropfen Alkohol und schlug es 10 mal auf.
Früher verwendete man die jennischen Hochpotenzen. Er entdeckte damals durch Zufall eine spezielle Methode. Ein Fläschchen war nicht gut zu und trocknete aus. Er füllte das Fläschchen wieder an, klopfte es sehr kräftig und weckte dadurch wieder die Heilkraft. Diese Potenzen waren dann auch sehr kräftig.
Ein belgischer Arzt, gab auch wie Jennischer eine etwas hohe Dosis an Globuli. Er verordnete 10 bis 15 Globuli und sagte es seien keine Nebenwirkungen bekannt. Der Patient bekommt eine Information, jedoch in welcher Menge er sie bekommt sei doch nebensächlich. Es läuft auch ein Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Ärzten und Apotheken, die behaupten, ihre Potenzen seien die besten, denn sie würden im richtigen Winkel geschüttelt.
Es sind jedoch auch einige Geschichten von Patienten bekannt, die in der Not selbst Potenzen hergestellt haben. Was zeigt, dass hinter all dem ein Prinzip steckt, das wir hoffentlich bald begreifen.

6.4. Q-Potenz

Diese Potenzen waren ein letzter Versuch von Hahnemann die Heilung noch schneller, sanfter und sicherer herbeizuführen. Verreibung spielt auch hier eine große Rolle, wie bei den ersten drei C-Potenzen.
Die erste Q-Potenz erhält man aus der C3-Potenz aufgelöst in 50.000 Tropfen Alkohol und 100 mal aufgeschlagen, wiederum auf ein Buch. Für die nächste Potenz geht man so wie bei der C-Potenz vor, nur schlägt man das Fläschchen hundertmal auf, statt nur zehnmal.
Dies war dann jedoch zu viel Arbeit und Hahnemann tropfte jeweils einen Tropfen auf 500 Miniglobuli. Eines dieser 500 gab er dann in das Q2-Fläschchen, mit 100 Tropfen Alkohol gefüllt, wartete bis es sich aufgelöst hatte und schlug dann das
Q2-Fläschchen wieder 100 mal auf. Diesen Vorgang wiederholte er dann.

7. Regeln für die Einnahme von homöopathischen Medikamenten

Die Homöopathie setzt auch besonders auf die ,,Weisheit" des Körpers, und seine Fähigkeit sich selbst zu erhalten. Doch dies ist nicht immer der Fall, besonders wenn die Immunabwehr geschwächt ist. Die Homöopathie unterstützt den Körper also bei der Heilung, aber vollführt sie nicht allein.

Wichtig ist bei dieser Art der Therapie, nicht zu viele Mittel auf einmal zu nehmen, da es ein Irrglaube ist, mehrere Mittel würden besser helfen. Dies ist deshalb falsch, da sich die Wirkungen der verschiedenen Mittel aufheben würden, oder den Krankheitsverlauf verwischen können, so dass der Homöopath bei einer später angesetzten Therapie nicht mehr im Stande wäre, das Mittel, das helfen kann zu finden.

Wenn man beschließt die Behandlung selbst durchzuführen, muss man auf die Höhe der Potenzen aufpassen. Die Hausapotheke sollte deshalb nur aus niedrigen D-Potenz Mitteln bestehen. Diese niedrigen Potenzen müssen mehrmals kurz hintereinander eingenommen werden, da ihre Wirkung schnell nachlässt. Bei hohen C- und Q- Potenzen genügt allerdings eine einmalige Einnahme.

Die Dauer der Einnahme hängt von der Krankheit ab, doch im Allgemeinen ist zu sagen, dass die Arznei pro Tag über 5 Stunden verteilt jede Stunde eingenommen werdensollte. In gefährlicheren Fällen verkürzen sich die Ruhepausen zwischen den Einnahmen. Kurz nach Einnahme ist dann die sogenannte ,,Erstverschlimmerung" festzustellen, doch diese ist nur der Vorbote der etwas später eintretenden Heilung.

