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Gesundheitserziehung - Referat







Diese verfolgt das grundsätzliche Ziel, die allgemeine Wertschätzung der Gesundheit zu fördern und die Bereitschaft zum aktiven Einsatz für die Gesundheit zu wecken. Es handelt sich dabei um Aufklärung und Beeinflussung von Einzelpersonen und größeren Gruppen im Rahmen der vorbeugenden Medizin, um diese zu einer gesunden Lebensführung und Körperertüchtigung zu veranlassen Träger der Gesundheitserziehung sind Ärzte, Erzieher, Lehrer, Fürsorgerinnen und die Massenmedien (Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und Internet).
Darüber hinaus ist die Gesundheitserziehung auch eine Pflichtaufgabe des Gesundheitsamtes. Die wichtigsten Mittler der Gesundheitserziehung sind die allgemein bildenden Schulen und die Gewerbeschulen.

Zu den aktuellen Gegenwartsaufgaben der Gesundheitserziehung gehören:
 Aufklärung über Infektionskrankheiten ( Impfungen, Geschlechtskrankheiten)
 Einstellung zur Krankheit
 Vermeidung von Kurpfuscherei
 Psychohygiene
 Genussmittelkonsum (Rauchen, Trinken, Drogen)








Als Infektionskrankheiten bezeichnet man durch lebende Krankheitserreger oder deren Gifte hervorgerufene Erkrankungen, die einen gesetzmäßigen Krankheitsverlauf zeigen.
Die Krankheitserreger müssen auf den menschlichen oder tierischen Organismus übertragen werden; deshalb bezeichnet man die Infektionskrankheiten auch als übertragbare Krankheiten. Die direkte Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch durch unmittelbaren Kontakt oder durch die Ausscheidung des Kranken.
Infektionskrankheiten, die durch direkten Kontakt, Ausscheidungen des Kranken oder durch vom Kranken benutzte Gegenstände leicht auf andere Personen übertragen werden, nennt man ansteckende Krankheiten (z.B. Scharlach, Typhus usw.)
Bei vielen Infektionskrankheiten gibt es keine direkte Übertragung (z.B. Malaria, Tetanus, Tollwut), weshalb auch die Kranken nicht isoliert werden müssen.

Merke:
Alle ansteckenden Krankheiten sind auch übertragbare Krankheiten. Aber nicht alle übertragbaren Krankheiten sind ansteckend !!!









Die indirekte Übertragung erfolgt durch lebende oder tote Zwischenträger:

 gesunde Personen
 Gegenstände
 Nahrungsmittel
 Wasser
 Tiere
 Luft
 Staub


Tierische Infektionskrankheiten, die auf den Menschen übertragbar sind, heißen Anthropozoonosen:

 Tollwut
 Toxoplasmose


Bei manchen menschlichen Infektionskrankheiten sind Tiere als Zwischenwirte in den gesetzmäßigen Entwicklungsgang bestimmter Mikroben eingeschaltet:

 Kleiderläuse beim Fleckfieber
 Stechmücke bei der Malaria
Die Zwischenwirte sind zur Aufrechterhaltung der Infektkette unbedingt erforderlich.


Eintrittspforten für die Krankheitserreger sind die natürlichen Körperöffnungen
 Mund
 Nase
 After
 Harnröhre
 Schleimhäute

Die Infektion ist die Ansteckung des Körpers mit lebenden Krankheitserregern.


Wenn nach einer Infektion die Gewebeschädigung örtlich begrenzt bleibt, spricht man von einer Lokalinfektion

 Furunkel
 Abszess

die keinen gesetzmäßigen Ablauf zeigt. Die Infektionskrankheit ist der deutlich sichtbare Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit den Keimen, die sich im Organismus angesiedelt haben, dort wachsen und sich vermehren. Der Organismus antwortet dabei gesetzmäßig auf bestimmte Erreger mit bestimmten allgemeinen und örtlichen Reaktionen.










Die Inkubationszeit ( Vorbereitungszeit oder Ausbrütungszeit ) einer Krankheit beginnt mit dem Eindringen der Erreger und endet mit dem Auftreten der Krankheitserscheinungen. Sie ist bei den einzelnen Krankheiten verschieden lang ( wenige Tage bis mehrere Wochen ).
Während der Inkubationszeit bildet der Organismus die Abehrstoffe.
Gegen Ende der Inkubationszeit können bereits die Krankheitserreger durch den Atem, Stuhl oder Urin ausgeschieden und auf andere Personen übertragen werden.
Die Dauer der Inkubationszeit ist für die Begrenzung einer Quarantäne entscheidend. Die Abwehrmaßnahmen des Körpers gegen die Krankheitserreger gehen vom Gewebe und Blut aus, wobei vegetatives Nervensystem und Hormondrüsen mitwirken.


