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Gips - Referat



Willkommen zu meinem Referat über Gips:

Gips ist ein wasserhaltiger, schwefelsaurer, körnig-kristallinischer, meist farbloser Kalk. Gipsstein ist ein weltweit häufig vorkommendes, bei der Verdunstung von Meerwasser entstandenes Sedimentgestein und ein wichtiger Rohstoff für die Bauindustrie.
Gipsstein verliert erhitzt ganz oder teilweise seinen Wassergehalt (das Kristallwasser) und ergibt gebrannten Gips, der in der Hauptsache als Baugips verwendet wird.
Gips - einer der ältesten Baustoffe überhaupt - hat hervorragende baubiologische Eigenschaften: Gipsputze fühlen sich warm an - sie schaffen ein angenehmes Raumklima. Sie nehmen übermäßige Feuchtigkeit auf, speichern sie und geben sie bei Bedarf wieder ab. Durch ihr großes Porenvolumen besitzen sie eine nur geringe Wärmeleitfähigkeit. Das verhindert Wärmeverluste.
Und noch eine gute Eigenschaft: In jedem Gips-Kristallgefüge sind zwei Moleküle Wasser eingelagert. Bei Brand werden sie quasi als Löschwasser frei. Bei dieser Hitze bildet das frei werdende Wasser einen feuerhemmenden Dampfschleier.
Mit Gipsputzen lassen sich auch glatte weiße Oberflächen erzielen. Sie sind daher der ideale Untergrund für Anstriche, Tapeten und Fliesen. Sie lassen sich schnell und rationell verarbeiten und trocknen in nur 10 bis 14 Tagen aus. Als ältester gesicherter Nachweis gelten Gipsputze, die in der kleinasiatischen Stadt Catalhöyük gefunden und auf die Zeit 7000 v. Chr. datiert wurden. Über Ägypten gelangte dann die Kenntnis der Gipsherstellung im Laufe der Jahrhunderte über die griechische Kultur und das Alte Rom nach West- und Mitteleuropa.
Außerdem sind Gipsputze belastbar, z. B. können in den Gipsputz Nägel für Bilder eingeschlagen werden, ohne dass er ausbröckelt.

Warum wird Gips hart?

Das Calciumsulfat kommt in der Natur als Gips CaSO4 • 2 H2O und als Anhydrit(ein Mineral) CaSO4 in großen Mengen vor. Beim Erhitzen auf 120 - 130 °C spaltet Gips einen Teil des gebundenen Kristallwasssers ab und geht in gebranntem Gips über. (CaSO4 • 0,5 H2O)

Formel dazu:
CaSO4 • 2 H2O ———> CaSO4 • 0,5 H2O + 1,5 H2O

Beim Verrühren des Pulvers mit Wasser zu einem Brei wird das abgespaltene Kristallwasser wieder aufgenommen, und es entsteht wieder Gips, das zu einer festen Masse aus verfilzten Gipskristallen erhärtet.
Estrichgips wird beim Erhitzen auf 800 - 900 °C erhalten. Mit Wasser bindet er sich zu einem zementharten Produkt, weshalb er hauptsächlich zur Herstellung von Fußböden benutzt wird.
Und wenn man sich jetzt z.B: den Arm oder das Bein bricht, wird das auch eingegipst. (da hab ich einen Gips- Arm hergezeigt, also wenn ihr auch sowas habt, wird das eure Note auch gleich steigern)
Danke für eure Aufmerksamkeit!
 

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: funny.vani




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