Man sollte das Mittel nicht langzeitig kontinuierlich einnehmen, nur um sicherzugehen, dass es hilft, da diese Therapie nur zur Unterstützung der Selbstheilung des Körpers dient.
Vor und nach der Einnahme wird empfohlen 15 Minuten weder zu trinken noch zu essen, rauchen oder Zähne zu putzen. Außerdem wird geraten das Mittel nicht gleich zu schlucken, sondern auf der Zunge zergehen zu lassen, da es sich über die Mundschleimhaut schneller aufnehmen lässt als über den Magen.

Weiters ist darauf zu achten, dass das homöopathische Mittel nicht mit Metall in Berührung kommt, das heißt, es muss ein Horn- oder Holzlöffel bei der Einnahme verwendet werden.

Homöopathische Mittel können in verschiedenen Formen wie zum Beispiel in Form von Tropfen, Globuli, Tabletten und Säften eingenommen werden.

Die verschiedenen Krankheiten können entweder ausschließlich, oder auch unterstützend zu einer konventionellen Heilmethode mit homöopathischen Mitteln behandelt werden.
(Konsument extra 1996, S.193)

8. Die homöopathische Erstverschlimmerung

Bei der Herstellung von den Potenzen gab es natürlich auch Probleme. Ein Problem war die Reaktion des Organismus auf das Arzneimittel. Teilweise werden die Beschwerden anfangs stärker, schwächten allerdings dann ab und verschwanden manchmal sogar ganz. Diesen Vorgang nennt man die homöopathische Erstreaktion oder Erstverschlimmerung. Durch diese Reaktion merkt man, dass die Lebenskraft da ist und die Krankheit ausscheidet. Bei den Reaktionen handelt es sich um Krankheitszeichen, die schon bekannt waren, nun werden sie jetzt intensiver erlebt. Die Erstverschlimmerung dauert nicht lange, so zwischen einigen Stunden bis wenigen Tagen. Wie häufig und stark die Verschlimmerung auftritt hängt von der Wahl der Arznei ab. Falls diese gut passt kommt es zu keiner oder nur sehr kurzen Verschlimmerung. Passt die Arznei nur halbwegs so gut kann es zu einer leichten, unangenehmen Verschlimmerung kommen, die dann aber doch zur Heilung führt. Falls die Arznei gar nicht passen sollte, passiert in der Regel gar nichts. In seltenen Fällen kann es auch zu länger anhaltenden Erstreaktionen kommen, die aber maximal 3 Wochen dauern. Die Beurteilung der Reaktion von Patienten ist eine nicht allzu leichte Aufgabe und dafür gibt es strenge Regeln.

9. Wirkungsprinzipien

9.1 Die Hering`sche Regel
Es geht dabei größtenteils um chronische Erkrankungen, befallen sind die Lebenskraft und diese äußert ihre Verstimmtheit an verschiedenen Körperteilen.
Man kann sich das so vorstellen:
Unser Körper ist eine Burg und im Zentrum befindet sich eine Schatzkammer. In dieser befindet sich auch die geistige Führung des Lebensverbandes. Rundherum gibt es verschiedene Gruppen, also die Organe mit speziellen Fähigkeiten, und um all das herum befindet sich ein Schutzwall. Hin und wieder versuchen ein paar Raubritter einzudringen und innen herrscht fieberhafte Aufregung. Meistens gelingt es den Bewohnern der Burg die Feinde abzuwehren. Durch das Anwesen fließt ein Fluss, der an der Nordmauer gestaut wurde. Nach einigen Jahren beginnt der Putz von der Nordmauer zu fallen und schuld daran ist die Feuchtigkeit durch den aufgestauten Fluss. Der kleine Staudamm wurden nach langen Diskussionen aufgehoben und die Mauern trockneten nach und nach. Man erkennt daraus, dass die Lebenskraft zunehmend abgenommen hat und völlig falsch reagierte. Das Wasser war kein Feind, man musste nur lernen richtig damit umzugehen. Das Wasserproblem entspricht einer chronischen Erkrankung. Die frohe Botschaft waren die homöopathischen Kügelchen, denn man musste sie nicht an jedes Haus einzeln schicken. Die wirkliche Heilung muss nur einmal richtig ankommen und vielleicht auch aufgefrischt werden.
Das obengenannte Beispiel wirkt vielleicht harmlos, aber wenn man statt Wasser ,,radioaktive Strahlung" einsetzt wirkt das Beispiel schon aktueller.
Doktor Hering hat nach langen Beobachtungen Regeln für eine wirkliche Heilung aufgestellt:
Die Symptome verbessern sich von innen nach außen, das heißt vom lebenswichtigen Organ zu eher unwichtigeren. Die Krankheitszeichen können sich verbessern von jetzt nach früher, das heißt die aktuellen Merkmale verschwinden und ältere kehren kurzfristig zurück, bis der Zustand vor den ersten Symptomen erreicht wurde. Die Symptome können sich auch von oben nach unten verbessern, also zuerst verschwinden Kopfschmerzen, dann Halsschmerzen, usw.

9.2 Die Imprint - Theorie
Mit der Imprint - Theorie wollen Homöopathen erklären, warum Hochpotenzen wirken, obwohl in der Arznei keine Teilchen des Ausgangsstoffes vorhanden mehr sind. Sie geht davon aus, dass ihre Wirkung durch Energiefelder, z.B. elektromagnetische Felder oder Quantenfelder, vermittelt wird.
Die verwendeten Lösungsmittel, Wasser, Alkohol und Milchzucker müssen ein ,,Gedächtnis" für die Information des homöopathischen Mittels besitzen. In der Homöopathie wirkt also nicht das Ausgangsmaterial, sondern die übertragene Information.
Unser Körper ist in der Lage, die Information der Ausgangssubstanz zu erkennen. Es müssen also Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und dem Arzneimittel vorhanden sein. Die Abstimmung von ,,Sender" und ,,Empfänger" ist dabei entscheidend.

10. Homöopathische Behandlungen
Von einer homöopathischen Behandlung spricht man erst, sobald ein Homöopath ein persönliches Krankheitsbild des Patienten erstellt hat. Die Einnahme von einem homöopathischen Mittel alleine gilt also nicht als homöopathische Behandlung. (Konsument extra 1996, S.193)
Homöopathische Arzneien wirken bei folgenden Krankheitsgruppen besonders gut:

10.1. Neurosen
Homöopathische Mittelkönnen bei psychischen Krankheiten, wie zum Beispiel bei Neurosen, kurzzeitig die Symptome lindern und die Psychotherapie auch unter- stützen.

Sollte ein Patient beispielsweise mit einer Angstneurose in die Praxis kommen, so würde man aus psychotherapeutischer Sicht versuchen Zusammenhänge zwischenSymptom, Auslöser und Vorläufernin der Vergangenheit zu finden.

Eine Psychotherapie ist dann vor einer homöopathischen Therapie durchzuführen, wenn die Symptome besser psychodynamisch erklärbar sind als homöopathisch.

Ein wesentliches Wirkprinzip der Homöopathie ist eine Veränderung des Körperempfindens. Beispiele dafür sind längst fällige Wutäußerungen nach der Verabreichung von einem Mittel namens Staphisagria. Dieses Mittel fördert den Reifungsprozess von Hormonen, die bis dahin Gefühle oder Ereignisse blockiert haben. In solchen Fällen ist eine Wirkung der homöopathischen Mittel zwischen 8 bis 10 Tagen zu erwarten.
(Sabine Ohm 1997, S.299 - 304)

10.2. Psychosen
Die Erfolge der Behandlung von Psychosen durch Homöopathie sind begrenzt, aber immerhin in manchen Fällen vorhanden.
Bei Patienten, die in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden, werden die auftretenden Symptome oft mit hohen Psychopharmakadosen unterdrückt und die Patienten erleiden dadruch oft eine Persönlichkeitsveränderung. Deshalb ist es anzuraten, dass die Patienten vor einer Einlieferung zuerst in ihrem gewohnten Umfeld beobachtet werden, um eine geeignete Behandlung finden zu können.