Bei der Behandlung von Infektionskrankheiten entstehen drei Aufgaben:
1. Behandlung des Kranken
2. Verhinderung der weiteren Seuchenausbreitung
3. Durchführung vorbeugender Maßnahmen


Die Seuchenbekämpfung umfasst
– soweit bei den einzelnen Infektionskrankheiten vorgeschrieben –
 Die gesetzliche Meldepflicht
 Die Isolierung des Kranken
 Die Absonderung noch nicht erkrankter, aber möglicherweise infizierter Menschen ( Quarantäne ) und Desinfektionsmaßmahmen.











Unsere gesamte Umwelt Luft
Erde
Wasser

ist von einer Unzahl Kleinlebewesen erfüllt. Im gedüngten Boden kommen bis 100 Millionen Keime in 1 cm³ vor. Selbst reines Trinkwasser enthält einzelne Keime, der Käse ist das bakterienreichste Nahrungsmittel. Mit der Atemluft und mit dem Essen nehmen wir beständig Bakterien auf, sie haften an allen Gegenständen, die wir berühren. Zum Glück ist die Mehrzahl der Bakterien harmlos, manche benötigen wir sogar für unsere Gesundheit. Die normale Bakterienflora auf der äußeren Haut und auf den Schleimhäuten, besonders im Darm, schützt uns teilweise vor krankmachenden ( pathogene ) Bakterien.
Die Bakterien sind einzellige Kleinlebewesen ( Mikroorganismen ), die im biologischen System zwischen den sichtbaren pflanzlichen und tierischen Lebewesen und den noch kleineren Vieren stehen.
Die Bakterien werden auch als Spaltpilze bezeichnet, weil sie sich dadurch vermehren, dass eine Mutterzelle durch Spaltung in zwei oder mehrere Tochterorganismen zerfällt. Zwei Gattungen der Familie der Bakterien, nämlich die Bazillen und die Clostridien, können sich auch durch Sporenbildung vermehren. Die Bakterien im engeren Sinne unterscheiden sich von den Bazillen also dadurch, dass sie keine Sporen bilden. Es ist daher unzulässig,
nicht – sporenbildende Spaltpilze wie das Tuberkel -, Typhus- oder Diphteriebakterium als Bazillen zu bezeichnen. Zu den Sporenbildnern gehören u. a. der Milzbrand- und Tetanusbazillus, der Erreger der Lebensmittelvergiftung ( Botulinusbazillus ) und die Gasbrandbazillen.
Die Sporen sind die gegenüber äußeren Einflüssen ( Hitze, Austrocknung, Chemikalien ) sehr widerstandsfähigen Dauerformen der Bazillen. Nur trockene Hitze von 150° vernichtet bei vierstündiger Einwirkung mit Sicherheit neben den Wuchsformen auch die Sporen.
Der Form nach unterscheidet man:

1. Kugelform (Kokken);

 treten sie jeweils einzeln auf, spricht man von Monokokken;
 zwei vereinigte oder gedoppelte Kokken (Kaffeebohnen- oder Semmelformen) heißen Dipokokken
 Streptokokken sind in Kettenform gelagert
 Stahylokokken haufen- oder traubenartig

2. Stäbchenformen ( Bazillen und Clostridien )

3. Schraubenformen mit korkenzieherartigen oder welligen Windungen
(Spirillen, Spirochäten).

4. Keulen-, Hantel-, Trommelschlegelformen ( Diphteriebakterien, Tetanusbazillen)








Woraus bestehen die Bakterien und wie groß sind sie?

Die Bakterien bestehen aus einer Zellmembran und einem Zellkörper; manche haben Geißelfäden, die eine lebhafte Eigenbewegung ermöglichen; andere besitzen eine Kapsel. Die Länge der meisten Bakterien schwankt zwischen ein Tausendstel und zwei Hundertstel Millimeter, die Dicke beträgt ein bis zwei Tausendstel Millimeter; sie können daher nur mit Hilfe eines Mikroskop gesehen werden.



