Suchbegriff:

Gewürze - Referat



Anis

Herkunft:
Die Heimat von Anis ist Ägypten, wo er schon 1500 vor Chr. als Heilpflanze bekannt war. In der Antike war er als Gewürz, Heilmittel und als Aphrodisiakum bekannt. Der Anis kam über Italien und Südafrika nach Deutschland.

Merkmale:
Anis ist ein zartes, einjähriges, aromatisches Kraut mit einer spindelförmigen Wurzel. Der Stengel kann bis ungefähr 50 cm wachsen. Im oberen Teil ist er verzweigt. Die unteren Blätter sind gestielt, die oberen sind fiederschnittig. Die Früchte, sogenannte Spaltfrüchte, sind zur Spitze hin länglich. Die graugrüne, birnen- bis eiförmige Frucht besteht aus zwei Hälften, die mit jeweils fünf hellen Rippen versehen sind.
Anis ist zum Trocknen geeignet und kann so aufbewahrt werden.

Blütezeit:
Die Blütezeit von Anis ist von Ende Juni, Anfang Juli bis Mitte August.
Nach dem Ernten der reifen Früchte werden sie zu Würzmittel in Süßspeisen, Likören und Gebäck verarbeitet.

Vorkommen:
Das ursprüngliche Ausbreitungsgebiet des Anis ist das östliche Mittelmeergebiet. Heute wird Anis im Mittelmeergebiet, vor allem in Spanien und Italien, in den wärmeren Teilen Rußlands und ein wenig auch in Mitteleuropa kultiviert. Es gibt allerdings auch große Kulturen in Japan und Mittelamerika.

Heilwirkung:
Anis ist ein Bestandteil von Zahncremes, Mundwassern und Likören. Er hilft bei Verdauungsbeschwerden, denn er ist ein blähungstreibendes Mittel. Durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen ist Anis geeignet als hustenlinderndes Mittel. Er hilft gegen Husten und Bronchitis. Er kann auch äußerlich als Insektenpulver verwendet werden. Anis ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt.

Inhaltsstoffe:
Das Aroma des ätherischen Öls wird vom Trans-Anethol bestimmt. Weitere Aromakomponenten sind Estragol, Anisaldehyd, Anisalkohol, Limonen und Gamma- Himachalen. Eine ungewöhnliche Verbindung ist der Phenolester- 2- Methylbutyrat, der für Anis charakteristisch ist.

Fenchel

Heilwirkung:
Fenchel hilft gegen Bindehautentzündungen, Blähungen, Bronchitis, Husten, Lidrandentzündungen, Magenschmerzen und gegen Verdauungsbeschwerden.

Wissenschaftlicher
Name:
Foeniculum vulgare

Verwendete Teile:
Verwendete Teile bei Fenchel sind die samenähnlichen Früchte und die fleischige Knolle. Diese Knolle kann man als Gemüse essen.

Inhaltsstoffe:
Inhaltsstoffe sind ätherische Öls mit Anethol und Fenchon. Durch diese kommt auch der typische Fenchel Geruch bzw. Geschmack zustande. Fenchel wird im Frühherbst geerntet.

Petersilie

Verwendung:
Petersilie kann in pikanten Suppen, Soßen, Fisch-, Rind-, Schweinegerichte, sowie bei Beilagen benutzt werden.

Geschmack:
Der Geschmack von Petersilie ist sehr würzig.

Wichtig:
Man sollte Petersilie nicht kochen, weil sie sonst an Geschmack und Vitamin C verliert. Man sollte Petersilie vor dem
blühen pflücken, weil sie sonst ihr Aroma verliert.

Lorbeer

Verwendung:
Lorbeer kann in Suppen, Marinaden, bei Fisch und in Sauerkraut verwendet werden.

Geschmack:
Der Geschmack von Lorbeer ist würzig und leicht bitter.

Im Handel:
Lorbeer ist im Handel ganz oder gemahlen erhältlich.

Pfefferminze

Verwendung:
Pfefferminze kann bei Salaten, Braten, Quark und Getränken verwendet werden.
Es kann frisch und getrocknet verwendet werden.

Geschmack:
Der Geschmack von Pfefferminze ist würzig, scharf und frisch.

Schnittlauch

Herkunft:
Schnittlauch kommt aus den gemäßigten Regionen von Nordamerika. Er ist seit dem 17. Jahrhundert in den deutschen Kochbüchern erwähnt. Im Altertum wurde Schnittlauch als Küchengewürz und Heilkraut verwendet. Heute wird er häufig als alternative zur Lauchzwiebel verwendet.

Verwendung:
Schnittlauch wird zu Suppen, Soßen und als Garnitur verwendet.

Beschreibung:
Der Schnittlauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse. Er entwickelt kahle, hohlgrüne Halme von bis zu 20 cm Länge, die ausschließlich verwendet werden. Schnittlauch kann das ganze Jahr über geerntet werden.

Saison:
Im Juni und Juli trägt Schnittlauch eßbare blaue Blüten. Im Garten ist Schnittlauch von Frühjahr bis Herbst zu ernten.

Geschmack:
Der Geschmack von Schnittlauch ist scharf, intensiv und erinnert an Lauchzwiebeln.

Wacholder

Die bläulich-schwarzen bis schwarzbraunen Beeren riechen recht kräftig. Sie schmecken süßlich-würzig, leicht harzig-bitter und passen besonders gut zu Fischsud und -marinaden, Wild-und Sauerbraten, Kohlgemüse und Sauerkraut, eingelegten Gurken und anderen Essiggemüsen. Ein Hauch von Wacholder rundet oft Suppen und Saucen ab. Man sollte Wacholder jedoch immer sparsam dosieren, denn seine Würze kann jedes Aroma übertönen. Übrigens wird ein Großteil des Wacholders (bzw. das heraus-destilierte Öl) zu Schnäpsen, wie Steinhäger, Gin und Genever, sowie zu Likören und Magenbittern veredelt oder, der verdauungsfördernden und entwässernden Wirkung wegen, zu Medikamenten verarbeitet.




Kommentare zum Referat Gewürze: