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Fadenwürmer - Referat



Fadenwürmer


1. Lebensraum
- in Tieren und Menschen als Parasiten (z.B. Spulwurm)
- in Pflanzengewebe
- in Schlick und Sand im Wasser
- in der Erde

2. Aufbau
- Größe: Von mikroskopisch klein bis 1 m (Spulwurmer 30cm lang)
- runder Körperquerschnitt
- bilateralsymmetrisch
- kein Skelett
- Körperaußenseite von einer Cuticula bedeckt
- unter der Cuticula befindet sich die nichtceliuläre Hypodermis und unter der
Hypodermis befindet sich eine Lage Langsmuskeln
- der Verdauungskanal und der Fortpflanzungsapparat liegen in einer zentralen, mit Flüssigkeit angefüllten Körperhöhte, die Pseudocoelom genannt wird
- keine Ring- oder Quermuskeln => kein kontraktiles System, das der radialen Ausdehnung des Körpers entgegenwirkt =>die Cuticula besteht aus einem System einseitig elastischer Fasern, die nur eine Dehnung der Körperwand in Langsrichtung gestatten
- das Verdauungssystem besteht aus einem geraden, rohrförmigen Darm, an dessen Vorderende ein Schlund als Saugorgan für die Aufnahme von Nährstoffen sorgt, worauf ein Verdauungs- und Absorptionstrakt folgt, der in einem kurzen Enddarm nach außen führt
- keine Atmungsorgane =>Sauerstoff wird durch die Cuticufa diffundiert

3.Fortbewegung
- Fortbewegung durch Schlängelbewegungen in dorsoventraler Ebene
- die Längsmuskeln ziehen sich abwechselnd an oberer und unterer Körperseite zusammen, so dass die Muskeln gegen die nicht weiter komprimierbare Flüssigkeit im Pseudocoelom agieren
- durch den Druck des Körpers gegen seine Umgebung bewirkt dies dass das Tier vorankommt


4. Fortpflanzung
- die meisten Fadenwürmer sind getrennt geschlechtlich, nur wenige Arten sind Zwitter
- Spermien nicht begeißelt, sonder amöboid
- Die Spermien werden vom Männchen mittels eines Begattungsorgans (ein oder zwei Haken, sog. Spicula) in die Geschtechtsöffriung des Weibchens eingeführt
- täglich legen sie bis zu 200000 Eier

Weiterentwicklung am Beispiel des Spulwurms:
- die Eier entwickeln sich nicht weiter bevor sie aus dem Darm ausgeschieden wurden
- zur Weiterentwicklung benötigen sie eine feuchte Umgebung
- der Spulwurm gelangt durch verunreinigte Nahrung oder schmutzige Hände in den Körper des Menschen bzw. Tieres
- die Larven schlüpfen im Dünndarm, von wo aus sie durch die Darmwand in den Blutstrom gelangen
- durch den Blutstrom gelangen sie über Leber und Herz in die Lunge
- hier verlassen sie die Kapillaren und begeben sich durch das Lungengewebe in die Bronchien, von wo aus sie durch die Luftröhre nach oben befördert werden, um in den Verdauungstrakt zurückzukehren
- nach dieser Wanderung erreichen sie die Geschlechtsreife

5. Nahrung
- flüssige Nahrung, wie vorverdaute Stoffe, Blut oder Pflanzensaft
- halbfester Brei, der z.B. Erde, Abfallstoffe, Gewebe des Wirtstieres und lebende
Bakterien enthalten kann

6. Nervensystem
- gut ausgebildetes Nervensystem, einige Arten haben Fühlborsten und Sinneskörperchen rings um das Kopfende
- Männchen besitzen Sinnesorgane um die Kloake


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: gözde




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