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Hodenkrebs - Referat



Hodenkrebs -Biologie-Referat-



* Die häufigste Tumorneuerkrankung des Mannes im Alter zwischen 20 und 40 Jahren
(3000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr).
* Der am besten heilbare Tumor.

Ursache: nicht genau bekannt, diskutiert wurden: Umgang mit Pflanzenschutz- und
Insektenvernichtungsmittel, früher Beginn der Pubertät, Viruserkrankungen,
Lösungsmittel.
Alle jedoch unbestätigt.
.
Vorkommen: - häufig bei Männern, die an Hodenstand im Kindesalter litten,
bei Zeugungsunfähigkeit,
wenn Vater oder Bruder bereits an Hodenkrebs litten.
Die Häufigkeit hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Anzeichen: Der Hodenkrebs wird meist zufällig entdeckt.
Dann jedoch treten die Anzeichen in Form von vergrößerten, knotigen
Veränderungen am Hoden, vor allem auffällig im Seitenvergleich auf.
Selten gibt es auch ziehende Schmerzen sowie ein Schweregefühl
In dieser Region.

Wachstum: Zu Wachsen beginnt der Hodenkrebs in 95 % der betroffenen Fälle
zunächst in einem der beiden Hoden und
kann auch Nebenhoden und Samenleiter erfassen.
Beginn in nur einem Hoden da in jedem Hoden unterschiedliche Zelltypen
enthalten sind, aus denen sich jeweils ein bösartiges Geschwulst entwickeln
kann.

90 % der Fälle sind Keimzellentumore, bei denen man zwischen 2 Gruppen von Hodentumoren unterscheidet:

Seminome: 65 % , Strahlentherapie möglich
Nichtseminome: 35 % , Operation und Chemotheapie notwendig.

Diese beiden Gruppen lassen sich weiterhin in eine Vielzahl von Subtypen unterteilen.

Von einem „extragonadalem Keimzellentumor“ spricht man, wenn nicht der Hoden selbst, sondern die Erkrankung aus versprengtem Gewebe außerhalb des Hodens betroffen ist.

Feststellung
eines Tumors: Mittels Ultraschall-Untersuchung sowie einer Gewebe-
probe aus dem Hoden.
Durch Röntgenuntersuchungen oder einer Computer- Tompgraphie
wird festgestellt ob ob die Tumorzellen sich schon in anderen Organen
angesiedelt haben.



Behandlung: Der betroffene Hoden wird mit seinem zugehörigen Samenstrang und
den Blutgefäßen entfernt.
Gegebenfalls wird eine reiskorngroße Gewebeprobe aus dem gesunden Hoden
entnommen, da sich so Vorläuferzellen eines Hodentumors erkennen lassen
(Bei etwa 5 % der Patienten der Fall).

Die Heilungschancen stehen mit 90 % sehr gut bei Hodenkrebs.
Es kommt jedoch darauf an wie stark entwickelt der Tumor im Heilprozess bereits ist.

Nachbehandlung: Es werden auch nach Behandlungsabschluß regelmäßig die Tumormarker
im Blut bestimmt.
Ultraschall- Untersuchungen des gesunden Hodens und Röntgen-
untersuchungen des Brust- und Bauchraums werden durchgeführt.
Derartige Kontrollen sollen sicher stellen, dass im Körper keine
Krebszellen mehr vorhanden sind, die neue Tumore bilden könnten.
Jedoch gilt: Wer einmal an Hodenkrebs leidet, trägt ein erhöhtes Risiko
für einen weiteren mit sich.
Die Nachbehandlungen sind auch noch etwa 3-5 Jahre nach dem Krebs
erforderlich.







Dieses Referat wurde eingesandt vom User: chuko



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