Patienten die nach einem oder mehreren Klinikaufenthalten ihre Lebendigkeit wiedererlangen wollen, die ihnen von den Psychopharmika genommen wurde, wenden sich oft an Homöopathen. Doch diese Behandlung ist schwer, da die homöopathischen Mittel die Symptome nicht unterdrücken, und diese Behandlung die vorige nicht ersetzen kann. Deshalb wird dasPsychopharmakon, das der Patient von dem Klinikaufenthalt gewöhnt ist, in einem geringen Maße weiter verabreicht und die Menge dieses Mittels langsam reduziert, bis es nicht mehr gebraucht wird.

Wichtig ist es, ein ,,Krisenmanagement" mit dem Patienten zu vereinbaren, da er rückfällig werden kann, und ein erneuter Klinikaufenthalt mit den bekannten Folgen verhindert werden soll.
(Sabine Ohm 1997,S. 305 - 310)

11.3. Selbstmordtendenzen
Bei solchen Patienten reicht eine alleinige homöopathische Behandlung nicht aus. Selbstmordneigungen können aus verschiednen Perspektiven betrachtet werden.
Die erste Möglichkeit ist die psychoanalytische und familientherapeutische Sicht. Von dieser Seite her betrachtet, haben Menschen in ihrer Lebensgeschichte Norm- und Wertvorstellungen übernommen, in welchen der Tod die natürlichste Sache der Welt ist. Viele dieser Leute haben in ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis schon Selbstmorde oder Todesfälle erlebt. Sie sehen Selbstmord meist als eine normale Möglichkeit ein Problem zu lösen. Gründe eines Selbstmordverhaltens sind:
· eine langandauernde Problemgeschichte schon seit der Kindheit
· eine Eskalation von Problemen, zu dessen Bewältigung der Mensch nicht mehr im Stande ist
· ein fortschreitendes Versagen verfügbarer Anpassungstechniken, wodurch sich der Patient immer mehr zurückzieht und sich isoliert
· Auflösung von sozialen Kontakten, einige Tageoder Wochen vor dem Selbstmordversuch
· ein innerer Prozess, indemder Patient vor sich selbst den Selbstmord rechtfertigt um seine Selbstmordgedankenreal machen zu können

In einer Therapie muss über die Gründe gesprochen, und eine alternative Bewältigungsmöglichkeit (= Erweiterung der Anpassungstechniken) gefunden werden. Am wichtigsten ist, dass der Selbstmordgefährdete wieder ,,bedeutungsvolle soziale Beziehungen" knüpft.

Bei manchen Mitteln werden bestimmte Selbstmordarten bevorzugt (z.B.: Staphysagria - erschießen) und es gibt auch bevorzugte Auslöser für Selbstmord (z.B.: Aurum - Schmerzen).
Das Gemütssymptom ,,Selbstmordneigung" muss in seinem Gesamtzusammenhang innerhalb der Persönlichkeit verstanden werden um eine bestmögliche Heilung zu erzielen.

Nach der Verabreichung des homöopathischen Mittels ist es wichtig, dass der Homöopath mir dem Patienten in Kontakt bleibt.
(Homöopathie Handbuch 1997, S.310-317)

11.4. Chronische homöopathische Behandlung
Die Ursachen einer chronischen Krankheit, und der durch diese Krankheit hervorgerufenen allergischen Symptome, liegen im Organismus selbst. Deshalb wird in der Homöopathie das passende chronische Mittel für den Gesamtzustand des Menschen gesucht. Durch diese Mittel wird die Häufigkeit der Anfälle und die Intensität verringert und schließlich wird oft eine völlige Heilung erzielt.
Bei Heuschnupfen zum Beispiel ist es wichtig die individuellen Symptome des einzelnen Patienten zu beachten. Eine Behandlung sollte vor oder nach der Pollensaison erfolgen und dauert bis zu 3 Jahre, wobei der Zustand des Patienten sich jährlich bessert. Grundlegend ist auf jeden Fall die Berücksichtigung des Gesamtzustandes des Patienten.

