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Evolutionstheorie im Verglech - Referat



Evolutionstheorien im Vergleich

Lamarckismus

Jean Baptiste de Lamarck war ein französischer Botaniker und Zoologe, der von 1744- 1829 lebte.
Er beschäftigte sich mit der Evolution und stellte Anfang des 19. Jahrhunderts seine eigene Evolutionstheorie auf.
Diese Theorie wird als Lamarckismus bezeichnet.
Er ging davon aus, dass die Tiere einem ständigen Wandel unterworfen und somit gezwungen waren sich an die ändernden Bedingungen anzupassen.
Dies Anpassung geschah jedoch in kleinen Schritten.
Somit besagt seine Theorie dass sich 1. die Individueen an ihre äußere Umweltbedingungen anpassen.
2. Die dadurch erworbenen Merkmale an die Nachkommen weitervererbt werden, die zudem davon profitieren können.
3.Dass die jeweiligen Organe sich durch Gebrauch oder Nichtgebrauch entwickeln oder sogar verkümmern.

Lamarcks Theorie wurde widerlegt und ist somit nicht korrekt. Seine Annahme müsste dazu führen, dass sich das Erbgut verändert, was jedoch nicht eintritt.
Zu seiner Zeit gab es die Erkenntnisse von Mendel und der Genetik nicht und dadurch war seine These Spekulation.


Darwinismus

Vorgeschichte:
Charles Robert Darwin, lebte von 1809 – 1882 und war ein britischer Naturforscher.
Er nahm 1835 eine unbezahlte Tätigkeit auf einem königlichen Forschungsschiff an, wo er als junger Naturforscher tätig war.
Diese Reise ermöglichte ihm einen tiefen Einblick und brachte ihn viele neue Erkenntnisse, sodass er auf seine
Evolutionstheorie kam.
Da diese Forschungsreise 5 Jahre dauerte, hatte er am
Ende soviel Material zusammen, sodass er für die Auswertung und Veröffentlichung ganze 20 Jahre brauchte.
Auf dieser Reise besuchte er viele Orte, worunter auch die Galapago Insel waren.
Die Galapago Insel wurden 1535 entdeckt und befinden sich westlich von Ecuador auf dem Pazifik.
Das besondere an dieser Insel Gruppe war, dass sich die Tier und Pflanzenwelt bis dato ohne Eingriffe des Menschen entwickeln konnte.
Diese brachten ihm nämlich die eigentliche Erkenntniss.
Darwin konnte feststellen, dass es unterschiedliche Tiere einer Art gab.
Damit war die Farbe, Form und auch die Ernährungsart gemeint.
Beispiel hierfür wären die Schildkröten die unterschiedliche Panzerfarben oder Formen aufwiesen.
Somit stellte er seine Evolutionstheorie, auch Selektionstheorie gennant, auf.
Diese beeinhaltet die Variabilität, Vererbung, Selektion, Konkurrenz,Überschuss von Nachkommen und Artwandel.

1.Überschuss von Nachkommen :
Obwohl Lebewesen Nachkommen im Überschuss produzieren, wird die Gesamtpopulation in der Regel nicht größer.Dieses
hat den Grund, dass nur ein geringer Teil der Nachkommen zur Fortpflanzung kommt, da die meisten der Selektion zum Opfer fallen.

2.Variabilität: die Nachkommen sind nicht identisch und unterscheiden sich, wenn auch nur leicht.
Für diese Unterschiede sind die Gene und Genkombinationen verantwortlich.

3.Vererbung: Bei den Individuen treten im laufe der Zeit erbfeste Veränderungen auf. Diese werden als Mutation bezeichnet.Diese werden an die Nachkommen weitergegeben.

4.Konkurrenz: Die besser angepassten Indivduen setzten sich durch und überleben, diese können ihre Merkmale weiter vererben.

5.Selektion:die Lebewesen werden durch die natürliche Auslese, den natürlichen Umweltbedingungen immer besser angepasst.

6.Artwandel: die bessere Angepasstheit fürt nach langen Zeiträumen zu einem Wandel der Arten



Darwin vs. Lamarck – Giraffen Vergleich

Lamarckismus :
Die Giraffe stammt von einem kurzen und kleinen Tier ab.
Durch die Nahrungsknappheit mussten sich die Giraffen strecken um an das Laub der Bäume ranzukommen.
Dadurch wurden die Beine und die Hälse länger und die Organe passten sich an.
Dieses Merkmal wurde an das Nachkommen vererbt und es gab von nun an die Giraffe die uns bekannt ist.

Darwinismus :
Die Giraffen hatten unterschiedliche lange Hälse.
Darwin konnte diesen Unterschied nicht erklärt.
Durch die Nahrungsknappheit, konnten sich die mit den langen Hälsen eher durchsetzen als die mit kurzen Hälsen.
Somit konnten sich diese fortpflanzen und diese Merkmale an ihr Nachkommen vererben.




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