Wie „ gedeihen “ Bakterien besonders gut und wovon leben sie ?

Die Bakterien unterscheiden sich durch ihre verschiedenen Lebensbedingungen:

Ein Teil gedeiht nur unter Sauerstoffzufuhr (Aerobier),
Ein Teil nur ohne Sauerstoff ( Anaerobier );

Nach der Lebenstemperatur unterscheidet man Kälte- , Kühle- , Blutwärme- , und Hitzebakterien.
Die Bakterien ernähren sich teils wie Pflanzen von anorganischen Stoffen,
teils wie Tiere und Menschen von organischem Material; da sie vielfältige Enzymsysteme besitzen, können sie auch auf künstlichen unbelebten Nährboden gezüchtet werden. Jede Bakterienart gedeiht auf ihrem speziellen Nährboden besonders gut;
die Bakterienkulturen bringt man in einen Brutschrank, in dem die für sie günstigste Temperatur herrscht. Manche Mikroorganismen bewirken in ihren Nährmedien chemische Umsetzungen – z.B. Fäulnis von Eiweiß oder Gärung von Alkohol; andere wieder produzieren Gase oder Farbstoffe. Die verschiedenen Bakterienarten lassen sich mit unterschiedlichen Färbeverfahren färben; man benutzt diese Eigenschaft zur Diagnose der Bakterien, indem man sie vor der mikroskopischen Untersuchung färbt.



/> Die Wirkung der krankmachenden Bakterien

Die Wirkung der krankmachenden Bakterien im menschlichen Körper beruht auf der Absonderung von Fermenten, Fieber und Allergie erzeugenden Stoffen und Giften (Toxine);diese Toxine wirken nicht sofort, sondern nach einer gewissen Inkubationszeit. Man unterscheidet Toxine, die von den Bakterien abgesondert werden (diese Ektotoxine sind außerordentlich giftig, z.B. Diphtherie und Tetanus), und Toxine, die erst bei Zerfall der Bakterienleiber wirksam werden ( diese Endotoxine sind sehr viel weniger giftig, z.B. Typhus, Cholera, Pest). Auf die Ektotoxine antwortet der befallene Organismus mit der Produktion großer Mengen spezifischer Gegengifte (Antitoxine).
Während zahlreiche Bakterien nur durch Hautdefekte in den Körper eindringen können, passieren manche auch die intakte Haut. An der Eintrittspforte in den Körper vermehren sich zunächst die Krankheitserreger. Bis zum offenbaren Ausbruch der Krankheit liegt die so genannte Inkubationszeit, die jeweils von verschiedener Länge ist. Die Keime wandern auf dem Lymph- , Blut- oder Nervenweg weiter; manche setzen sich bevorzugt in bestimmten Organen ( Gehirnhäute oder Lunge ) fest.










Die als Viren bezeichneten Krankheitserreger unterscheiden sich von den Bakterien zunächst durch folgende Eigenschaften:


 Ein Virus ist noch wesentlich kleiner als ein Bakterium, so klein, dass es beispielsweise auch ungehindert durch die sehr engen Poren eines Bakterienfilters hindurchtreten kann und bei mikroskopischer Untersuchung unsichtbar bleibt.


 Ein Virus unterscheidet sich von einem Bakterium weiterhin dadurch, dass es nicht wie dieses auf einem künstlichen Nährboden gezüchtet werden kann.


 Man kann ein Virus aber auf lebendem Gewebe züchten, so beispielsweise auf der Eihaut.


 Sichtbar machen kann man viele Viren, wenn man statt eines gewöhnlichen Mikroskops ein wesentlich stärker vergrößerndes Elektronenmikroskop benutzt.


 Manche Virusinfektionskrankheit hinterlässt nach einmaliger Erkrankung eine oft lebenslängliche Immunität. So weiß man aus Erfahrung, dass der Mensch im allgemeinen nur einmal in seinem Leben an Masern, Röteln oder Windpocken erkrankt. Bei anderen Viruskrankheiten hält die Immunität zumindest für eine gewisse Zeit vor oder reicht für einige Jahre so weit aus, dass eine zweite Erkrankung wesentlich milder verläuft.


