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Gemüse - Referat





Gemüse

Gemüse wird als essbare Pflanzenteile, krautiger, wild wachsender oder in Kultur genommener Gewächse, definiert. Gemüse dient meist als Beilage, die hauptsächlich gekocht wird. Dies lässt sich aus dem mittelhochdeutschen Begriff gemuese – „Mus“, was gekochter Brei bedeutet, erklären. Gemüse enthält reichlich Vitamine, Mineralien, sowie äthische Öle und ist durch ihren Ballaststoffgehalt gut für die Verdauung. Gemüse ist sowohl geschmacksbildend als auch appetitanregend und wird oft mit Gewürzen geschmacklich zubereitet. Eine andere Betrachtungsweise bietet die Botanik. Gemüse besteht aus unterschiedlichen Teilen einer Pflanze und die verschiedenen Pflanzenarten werden als Nutzpflanzen zusammengefasst. Das Gemüse wird nach den benutzen Pflanzenteilen eingeteilt. Man kann es sowohl mit Essig und Öl wie auch mit anderen Gewürzen anmachen. Dies nennt man Salat, welcher kalt gegessen wird, egal ob das Gemüse vorher gekocht wird oder nicht.

Unterteilt wird in

· Salat- und Blattgemüse – z.B. Gartensalat
· Kohl – z.B. Gemüse Kohl und Blumenkohl
· Rettich und Rüben – z.B. Radieschen und Zuckerrübe
· Zwiebeln – z.B. Zwiebellauch und Küchenzwiebel
· Hülsenfrüchte
· Gurken und Kürbisse
· Sprossen
· Keimlinge
· Knollengemüse – z.B. Kohlrabi
· Nachtschattengewächse – z.B. Kartoffel, Tomate, Aubergine
· Sellerie
· Fenchel – Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze
· Wurzelgewächse – z.B. Knollensellerie und Mohrrüben
· Gräser und Getreide – z.B. Süßgräser, Sauergräser, Reis, Weizen und Mais

Beim Spargelgemüse, zum Beispiel handelt es sich um die austreibende Sprosse. Der gemeine Spargel wird als Gemüsepflanze in fast allen Gegenden Europas angebaut, bedarf großer Wärme, lockerer, geschützter Lage, trockenen Bodens und reichlicher Düngung. Er ist ein bis zu 150 cm hoch werdendes, ausdauerndes Kraut mit nadelförmigen Blättern. Die Blüten sind unscheinbar und erscheinen zwischen April und Mai. Bei den Früchten handelt es sich um rote Beeren mit zirka 7 mm Durchmesser. Er enthält neben der entschlackenden Asparaginsäure Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Fohlsäure, welche wichtig ist für die Blutbildung.
Spargel ist entwässernd, harntreibend und regt die Nierentätigkeit an. Daher sollten Menschen, die unter Wassersucht und Übergewicht leiden, Spargel essen. Er hilft (angeblich) auch Herzkranken, die oft einen gestörten Flüssigkeitshaushalt
infolge mangelnder Pumpleistung des Herzens haben und dadurch Wasser im Gewebe einlagern, dieses vermehrt auszuscheiden. Durch die Entwässerung kommt es also zu einer Entlastung von Herz und Kreislauf. Durch die gesteigerte Harnausscheidung werden vermehrt Gift- und Schlackenstoffe als Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut gereinigt und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt.
Spargel hat aber auch negative Seiten: Wer zu Nierensteinen neigt, sollte auf den Verzehr von Spargel verzichten. Auch bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut, sollte auf Spargel verzichtet werden, da sonst eventuell sehr schmerzhafte Gichtanfälle ausgelöst werden könnten.

Zubereitung von Spargelsuppe:
Einige Stangen von minderwertigen dünnen Spargel schneidet man fingerglied lang, läßt sie mit gewiegter Petersilie in für die Suppe nötigem Wasser weich kochen, verdickt es mit einem Löffel fetter, gelblich gerösteten Buttereinbrenn, die erst mit einigen Löffel voll kaltem Wasser glatt gerührt wurde, würze mit Salz, nach Geschmack auch mit ganz wenig Süßstoff, lasse durchkochen und richte, über dünne Semmelschnitten ausgegossen an. Karfiolsuppe wird ebenso gemacht.




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Dieses Referat wurde eingesandt vom User: sam1989



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