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Flüsse - Referat



Wasser folgt dem Gefälle der Landschaft. Es fließt vor höher gelegenen in tiefere Gebiete.
Wo Wasser ununterbrochen strömt, kann es Gestein aushöhlen und Furchen, Rinnen und Kanäle geben.
Flüsse werden vom Schmelzwasser der Gletscher, von überlaufenden Seen oder von Quellen im Gebirge gespeist. Sie formen die Landschaft: Ihr Wasser trägt Erde ab und wäscht Täler aus.
Eines der tiefsten Flusstäler der Erde hat der Fluss Gandak im Himalaja geschaffen, es ist mehr als 5000 m tief.
In Karstgebieten gibt es auch unterirdische Flüsse. Sie waschen Kalkstein aus, sodass Höhlen entstehen.
Als Wasserwege und Trinkwasservorrat sind Flüsse von großer Bedeutung. Deshalb liegen die meißten Großstädte an Flussufern.
Die längsten Flüsse der Welt sind der Amazonas in Südamerika mit 6750 km sowie der 6671 km lange Nil in Afrika.

Stromsystem
Bäche und Flüsse führen den größeren Strömen Wasser zu.
Insgesamt bilden diese Gewässer ein so genanntes Fluss- oder Stromsystem.
Begrenzt werden Flusssysteme durch Wasserscheiden; das sind im Allgemeinen höher gelegene Gebiete, von denen das Wasser in entgegengesetzte Richtung abläuft.

Flusstal
Flüsse reißen Geröll und Schlamm aus ihrer Wasserrine mit sich. Dadurch schneiden sie das Flussbett allmählich tiefer ein oder verbreitern es.

Altwasser
Bei Hochwasser kann der Fluss an den Engstellen zwischen zwei Flussschleifen durchbrechen. Die so abgeschnittenen Schleifen heißen Altwasser.

Delta
Manchmal fächern sich Flüsse an der Mündung in verschiedene Arme auf. Der mitgeführte Schlamm baut ein Delta auf, das ins Meer hineinwächst.

Talaue
Zur Mündung hin wird das Flussbett flacher. Bei Hochwasser wird dieses Gebiet, die Talaue, manchmal unter Wasser gesetzt.
Oft schlängelt sich in Fluss in Schleifen, die Mäander heißen, durch die Ebene.

Nebenflüsse
Flüsse und Bäche, die in einen größeren Strom münden, werden Nebenflüsse genannt.

Wasserfall
Über harte Gesteinskanten stürzt der Fluss als Wasserfall in die Tiefe.

Schlucht
Schnell strömendes Wasser oder Wasserfälle graben sich mit der Zeit tief ins Gestein, sodass eine Schlucht entsteht.

Stromschnellen
/> An kleinen Gefällstufen im Flussbett entstehen Stromschnellen, die man an der wirbelnden Wasserbewegung erkennt.

Überschwemmungen
Nach schweren Regenfällen, aber auch wenn Meerwasser in die Mündungen drängt, können Flüsse über die Ufer treten.
Im tiefer gelegenen Flachland haben Überschwemmungen oft schwere Folgen. Das ist z.B. in Brasilien der Fall, wo einige Gebiete häufig von tropischen Stürmen heimgesucht werden.
Die Vernichtung der umgebenden Wälder verschlimmer die Situation noch, da mit den Bäumen auch der natürliche Schutz verschwindet.

Wasserwirtschaft
Auf großen Flüssen verkehren Schiffe, die Güter von einem Ort zum anderen bringen.
Manche Flüsse werden durch große Dämme gestaut, damit sich Stauseen bilden. Das Wasser wird zur Trinkwasserversorgung der Städte und zur Bewässerung der Felder gebraucht. Außerdem erzeugen Wasserkraftwerke Strom.
In Flüssen leben auch Fische, doch sind heute viele Flüsse durch die Abwässer aus Industrie und Landwirtschaft stark verschmutzt.

Niagarafälle
Der Niagar River, ein Grenzfluss zwischen Kanada und den USA, stürzt als Wasserfall (Niagarafälle) mehr als 50 m in die Tiefe.

Rhein
Der Rhein ist ein bedeutender Wasserweg, auf dem Frachtschiffe verschiedenste Güter befördern.



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