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Gentechnik - 4.Version - Referat



Gentechnik
Rote, Weiße und Grüne
Definition:Die Gentechnik ist ein Teilgebiet der Biotechnologie. Sie befasst sich mit der Isolierung, der Charakterisierung und der Neukombination von Erbmaterial.

PRO
1.Schnellere Herstellung von Wirkstoffen wie Insulin oder von Enzymen
2.schnelle Regenerationszeit (z.B. von Wäldern oder Tier/Pflanzenarten)
3.Fortschritte in der Medizin
KONTRA
1.ethische Frage; Eingriff in de Natur
2.unbekannte Folgen, vielschichtige Konsequenzen
3.Umweltschäden können entstehen

Rote Gentechnik:
... ist ein Teilbereich der roten Biotechnologie, zu der unter anderem auch das Klonen und die Stammzellenforschung gehören
Bezeichnet den Einsatz gentechnischer Methoden, also die Entschlüsselung oder Veränderung von Erbmaterial, beispielsweise in der Medizin und der Forschung
Dazu gehören auch gentechnische Forschungen an Tieren - die Farbe rot symbolisiert das Blut und ist stellvertretend für alle Organismen der Erde
Anwendungsbereiche:
1. gentechnisch hergestellte Medikamente und Impfstoffe
2. Gentests
3. Gentherapie

Weiße Gentechnik:
Die weiße Gentechnik, auch industrielle Biotechnologie genannt, ist der Bereich der Biotechnologie, der biotechnologische Methoden für industrielle Produktionsverfahren einsetzt.
Sie überträgt biologische und biochemische Kenntnisse und Prozesse durch die Bioverfahrenstechnik in technische Anwendungen.
Anwendungsbereiche:
Substitution fossiler Energieträger
→ Ersatz endlicher fossiler Brennstoffe durch nachwachsende Ausgangsstoffe, also Biomasse
→ Herstellung von Bioethanol, Biogas und Biowasserstoff
Antibiotika
→ Wichtige Antibiotika werden mit biotechnologischen Verfahren hergestellt, ohne die Umwelt zu schädigen
Hormone
→ Steroidhormon (Cortison) schmerz- und entzündungslindernde Wirkung und auch Insulin werden mithilfe biotechnologischer Verfahren schneller und einfacher als durch Synthese hergestellt
Nahrungsmittelzusätze
→ Zunehmend wird versucht, den Nährwert von bestimmten Nahrungsmitteln, genannt Functional Food, zu erhöhen, indem bestimmte Verbindungen zugesetzt werden, die ansonsten nicht oder in nur geringer Menge vorhanden sind.
Beispielsweise Vitamine: in den 1990-er Jahren: Vitamin B2 achtstufiger Syntheseprozess, heute biotechnologisches Fermentieren: bis 2008 wurden 40% Kosten, 60% Rohstoffe, 30% CO2 Emissionen und 95% Abfälle eingespart bzw. vermieden
Enzyme
- biotechnologisch hergestellte Enzyme werden in der Medizin vielfältig verwendet
- Herstellung ist preisgünstig, Enzyme sind leistungsstärker
- werden auch in der Lebensmittelindustrie und für Waschmittel genutzt
Textilindustrie
→ nutzt man einen enzymatischen Prozess, um Bleichmittel nach der Nutzung aus Textilien entfernen zu können, ohne viel Wasser und Wärmeenergie zu verbrauchen

Grüne Gentechnik:
… ist ein Bestandteil der Biotechnologie, der sich auf die Anwendung an Pflanzen bezieht.

PRO
1. Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge, Viren und Krankheiten wird gefördert, sowie die Schädlingsbekämpfung
2. Anreicherung wertvoller Vitamine in den Pflanzen
3. Steigerung des Ertrages wird angestrebt
4. Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Umweltbedingungen wird erhöht (Bsp: Trockenheit, Kälte)
KONTRA
1. Unumkehrbare Auswirkungen auf das Ökosystem bei unbekannten Nebenwirkungen
2. Gefahr für die Artenvielfalt durch die Gentechnik (die "stärkeren“ Pflanzen setzen sich durch)
3. Viele Hersteller sehen nur den Profit und nehmen keine Rücksicht auf eventuell schwerwiegende Konsequenzen





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