Asthma bronchiale ist eine plötzlich eintretende Atemnot durch Überregbarkeit der Bronchien, die meistens von vermehrter, zähflüssiger Schleimbildung begleitet wird. Bei infektallergischem oder andogenen Asthma werden die Anfälle durch bakterielle oder virale Erreger genauso wie durch psychische Faktoren ausgelöst. Es kann aber auch vererbt sein, oder durch häufige chronischeInfekte der Bronchien hervorgerufen werden.

Von homöopathischer Seite her glaubt man, dass auch unterdrückende Therapien (wie Salben etc.) in der Vorgeschichte des Patienten eine Rolle spielen. Weiters darf man auch Belastungssituationen wie z.B.: Kummer nicht außer Acht lassen.

Da sich bei Asthma die Bronchien und die feinen Muskelfasern in den Bronchialwänden verkrampfen, werden meist spezielle Asthmasprays verordnet um die Bronchien wieder zu erweitern. In schlimmen Fällen wird auch Cortison verschrieben. Diese Medikamente können die Symptome reduzieren, doch eine Heilung ist nicht möglich. Die Nebenwirkungen der Langzeittherapie sind so schwer, dass sogar die ,,American Academy of Allergy" ihren Einsatz nur bei lebensbedrohlichen Situationen billigt. Eine Alternative ist die Homöopathie.

Auch hier geht die Homöopathie davon aus, dass Symptome die Anstrengungen des Körpers sind, das innere Gleichgewicht des Systems wieder herzustellen. Symptome werden in der Homöopathie nicht unterdrückt, sondern eine Substanz die ähnliche Symptome hervorruft wird verabreicht. Auch hier hängt der Erfolg dieser Therapie von der Vorgeschichte des Patienten, der Familieanamnese, der Häufigkeit und Dauer der Einnahme von starken Medikamenten in der Vergangenheit ab. Die Heilung erfolgt wie in allen Fällen nach dem Hering′schen Gesetz (Kleines Wörterbuch der Homöopathie1999, S.44): von innen nach außen, von oben nach unten und von den lebenswichtigen Organen weg, hin zu den weniger wichtigen ,alsoimmer in umgekehrter Reihenfolge ihres Auftretens. Nur wer Geduld hat wird erfolgreich sein und die Krankheit besiegen.

Andere Krankheiten, die gut mit Homöopathie bekämpft werden können sind auch Neurodermitis und maskierte Allergien, auf die hier nicht weiter eingegangen wird.
(Homöopathie Handbuch 1997, S.340 - 348)

Obwohl die Homöopathie keine nennenswerten Nebenwirkungen hat, wird sie dennoch kritisiert und bemängelt.

12. Untersuchungen und Kritik an der Homöopathie
Immer wieder wird von der konventionellen Medizin ein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis gefordert. Aus diesem Grund wurden bei einer kontrollierten Studie 50% der Patienten mit homöopathischen Mitteln und 50% mit Placebos behandelt. Dabei wussten weder der Behandler noch der Patient welches Medikament verabreicht wurde.

Dies widerspricht dem Ansatz und Denken der Homöopathie, denn in der Homöopathie werden nicht die einzelnen Symptome, sondern der Mensch als Ganzes behandelt. Dem Behandler ist bei einer solchen kontrollierten Studie nicht möglich auf den Patienten einzugehen.

Außerdem ist die Finanzierbarkeit einer solchen Studie ein Problem. Anzustreben sind sinnvolle Untersuchungen bezüglich der Langzeiterfolge, Gesundheitsversorgung und dem Verlauf akuter und chronischer Erkrankungen. Deshalb wurde vom IIPCOS (International Intergrative Primary Care Outcomes Study) ein internationales Forschungsprojekt zur Prüfung der Wirksamkeit einer Behandlung mit homöopathischen Mitteln ins Leben gerufen. Die Kriterien dieser Studie sind eine Verbesserung der Lebensqualität, die Präferenz des Patienten für die Behandlung, die Zufriedenheit mit der Behandlung, Verlauf der Krankheit und pharmaökonomischeParameter. Die Homöopathie wissenschaftlich nachzuweisen befindet sich gerade in der Entwicklung. Verschiedene Methoden wie z.B. die Quantenphysik, die Zellkommunikation mittels Biophotonen oder elektromagnetische Schwingungen, sollen in der Zukunft die Homöopathie beweisen können.

Die größte Kritik betrifft die sogenannte ,,Clusterbildung": Bewiesen ist, dass ab der Potenz D23 kein einziges Molekül de Ursubstanz mehr nachgewiesen werden kann. Aufgrunddessen wird die Wirkung der Homöopathie immer wieder von Kritikern angefochten. Chemiker lieferten jedoch vor einiger Zeit eine mögliche Erklärung für die Wirkung dieser Mittel, auch wenn von der Ursubstanz nichts mehr vorhanden war. Untersuchungen zeigen, dass Moleküle Cluster bilden, welche mit der Verdünnung an Größe gewinnen. Es wird also vermutet, dass die Moleküle sich ,,merken" woher sie stammen.

Sollten weitere Forschungen diese Vermutungen weiter bestätigen, könnte erklärt werden weshalb die homöopathischen Mittel wirken, obwohl keine Ursubstanz mehr vorhanden ist.
( http://www.homoeopathie-forum.de/wissensch.htm, Zeitungsartikel)

13. Zusammenfassung (Deutsch/Englisch)

Der Begründer der Homöopathie ist Samuel Hahnemann. Die Homöopathie stützt sich auf drei Säulen. Die erste Säule stellt die Simile-Regel dar. Sie bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Die zweite Säule ist das Arzneimittelbild. Dieses besagt, dass die Arzneimittelprüfung am Gesunden erfolgt. Die dritte und letzte Säule ist das Prinzip der Potenzierung. Das Potenzieren ist eine Besonderheit der Homöopathie und heißt soviel wie Verschütteln und Verreiben. Bei diesem Verfahren entstehen D, C und Q Potenzen. Als Ausgangsstoffe dienen bei der Homöopathie Pflanzen, Tiere, sowie Mineralien und Metalle. Das Wirkungsprinzip der Homöopathie beruht auf der Hering′schen Regel und der Imprint - Theorie.

The founder of homeopathy is Samuel Hahnemann. Homeopathy consists of three different categories. The first category presents the Simile-Rule. This rule means that similar cures similar. The second category is the medicament description. This says that the medicine audit occurs on healthy persons. The third and last category is the principle of intensifying. The intensifying is a specific feature of the homeopathy and means shaking and grinding the substances. D, C and Q abilities are a result of this procedure. As basic materials serve plants, animals and minerals and metals. The principle of the effects of homeopathy is based on the "Hering′sche Regel" and the Imprint - Theory.


Quelle(n) für dieses Referat: Neues großesHomöopathie Handbuch - Der natürliche Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden, Trautwein Ratgeber Edition, 1997 ISBN: 3-8174-5025-7 Hausbuch Natürliche Heilmethoden Pflanzenheilkunde und Homöopathie 1997. Sabine Ohm, Graphia, Klagenfurt H+L Verlag Köln Kleines Wörterbuch der Homöopathie, Pharmig, 1999 Homöopathie - Sanfte Wege zur Gesundheit, Ilana Dannheisser & Penny Edwards, ISBN 3-8290-1497-x Homöopathie heute - Ein praktisches Handbuch, Mathias Dorcsi Sachbuch 18562, ro ro ro Verlag Homöopathie - Der sanfte Weg zur Gesundheit, Dr. Anton Rohrer Kneipp-Verlag Österreich, 1995 ISBN 3-900696-68-3 Homöopathie - Der sanfte Heilkunst, Dana Ullmann, Scherz-Ratgeber ISBN 3-502-19760-1 Documenta Homoeopathica, Band 18 Mathias Dorcsi / Franz Swoboda Verlag Wilhelm Maudrich, 1998 Documenta Homoeopathica, Band 19 Mathias Dorcsi / Franz Swoboda Verlag Wilhelm Maudrich, 1999 http://www.homoeopathie-forum.de/wissensch.htm 31.1.2002



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