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Geschlechtskrankheiten - 2.Version - Referat



Geschlechtskrankheiten

Einleitung:
• meist durch geschlechtlichen Kontakt übertragen
• mehrere Arten der Geschlechtskrankheiten sind epidemisch (seuchenartig)
• venerische Krankheiten (von röm. Liebesgöttin Venus)

Beispiele:
• Tripper (Gonorrhöe)
• Syphilis (Lues)
• AIDS ( durch HI Virus)
• Feigwarzen (Kondylome)
• Herpes
• Hepatitis A, B, C
• Clamydien
• Filzläuse
• Krätze

Übertragung:
• Intimkontakt mit infizierter Person da die Viren außerhalb des Körpers nicht lebensfähig sind
• auch durch Anal- und Oralverkehr (kommt es zu ~Infektionen)
• Kontakt mit Händen von Haut zu Haut (eher selten)
• während Schwangerschaft an Kind weitergegeben (bei Geburt oder in der Gebärmutter)
• Kinder mit dieser Infektion haben schwere folgende Entwicklungsstörungen
• Übertragung auch auf Prostata, Gebärmutter, Hoden

Bekämpfung:
• Einführung eines Gesetzes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. (Rückgang in 60ern) Folie
• Syphilis kann durch Penicillin wirksam bekämpft werden
• Im groben werden sie mit Antibiotika behandelt
• Spezifische Behandlungsmethoden
• Gegen Herpes wirkt Aciclovir
• gesetzlich geregelte Untersuchungs- und Behandlungspflicht infizierter Personen
• Belehrung an Schulen und durch die Medien
• beste Schutz ist das Kondom bzw. das generelle Verhüten



Tripper:
• Erreger: Gonnokokus
• Mann: besiedelt erst Harnröhre (2-3 Tage Juckreiz, brennende Schmerzen beim Wasserlassen, schleimig eitrige Absonderungen)
• Frauen: weniger bis kein Schmerzen beim Wasserlassen aber sonst auch schleimig eitriger Ausfluss aus Harnröhre und Scheide
• wenn nicht ärztlich behandelt wächst es in tiefere Gewebeschichten oder auch in Drüsenausgänge
• besonders gefürchtet aufsteigen in Geschlechtswege
• Mann: Entzündung der Vorsteherdrüse und Bläschendrüße, über den weg zum Samenleiter kann auch der Nebenhoden befallen werden.
• Folge: Schmerzhafte Schwellungen, Fieber Verschluss der Samenkanälchen UNFRUCHTBARKEIT
• Frau: dasselbe, Gebärmutterhals Eileiter
• Folge: Unterleibsbeschwerden, Vereiterung mit Verschluss des Eileiters UNFRUCHTBARKEIT
• keine Medikamentöse Behandlung können Gonokokken verlassen Geschlechtsorgane in den Blutkreislauf --> Innenwandentzündung des Herzens oder eines Gelenkes
• Schwangerschaft: Kind kann betroffen werden und Hornhaut im Auge durch Virus zerstört werden ERBLINDUNG
• Bekämpfung: Neugeborenen wird ein Gonokokken abtötendes mittel in die Augen des Neugeborenen
• Behandlung allg: bei früh erkennen reicht eine Spritze Penicillin allerdings längere Zeit Kontrolle durch Schleimabstriche. bei verpäteten Fällen Penicillin Therapie.

Syphilis:
• harter Schanker
• durch Sexualkontakte bzw. Küsse übertragen
• Ansteckung über verunreinigte Gegenstände kommt nur selten vor denn Erreger sterben schnell ab (austrocknen).
• Eine schwangere Frau, die an Syphilis leidet, kann die Krankheit an den Fetus weitergeben; in diesem Fall spricht man von angeborener Syphilis.
• In Osteuropa nimmt Syphilis stark zu
• 2001 Robert-Koch-Institut (Berlin) Zahl der Syphilisfälle in Deutschland zugenommen
• allerdings ein direkter Vergleich zu Vorjahren aufgrund der Umstellung des Meldeverfahrens nicht möglich (seit Anfang 2001 werden Syphilisfälle dem Infektionsschutzgesetz entsprechend von den diagnostizierenden Laboratorien und nicht mehr von behandelnden Ärzten gemeldet)
• In ersten acht Monaten 2001:1 076 Fälle gemeldet
• Wie die Zeitschrift Science 1998 berichtete, wurde das Genom (siehe Gen) des Syphiliserregers vollständig entschlüsselt.

/> STADIEN:

• im ersten Stadium ist der Schanker, ein kleines Geschwür, das sich drei bis sechs Wochen nach der Ansteckung an der Kontaktstelle entwickelt. Die vom Schanker abgesonderte Flüssigkeit ist höchst ansteckend.
• Etwa sechs Wochen später Ausschlag am ganzen Körper. Im Mund tauchen schmerzlose Geschwüre auf, und im Genitalbereich entstehen häufig breite, warzenähnliche Schadstellen, die ebenfalls sehr ansteckend sind. Manchmal Kopfschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten. Diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach drei bis zwölf Wochen.
• Latenzstadium äußerlich keine Krankheitszeichen zu erkennen an ABER: inneren Organen kann es zu entzündlichen Veränderungen kommen
• dieser latente Zustand kann 20 bis 30 Jahre anhalten.
• In 75 Prozent der Fälle treten nie mehr neue Symptome auf.
• wenn aber das dritte Stadium (die so genannte Spätsyphilis) entwickelt, tauchen unter der Haut und den Schleimhäuten sowie an den inneren Organen harte Knötchen auf (Gummen)
• Häufig sind die Knochen betroffen, auch Leber, Nieren und andere Organe werden in betroffen. Die Todesursache ist meist eine Infektion des Herzens oder der Blutgefäße.
• In 15 Prozent der Fälle von Spätsyphilis tritt eine Neurosyphilis auf; auffallendes Symptom ist eine Lähmung durch Befall des Rückenmarkes
• Weitere Symptome : mangelnde Bewegungskoordination, Verlust der Blasenkontrolle und die Degeneration der Reflexe, Psychosen können sich einstellen.
• Infektion der Gebärmutter kann zu Fehl- oder Totgeburten oder zur Geburt eines Kindes mit angeborener Syphilis führen.
• Solche Kinder zeigen oft charakteristische Merkmale wie hohe Stirn, Sattelnase und so genannte Tonnenzähne.
• Im zweiten Lebensjahrzehnt kommt es unter Umständen zum Verfall des Zentralnervensystems.

• Diagnose: mehrere Testverfahren für Blut und Rückenmarksflüssigkeit; am bekanntesten ist der VDRL-Test, der vom amerikanischen Forschungslabor für Geschlechtskrankheiten entwickelt wurde. Das bevorzugte Medikament für die Therapie ist Benzathin-Penicillin; es wird in allen Stadien zweimal wöchentlich injiziert, außer bei der Neurosyphilis.
• In diesem fortgeschrittenen Stadium gibt man es dreimal im Abstand von einer Woche.
• Zur Syphilisbekämpfung gehört auch alle Sexualkontakte zurückzuverfolgen und sämtliche Personen behandelt.
• Einen gewissen Schutz gegen die Ansteckung mit Syphilis bieten Kondome.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Mac



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