Suchbegriff:

Häfen und Wasserstrassen - Referat



Schiffe ankern meistens in Häfen. Das sind geschützte natürliche oder künstliche Anlegeplätze an Küsten oder Flussufern.
Ihre Einrichtungen und Anlagen dienen dem Be- und Entladen der Schiffe, also dem Frachtumschlag, oder auch dem Fahrgastverkehr.
Im Hafen werden Güter in besonderen Gebäuden vorläufig gelagert oder gleich für den Weitertransport auf Schiene und Straße vorbereitet.
Als erste Häfen dienten natürliche, vor Sturm geschützte Buchten oder Flussmündungen.
Mit der Errichtung von Schutzmauern entstanden Kais, die das Verladen der Güter erleichterten. Später kamen Docks hinzu, künstliche Becken, die gegen die Gezeiten gesichert sind.
Die Binnenwasserstrassen wie z.B. Flüsse sind natürliche Schifffahrtswege. Sie wurden befahren, um zu den flussaufwärts liegenden Städten zu gelangen oder den Weg zwischen Meeren und großen Seen akzukürzen.
Künstliche Wasserstraßen nennt man Kanäle.
Mit 24.000 km ist das Wasserstraßennetz des Mississippi eines der größten der Welt. Es reicht von den Großen Seen im Norden der USA bis zum Golf von Mexiko.

Hafenbecken
Der Wasserstand in den Hafenbecken wird durch große Schleusentore geregelt.
Die traditionellen Häfen mit Lagerhäusern und Kränen sind inzwischen fast ganz den modernen Containerhäfen gewichen.
Container sind große Frachtbehälter, meistens aus Stahl, deren Abmessungen genormt sind. So lassen sie sich leichter stapeln und transportieren.

Der Güterumschlag
Schiffe befördern fast zwei Drittel ihrer Fracht in Containern. Aber nicht jedes Gut ist dafür geegnet.
Großes Stückgut, also einzelne, große Güter, wird mit Hilfe von Kränen bewegt oder mit Gabelstaplern auf Spezialschiffe, sogenannte Ro-Ro-Schiffe "gerollt".
Schüttgut wie Weizen und Zucker wird mit Getreidehebern (Pumpen) aus den Laderäumen.

Container
Container werden mit Hilfe spezieller Hebevorrichtungen verladen. Nach dem Entladen werden sie entweder im Hafen gestapelt oder auf Sattelschlepper bzw. Eisenbahnwaggons umgeladen.
Ihre Größe ist international genormt, um ihren Transport über die Grenzen hinweg zu erleichtern.

Panamakanal
Der Seeweg zwischen Atlantik und Pazifik, der um die Südspitze Südamerika herumführt, ist fast 10.000 km lang.
Deshalb wurde quer durch Panama in Zentralamerika ein Kanal gebaut, denn hier beträgt die Entfernung zwischen Antlantik und Pazifik nur etwa 82 km.

Singapur
An der Stelle, wo sich die wichtigsten Schifffahrtswege Südostasiens kreuzen, liegt Singapur mit einem der bedeutendsten internationalen Häfen. Er ist insbesondere für die Erdölindustrie wichtig, denn Singapur besitzt das drittgrößte Raffinieriezentrum der Welt.





Kommentare zum Referat Häfen und Wasserstrassen: