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Genmais - Referat



Arten von Gv-Mais:
Bt-Mais:
Er enthält mehrere Gene des Bakteriums Bacillus thuringiensis
Diese Gene produzieren Toxine, die den Magen der Schädlinge auflösen
Trockentoleranter Mais:
Er wurde mit Gen des Bakteriums Bacillus subtilis behandelt und hilft Pflanze in Stresssituation Trockenheit zu überleben
Tierfutter-Mais (Phytase-Mais):
Gentechnisch verändert und enthält das Gen Phytase, dadurch nehmen Tiere nehmen Phosphor des Futters besser auf
Lagertoleranter-Mais (Avidin-Mais):
Er enthält Hühnerprotein Avidin, welches schützt Mais vor Schädlingen während langer Lagerung in feuchten und schwülen Hallen
Ethanol-Mais (Amylase-Mais):
Dieser Mais enthält das Amylase-Gen, das die Stärke in Zucker umwandelt und dann durch Gährung in Ethanol umgewandelt wird

Geschichte:
Mais ist das meistangebaute Getreide der Welt
Mais erbrachte mit der Zeit immer weniger Erträge Grund: Schädlinge
Gentechnologie um Pflanzen gegen Schädlinge resistent zu machen un dadurch die Produktion zu steigern, da durch das Bevölkerungswachstum auch der Bedarf an Nahrung, in diesem Fall Mais steigt.
Genmais wurde in denUSA, Kanada und Argentinien bereits großflächig angebaut, ABER in einigen Ländern ist es aufgrund von Nebenwirkungen verboten.
Deswegen gibt es heute noch Proteste gegen den Genmaisanbau

Potenzial/Ziele:
Herbizidresistenz (Resistenz gegen Unkrautbekämpfungsmittel)
-> verbesserte Unkrautbekämpfung
Insektenresistenz
-> Resistenz gegen Schädlinge, welche durch ein produziertes Gift hervorgerufen wird
Trockentoleranz
-> Pflanze kann mithilfe eines fremden Gens Trockenheit aushalten
-> Ertrag wurde in Versuchen deutlich gesteigert

Umweltrisiken:
Alle Organismen im Umkreis des Maisfeldes könnten geschädigt werden, nicht nur Schädlinge.
Pollen mit Toxinen könnte Arten ungewollt betreffen, durch zum Beispiel die Verbreitung durch Bienen
Abgegebene Toxine könnten Wirbellose im Boden schädigen.
Bienen könnten durch Pollen bedroht sein.
Willkürliche Kreuzungen aus transgenem und konventionellem Mais könnte ebenfalls Biodiversität betreffen.

Anbauzulassungen weltweit:
Gv-Mais wird angebaut, um konsumiert zu werden
Weltweit wurden im Jahre 2009 auf 134 Mio hektar GVO angepflanzt.
In vielen Ländern werden die Zulassungen für Anbau und als Futter- und Lebensmittel getrennt voneinander verabschiedet.
In Europa liegen derzeit Zulassungen als Futter- und Lebensmittel für 39 transgene Maissorten vor.
Verordnung 1829/2003 regelt die Zulassung als Lebens- und Futtermittel.
Richtlinie 2001/18/EG regelt die Zulassung zum Anbau
Der Anbau von Mon810 ist in mehreren EU-Ländern verboten.

Erfahrungen mit transgenem Mais:
Herbizidresistenter Mais erzielte in den meisten Fällen keine Ertragssteigerung.
Es gibt eine deutlich geringere Umweltbelastung als bei konventionellem Mais
-> Anzahl des Resistenten Unkraut erhöht sich
bei dem Anbau von Bt-Mais wurde der Ertrag deutlich gesteigert
geringer Schädlingsbefall auch Anbauflächen-übertragend
ebenfalls deutlich geringere Umweltbelastung
-> es gibt Vorfälle von Schädlingen, die gegen die Toxine resistent sind
Bauern begeben sich in Abhängigkeit, da sie diesen Dünger weiter kaufen müssen, dadurch kann der Konzern die Preise anheben wie er möchte




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