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Gentechnik - Eine Einführung - Referat



Gentechnik: Segen oder Gefahr?

Es gibt momentan eine große Diskussion um Gentechnik, die Vorteile und die möglichen Gefahren. Unter Gentechnik versteht man alle Methoden zur Isolierung, Charakterisierung, gezielten Veränderung und Übertragung genetischer Substanz, also des Erbguts, das die Eigenschaften unterschiedlicher Organismen festlegt. Gentechnik wird zum Beispiel bei Medikamenten und Lebensmitteln eingesetzt. Es gibt zur Gentechnik gespaltene Meinungen: Die Befürworter, so auch Prof. Dr. Mohr in seinem Artikel, meinen, dass die Gentechnik oder Biotechnologie eine nützliche Errungenschaft ist. Dazu gibt es schon einige Beispiele: Zum Beispiel kann man durch Genmanipulation in Tomaten die Produktion von bestimmten Stoffen fördern, die das Krebsrisiko senken. Auch künstliche Vitamine in Nahrungsmitteln werden von gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert. Außerdem ist die Gentechnik die Hoffnung der Medizin: Mit ihrer Hilfe lassen sich Medikamente herstellen, deren Herstellung ohne sie unmöglich wäre. Nur mit Hilfe der Gentechnik ließe sich zum Beispiel laut Prof. Mohr ein Impfstoff gegen Aids herstellen.

Die Gegner behaupten dagegen, die Gentechnik würde große Risiken und Gefahren bergen. Zum Beispiel könnten sich genmanipulierte Organismen unkontrolliert kreuzen, so dass ihre Eigenschaften auch auf andere Pflanzen überspringen. Außerdem könnte es unerwünschte Nebenwirkungen durch absichtlich oder unabsichtlich mitübertragene Gene geben, so dass die Manipulation völlig anders wirkt als geplant. Außerdem würde die Industrie die Gentechnik für kommerzielle Interessen benutzen. Gerne angeführt wird hierzu ein Beispiel: Die Firma Monsanto hat sich ein Gen patentieren lassen, dass Saatgut unfruchtbar macht, so dass die Bauern sich jedes Jahr neues kaufen müssen. Nach ein wenig Suchen habe ich jedoch eine Erklärung von Monsanto gefunden, dieses Saatgut nicht zu vermarkten. Viele der Argumente sind jedoch nicht sehr rational: Gentechnik berge „nicht ausreichend erforschte Risiken“, vieles stützt sich einfach nur auf die vorhandene allgemeine Ablehnung der Gentechnik. Auf der Website von Greenpeace gibt es zum Beispiel ein Video: Ein Schmetterling flattert herum, fröhliche Musik und Kinderlachen im Hintergrund, der Schmetterling setzt sich auf eine Ähre. Plötzlich öffnet sie sich und verschlingt den Schmetterling, der Bildschirm wird schwarz und man liest „Die Risiken der Gentechnik sind nicht ausreichend erforscht.“ Wenn ich so etwas sehe, kann ich Prof. Mohr nur zustimmen, wenn er in seinem Artikel Greenpeace als „Angstfabrik“ bezeichnet, denn „Fleischfressender Weizen“ ist nun wirklich ein Fantasieprodukt.

Gentechnik ist also eine Errungenschaft mit großem Potenzial und vielen neuen Möglichkeiten. Es muss jedoch vernünftig und vorsichtig damit umgegangen werden, damit sie wirklich nützlich ist und nicht schadet.

Quelle(n) für dieses Referat: Unzählige Internetseiten (>50), gefunden durch verschiedene Stichworte im Bezug auf Gentechnik, Nachforschungen auf diversen Seiten, z.B. Greenpeace und Monsanto




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