- Die Erforschung der Virusarten und ihre besonderen Eigenschaften hat eine ganze Reihe wichtiger Erkenntnisse für die Krankheitslehre eingetragen. Nach unseren bisherigen Kenntnissen werden durch bestimmte Virusarten unter anderem hervorgerufen:
o Gehirnentzündung (Enzephalitis)
o Epidemische Gelbsucht
o Gürtelrose
o Grippe
o Lymphogranuloma inguinale ( vierte Geschlechtskrankheit)
o Tollwut
o Masern
o Pocken
o Kinderlähmung
o Papageienkrankheit
o Röteln
o Windpocken
o Gelbfieber


Wie schütze ich mich davor ?


Es wurden gegen eine Reihe gefährlicher Viruskrankheiten Impfungen entwickelt ( gegen Pocken, Kinderlähmung usw), die sozusagen an die Stelle der ersten Erkrankung treten und wie diese zur Entwicklung einer entsprechenden Immunität führen.


Die Diagnostik der Virusinfektion ist nur in besonders ausgestatteten Speziallaborien möglich und auch dort mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Einige Viruskrankheiten lassen sich einwandfrei anhand der klinischen Erscheinungen und der epidemiologischen Gesichtspunkte diagnostizieren.


Die Viruskrankheiten sprechen im Allgemeinen auf Chemotherapeutika und Antibiotika nicht an. Die bisherigen Bemühungen um die Entwicklung von Chemotherapeutika gegen Virusinfektionen haben nur zu bescheidenen Teilerfolgen geführt. Die Hauptlast in der Bekämpfung der Viruskrankheit liegt nach wie vor auf den prophylaktischen Impfungen.







































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Abkürzung für engl. Acquired Immune Deficiency Syndrome
( erworbenes Abwehrschwäche Syndrom)
eine erstmals 1980 in den USA, dann auch in Europa zunehmend häufig beobachtete Allgemeinerkrankung, die sich besonders in einer Schwächung des körpereigenen Immunsystems zeigt.
Anzeichen sind unter anderem
• Fieber
• Abmagerung
• Lymphknotenschwellungen
• Hautflecken und – knoten
• Durchfall
• Erhöhte Infektionsanfälligkeit
(bes. Lungenentzündungen)

o In aller Regel verläuft die Krankheit tödlich.
o Erreger sind Viren ( gebräuchliche Bezeichnung HIV )
o Die Übertragung erfolgt immer auf dem Blutweg, meist durch sexuelle Handlungen
o oder durch Spritzen ( z.B. bei Süchtigen);
o Voraussetzung sind stets – auch kleinste – Verletzungen.
o Ansteckung durch bloßen Körperkontakt oder infizierte Gegenstände gibt es nicht.
o Als Risikogruppen gelten vor allem männliche Homosexuelle,
o Prostituierte und Drogenabhängige.
o Darüber hinaus ist jedoch jeder von Ansteckung bedroht, der ungeschützt sexuellen Kontakt zu einem Infizierten hat.
o Untersuchungstests können bisher nur Antikörper gegen AIDS, nicht aber die akute Erkrankung nachweisen.
o Eine wirksame Therapie ist noch nicht entwickelt worden










Mensch und Gesundheit 18.09.03

Gesundheitsgefährdende Einflüsse Tipps zur Vermeidung

Stress Pause, Entspannung, Erholung
Probleme Gespräche, Sport, Ablenkung
Hitze
Gase
hastiges Essen langsames Essen
fettreiche Nahrung Obst
Bewegungsmangel Sport
falsche Körperhaltung richtige Körperhaltung
laute Musik bzw. Arbeit leise Musik , Ohrenschützer
Allergien stärkeren Kontakt mit Allergieverursachern



Freizeitbeschäftigung Schädlich oder nicht 19.09.03

PC – Spielen es ist nicht gesundheitsfördernd, da man nichts tut
Fußball gut, man benutzt den Körper
Schwimmen gut, man benutzt den Körper
Radballspielen gut, man benutzt den Körper
Handballspielen gut, man benutzt den Körper


Stress 25.09,03

a) nenne Stressoren
Abgase, Hitze, Kälte, seelische Belastung, Lärm, Sauerstoffmangel, Hetze, Enge,
Höhe, Verantwortung, Übermüdung, schlechte Sicht, Schlafmangel

b) welche körperliche Reaktion löst Stress aus?
erhöhte Herzaktivität, erhöhte Atmung, erhöhtes Blutfett erhöhter Blutzucker,
erhöhter Blutdruck, erhöhte Adrenalinproduktion

c) Welche Krankheiten kann Dauerstress auslösen?
keine Energieabbauung, ruhig, aggressiv, Magen – Darmgeschwür, Herz –
Kreislaufstörungen, Herzinfarkt, Verdickung der Arterienwand, Arterienverkalkung,
weniger Arterienelastizität, Thrombose

d) Nenne Möglichkeiten zur Vermeidung von Stress
Sport, Obst, Gemüse, fettarmes Essen, Erholung, Hobbys

Hast du Stress?
Nein ich habe keinen Stress und wenn ich doch einmal Stress haben sollte, kann ich ihn durch meinen Sport ( Radball ) abbauen.







26.09.03

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit heißt .
Die Phase der Erholung nennt man Rekonvaleszent.




Salmonellose
• Lebensmittelvergiftung
• Bakterien
• in der Nahrung
• vermehren sich sehr schnell
• gefrieren ( nicht getötet)
• kochen oder gut braten ( Abtötung )
• Inkubationszeit ( wenige Stunden )
• scheiden giftige Stoffe aus
• 3 – 5 Tage Fieber
• Antibiotika verkürzen Rekonvaleszent

09.10.03

Phase einer Infektion


A = 3 4 = B

Infektion Inkubation


D = 2 1 = C
Abwehr- Krankheits-
möglichkeit symptome





1. Fieber, Husten, Schwitzen, Durchfall, Erbrechen, Entzündungen, jeweils abhängig von der Art der aufgenommenen Bakterien.
2. Sulfonamid und Antibiotika bekämpfen Bakterien oder deren Giftstoffe, vorbeugende Impfung ( z.B. Tetanus )
3. Bakterien gelangen durch Kontakte unter Mitmenschen oder mit Nahrungsmittel und Gegenstände in den Körper.
4. Begünstigt durch die Körpertemperatur vermehren sich die Bakterien sehr rasch, die Krankheit bricht aus.


enthält alle Zellbestandteile enthält nur Eiweißhülle und Erbsubstanz.
kann selbständig leben und sich vermehren
Kann nicht selbstständig leben benötigt Wirtzellen zum Leben und zur Vermehrung





Als Immunität wird der Zustand der Unempfindlichkeit gegen Infektionen bezeichnet. Man unterscheidet zwischen natürlicher und erworbener Immität. Die natürliche Immunität, auch als Resistenz bezeichnet, kann alle Stärkegrade vom absoluten bis zum geringen Schutz aufweisen.
Die erworbene Immunität wird entweder aktiv erworben durch einen überstandenen Infekt bzw. durch eine aktive Schutzimpfung oder passiv erworben durch eine passive Schutzimpfung. Die aktive Immunität besteht in der eigenen Bildung von Antikörpern gegen Fremdstoffe. Die passive Immunität beruht hingegen auf der Zufuhr fertiger Antikörper, die von anderen Organismen aktiv gebildet worden sind (z.B. Tierserum).
Der Begriff Immunität, der ursprünglich nur für die Abwehrmechanismen gegen Infekte verwendet wurde, hat heute eine beträchtliche Erweiterung erfahren. Man versteht jetzt darunter alle spezifischen Reaktionen zur Erhaltung der biologischen Spezifität und Integrität des Individuums. Diese Abwehrvorgänge werden teils von bestimmten Gewebszellen in Thymus, Milz, Knochenmark, Lymphknoten und Leber getragen. Besondere Bedeutung hat in letzter Zeit die Transplantationsimmunität erlangt: Abstoßung eines überpflanzten Gewebes oder Organs nach durchschnittlich 12 – 21 Tagen. Diese Abstoßungsreaktion versucht man durch verschiedene chemische, physikalische und serologische Maßnahmen zu verhindern.







Die Impfung wird zum Schutz vor Infektionskrankheiten durchgeführt. Bei der Schutzimpfung verabreicht man abgeschwächte oder tote Krankheitskeime oder Gifte durch Einritzen der Haut, durch Spritzen oder Schlucken. Der Körper wird angeregt, Abwehrstoffe ( Antikörper ) zu bilden, wodurch er gegen die entsprechende Krankheit über Jahre hinweg geschützt, immun, ist.
Bei einer ausgebrochenen Erkrankung wird mit dem Blutserum von geimpften Tieren ( Pferd, Schwein, Rind) geimpft. Dadurch wird eine sofortige Schutzwirkung erzielt. Allerdings hält die Immunität nur 3 – 4 Wochen an.





Quelle(n) für dieses Referat: Biologiebuch der schule, und internet




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