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Höhlen - Referat



Unter der Erdoberfläche liegt eine geheimnisvolle Welt.
Durch das Gestein verlaufen Höhlengänge, die sich zu großen, mit schlanken Steinsäulen geschmückten Grotten öffnen.
Unterirdische Flüsse schlängeln durch tiefe Schluchten, und Wasserfälle ergießen sich in versteckte Seen.
Solche Höhlen sind viele tausend Jahre alt. Sie entstanden meistens, wenn Kalkstein allmählich durch Wasser ausgelaugt wurde. Aber nicht alle Höhlen sind unterirdisch. An dem Steilküsten gibt es Höhlen, die von den Wellen ausgewaschen wurden. Auch in Gletschern und in erstarrter Lava von Vulkanen kommen Höhlen vor.
In Höhlen ist es feucht und dunkel. Manche bieten gerade einer Person Platz. Andere, wie das Höhlensystem im Mammoth Cave National Park in Kentucky, USA, erstrecken sich über hunderte von Kilometern.
Eine der tiefsten bekannten Höhlen der Welt liegt in Frankreich. Sie reicht fast 1,5 Km unter die Erde.
Den Menschen der Vorgeschichte dienten Höhlen als Schutz.
In den Höhlen von Lascaux in Frankreich wurden Malereien und Werkzeuge gefunden, die wahrscheinlich 20.000 Jahre alt sind.
Auch heute noch gibt es Höhlenbewohner in verschiedenen Gebieten Afrikas und Asiens.

Wie Höhlen entstehen
In Kalksteingebieten liegen unter der Erdoberfläche große Höhlensysteme.
Regenwasser, das von Natur aus kohlendioxidhaltig ist und darum wie eine schwache Säure wirkt, hat den Kalkstein über Jahrtausende aufgelöst und ausgewaschen.
Es bildeten sich kleine Spalten, die allmählich ausgewaschen ausgewaschen wurden, sich verbreiterten und zu tiefen Löchern wurden, aus denen sich dann unterirdische Höhlen und Flüsse entwickelten. Wenn ein Fluss sich in tiefere Schichten hineinarbeitet, können größere Höhlen entstehen.
In den Tiefen der Höhle leben Tiere wie Fledermäuse und blinde Fische, die sicher der Dunkelheit angepasst haben.

Stalaktiten
Oft hängen von der Höhlendecke schlanke Säulen herab. Von oben herabsickernde Wassertropfen lösen ein weißes Mineral, Kalzit oder Kalkspat genannt.

Stalagmiten
Von der Decke herabtropfendes Wasser fällt auf den Höhlenboden und hinterlässt dort Kalkspatschichten. Auf diese Weise bauen sich langsam Säulen auf, die Stalagmiten genannt werden.

Höhlenforschung als Hobby
Manche Menschen betreiben Höhlenforschung als Sport bzw. Hobby.
In Höhlen herumzukraxeln ist ein schmutziger und oft feuchter Zeitvertreib, deshalb müssen diese Hobbyforscher strapazierfähige Kleidung tragen.
Zu den wichtigsten Ausrüstungsteilen gehören Nylonseile, ein Schutzhelm mit einer Lampe und aus Stahlseilen bestehende Strickleitern.
Die Höhlenforscher arbeiten in Gruppen zusammen und bleiben oft mehrere Tage in einer Höhle.
Der Sport ist sehr gefährlich, denn die Höhlen können durch Regenwasser überflutet oder die Kletterer durch Steinschlag eingeschlossen werden.




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