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Gicht - Referat





1. Definition und Symptome:

Gicht ist eine Purinstoffwechselstörung, die den Harnsäurespiegel im Blut erhöht. Dadurch bilden sich Ablagerungen von Harnsäurekristallen an Gelenken und im Gewebe. Es entstehen sogenannte Gichtknoten an Knochen und Organen, außerdem können sich Gichtnieren und Nierenstein bilden .Männer sind viel häufiger betroffen als Frauen .

Man unterscheidet zwischen dem akuten und dem chronischem Gichtanfall.
Der akute Gichtanfall beginnt meist am großen Zeh. Dieser ist angeschwollen, gerötet und schmerzt stark. Man fühlt sich krank und bekommt Fieber. Er tritt oft nachts nach größeren Mahlzeiten und Alkoholkonsum auf.
Bei der chronischem Gicht bilden sich durch den ständig erhöhten Harnsäurespiegel Gichtknoten über dem Ellbogen und an der Ohrmuschel, die Nieren werden geschädigt und es kommt zu Nierensteinen.


2. Ursachen

Die häufigste Ursache ist falsche Ernährung. Enthält die Nahrung zu viel Purin (Harnsäure) steigt der Harnsäurespiegel im Blut
Weitere Ursachen sind Tumore oder Blutkrebs
Auch durch erbliche Stoffwechselstörungen ,bei denen zu wenig Harnsäure ausgeschieden wird, kann es zu Gicht kommen .


3. Harnsäuremenge von Lebensmitteln

Wenig oder gar nichts enthalten:

Milch
Jogurt
Ei
Kürbis
Paprika
Kartoffel
Apfel
Vollkornbrot
Weißbrot
Emmentaler Käse

Folgende Lebensmitteln enthalten eine mittlere Harnsäuremenge:

Schollenfilet
Bierschinken
Muskelfleisch (Rind, Schwein, Huhn, Wild)
Hülsenfrüchte
Erdnüsse


Lebensmittel die eine hohe Harnsäurekonzentration haben:

Forelle
Hering
Sprotten
Grillhähnchen
Leber
Kalbsbries
Kernfleisch
Fleischbrühe
Suppenwürfel
Bäckerhefe



4. Vorbeugung und Behandlung

sind in der Familie Gichtfälle bekannt sollte der Harnsäurespiegel beim Arzt häufiger kontrolliert werden
Alkohol vermindert die Harnsäureausscheidung und sollte deshalb gemieden werden
man sollte täglich 2 Liter trinken
auf sein Gewicht achten
eine harnsäurearme Diät einhalten
spezielle Gichtmittel und Schmerzmittel einnehmen





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