Suchbegriff:

Gesundheit & Soziales - Referat



GS Lernzettel
Soziale Rollen:
- beschreibt welches Verhalten erwartet wird
- muss den Rollenerwartungen entsprechen
Rollen haben den Zweck, das Verhalten der Mitglieder einer Gruppe auf einander abzustimmen, damit Gruppenziele erreicht werden können. Sie dienen aber auch der sozialen Orientierung; zur Erleichterung der Orientierung haben die Gesellschaften meist Rollenkennzeichen als „Insignien“ festgeschrieben z.B. der weiße Mantel beim Arzt.
- zugewiesene Rollen nicht von Individuum beeinflussbare Merkmale (Geschlecht, Rasse, Herkunft)
- erworbene Rollen von Menschen durch persönliche Bemühungen erlangt werden, können auch abgelegt werden
- Intrarollenkonflikt handelt es sich, wenn der Rollenträger widersprüchlichen Rollenerwartungen ausgesetzt ist
- Interrollenkonflikt mehrere Rollen zur gleichen Zeit gerecht werden muss, deren Erwartungen gegensätzlich sind
- zugefallene Rolle Name, Alter
- erworbene Rolle Ehegatte
- zugeschriebene Rolle Deutscher

Definition
Aufgabe und Funktion, die eine Person im gesellschaftlichen Leben einnimmt.
- ein dauerhafter Zustand
- bestimmtes Verhalten
- nicht an einen Ort gebunden

Grundbedürfnisse von Kindern:
zwischenmenschliche Bedürfnisse
- Vertrauensvolle Beziehung (Liebe, Verständnis, Gespräche, Akzeptanz, Wertschätzung)
- Sicherheit/Schutz (Schutz für Körper und Seele)
- Geborgenheit (zuerst körperliche Nähe, später Zuwendung, Gespräche)
- Zugehörigkeit (Freunde, Gruppen, usw)
- Anerkennung (Lob/Zuspruch von Eltern, Lehrern; Kind nehmen, wie es ist)
- Verständnis (Anliegen, ernst nehmen, Sorgen, Ängste)


körperliche Bedürfnisse
- Schlaf/Ruhe
- Bewegung
- Pflege/Hygiene
- Kleidung
- gesunde, ausreichende Nahrung
Rechte von Kindern:
7 – 14:
- Kind ist beschränkt geschäftsfähig, mit Zustimmung der Eltern darf es Verträge abschließen
- Kind ist bedingt deliktfähig
- 14: man ist religionsmündig, entscheidet, welche Religion man wählt
- 14: man kann nicht gegen eigenen Willen adoptiert werden

14 – 16:
- 15: 4Wochen Ferienjob
Lehrstelle
- 16: Bestrafung bei Falschaussage
Wahlrecht im Landtag
Personalausweis ist Pflicht
bis 24Uhr in Gaststätten
leichte alkoholische Getränke

18:
- geschäftsfähig
- Schulform aussuchen


1.das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
2.das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
3.das Recht auf Gesundheit;
4.das Recht auf Bildung und Ausbildung;
5.das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
6.das Recht, sich zu informieren sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln
7.das Recht
auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
8.das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
9.das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
10.das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

Rechte und Pflichten von Eltern:
Personensorge:
Pflege
Ernährung: ausgewogen, ausreichend, regelmäßig, warmes Essen
Hygiene: regelmäßig, saubere Wohnung, Witterungs- und altersbedingte Kleidung
Gesundheit: medizinische Versorgung, Vorsorgeuntersuchungen
Erziehung
gewaltfrei
Beaufsichtigung:
Bestimmung des Ortes
Aufsicht: zuverlässig, altersentsprechend, schützend vor Gefahren, Grenzen setzen, (Umgang mit altersentsprechenden Medien)
Vermögenssorge:
Vermögen muss im Sinne des Kindes verwaltet werden
Erbvermögen über 15.000€ müssen beim Gericht angezeigt werden

Was ist Erziehung?
- Beibringen von Grundlegenden Dingen:
richtiges Verhalten in verschiedenen Situationen
- Durch Erziehung prägen die Eltern/Erzieher die Persönlichkeit der Kinder
- Zeigen von richtig und Falsch

Erziehung: Alle bewussten und gezielten Handlungen und Verhaltensweisen eines erfahreneren Menschen, die einen weniger erfahrenen Menschen zu einer selbstständigen Lebensführung befähigen sollen. Die Handlungen versuchen, die Persönlichkeit des anderen dauerhaft zu verbessern. Es sollen die Kompetenzen erlernt werden, die in der gegebenen Kultur erwartet werden.
a) emotionalen (Bsp.: Mitgefühl)
b) charakterlich (Bsp.: selbstbewusst)
c) sozialen (Bsp.: Eingliederung in Gruppen)
d) interlektuell (Bsp.: schreiben, logisches Denken)
e) lebenspraktischen (Bsp.: Wohnung sauber halten)
f) Körperlichen (Bsp.:
Lebensformen
Homosexuelles Paar mit Kind:
Pro
- mehr Toleranz bei Kindern
Contra
- Gefahr der Ausgrenzung und Diskriminierung
- es fehlt die anders geschlechtliche Erziehung
Traditionelle Familie:
Pro
- Erziehung von beiden Eltern
- Kinder entwickeln Beziehung zu beiden Geschlechtern
Contra
/
Alleinerziehend:
Pro
- weniger Streit zwischen Eltern
- inniges Verhältnis zum Alleinerziehendem Elternteil
- Erziehender kann eigene Vorstellungen der Erziehung durch bringen
Contra
- weniger Geld
- es fehlt ein Elternteil
- Kind könnte wegen schlechtem Gewissen verwöhnt werden
- Klammern eines Elternteils
Patchwork-Familie:
Pro
- Kinder lernen sich an neue Lebenssituationen anzupassen
- weibliche/männliche Bezugsperson
- Zuwachs neuer Familienmitglieder
- (spart Miete)
Contra
- Gefahr von Konflikten
- fehlende Akzeptanz der neuen Familienmitglieder
- Bevorzugung eines Kindes
- Konflikte durch unterschiedliche Erziehungsmethoden
- weniger Zeit für den einzelnen



Kommentare zum Referat Gesundheit & Soziales: