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Ethischer Egoismus und Mitleidsethik - Referat



Diese besagt, dass der Mensch ein Egoist ist. Also, dass jede Handlung von einem Menschen einen egoistischen Hintergrund hat, weil der Mensch zuerst an sich und seinen Bedürfnissen denkt. Alle Handlungen sind nämlich durch unser eigenes Interesse motiviert und es gibt nicht wirklich etwas, dass wir machen wo nicht das Eigeninteresse uns motiviert.

Der Altruismus ist genau das Gegenteil vom Egoismus. (alter=der Andere) Dieser beschreibt Menschen die handeln, ohne irgendwelche Eigeninteressen im Kopf zu haben. Der ethische Egoismus, aber besagt, dass jede wohltätige Handlung im Hintergrund für mich selbst einen Nutzen hat. Zb wenn man Geld spendet, sieht es zwar so aus als ob man selbstlos handelt, aber jetzt kann man sagen, dass er nur gespendet hat damit er sein Gewissen beruhigt, also hat er wieder an sich gedacht.

Thomas Hobbes vertritt den ethischen Egoismus und Arthur Schopenhauer die Mitleidsethik.

Thomas Hobbes vergleicht den Menschen mit einer komplizierten Maschine, weil gleich wie die Maschine denkt er der Mensch ist programmiert gleich an seine Selbsterhaltung und die Optimierung von sich selbst zu denken. Er sieht auch, dass Freundschaften und Geld für einen nützlich sind, also sie geben einem ein Sicherheitsgefühl.

Selbstlose Handlungen, bei denen man sich vielleicht für jemand anders opfert erklärt er mit dem Mitleid. Also der Mensch stellt sich selber in dieser Situation vor und hilft, weil man sich das gleiche Unglück auch bei sich vorstellen kann. (erwähnen er hatte ein pessimistisches Menschenbild, schwierige Zeiten, politische Situation nicht optimal, ersten Automaten und Maschinen)

Arthur Schopenhauer meinte, dass der Mensch von Egoismus getrieben ist, aber durch Mitleid bestimmt ist. Er ist damals viel gereist und hat auch sehr viel Leid in der Welt gesehen und war deshalb der Meinung, dass der Mensch pessimistisch und illusionslos sei. Für ihn war das Leben ein Pensum, also eine Aufgabe ist die man abzuarbeiten hat.

Er hat sich auch mit der indischen Philosophie beschäftigt, da gibt es einen satz „tat-tvam-asi“, welcher bedeutet: Dies bist du. Das bedeutet, dass wir uns selber in anderen Menschen sehen und uns somit mit ihnen verbunden fühlen. Dieses Gefühl war für ihn die Basis der Ethik und die Grundlage der Moral ist das Mitleid. Außerdem behauptet er, dass der Mensch Mitleidet und ein Egoist sei und aus diesen Gründen kein rationales Wesen ist, weil er sehr von Gefühlen bestimmt ist. Egoismus und Mitleid sind sozusagen 2 Seiten einer Münze.




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