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Essstörungen - Referat



Der Wunsch wie ein Foto-Modell auszusehen, verdirbt nicht nur die Lust am Essen sondern kann auch zu Eßstörungen führen.

Es gibt verschiedene Arten von Eßstörunqen
- Fettsucht
- Magersucht
- Bulimie

Diese beginnen meist in der Pubertät.
Es wird geschätzt, dass 3 Millionen Frauen zwischen 15 und 35 Jahren an
Eßstörungen leiden.

1.Eßsucht — Adipositas

In den 50er Jahren nahm das Übergewicht in Deutschland stark zu und ab da setzten
Aufklährungsmaßnahmen, die sich auf die Übergewichtigkeit bezogen ein. So wurde
das ldealgewicht zum „nationalen Ziel“. Die verbreiteste Methode zur
Gewichtsreduzierung war oder ist „FDH“ was soviel bedeutet wie „Friss die Hälfte“.

Eßsüchtige Menschen sind Übergewichtig und bekommen regelmäßig Eßanfälle oder essen permanent. Dabei nehmen sie keinen Hunger und keine Sättigung wahr. Die Betroffenen leiden unter ihrem Übergewicht. Sie fühlen sich als dick, faul und gefräßig abgestempelt und von der Gesellschaft ausgegrenzt. Dadurch bilden sich Minderwertigkeitsgefühle hie und Kontaktschwierigkeiten.

Genaue Ursachen sind nicht bekannt aber meist wird die Adipositas durch häufiges Frustessen ausgelöst.

Auswirkungen des starken Übergewichtes sind:
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Gicht
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Karies
- Gallensteine
- Wirbelsäulenschäden
- Gelenkleiden





2 Magersucht — Anorexia nervosa

Bei Magersucht verweigert bzw. begrenzen die Betroffenen radikal ihre Nahrungsaufnahme. Dabei können sie bis zu 50% ihres Körpergewichtes verlieren. Sie erkennen ihre Situation dabei nicht als Krankheit an. Bei extremem Gewichtsverlust müssen Magersüchtige in eine Klinik zwangsernährt werden. Der Gedanke ans Essen bestimmt den Tag, doch Hunger wird nicht mehr wahrgenommen oder unterdrückt.
Sie stellen hohe Anforderungen an ihre geistliche und körperliche Leistungen und gehen dabei oft bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Ursachen der Magersucht:
- Stress am Arbeitsplatz; in der Familie oder mit dem Partner
- Gewichtsprobleme
- Missbrauch bei Frauen trägt auch einen großen Teil bei

Auswirkungen der Magersucht:
- erniedrigte Körpertemperatur
- chronische Verstopfung
- keine Menstruation
- niedriger Blutdruck
- Herzrhythmus-, Hormon- und Stoffwechselstörungen
- starke Körperbehaarung, weil es den Körper friert
- Müdigkeit





3. Eß- Brechsucht — Bulimie


Bulimiker / innen haben mehrmals am Tag Fressatacken, bei denen sie bis zu 10.000 Kalorien verschlingen, dass sind 70% mehr als der Normalbedarf und dies unmittelbar danach wieder erbrechen. Die Eßatacken finden heimlich statt. Sie haben ein verzehrtes Erscheinungsbild von sich und oft wissen die nächsten Angehörigen nichts von der Erkrankung.
Bulimikerinnen sind nach außen hin meist angepasst, normal oder idealgewichtig und sehen gepflegt aus.

Ursachen der Bulimie
- meistens beginnt die Bulimie während einer Diät



Auswirkungen der Bulimie:
- Angespanntheit, Leistungsschwäche und Nervosität werden durch Vitamin und
Mineralstoffmangel verursacht
- häufiges Erbrechen führt zu Karies, Magenbeschwerden und Krankheiten der
Speiseröhre
- soziale Vereinsamung
- Depressivität
- Neigung Selbstmord zu begehen
- kriminelles Verhalten
- Herzrhythmusstörungen wegen Kalzium. und Magnesiummangel; das kann zu
bleibenden Nierenschäden führen
- Muskelschäden
- Magenerweiterung
- Verletzungen der Speiseröhre
- Wassereinlagerung in den Gelenken
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Mattheit
- Zahnverfall durch Übersäuerung der Mundhöhle mit Magensaft


Von Eßstörungen sind überwiegend Frauen betroffen, auch wenn zunehmend mehr
Männer an der Krankheit leiden. Experten schätzen, dass 10 bis 20 % aller Frauen
Eßstörungen aufzeigen. Das wären 3,4 bis 6,8 Millionen Betroffene in Deutschland.
Vermutlich sind 5 bis 8 % der erkrankten Menschen männlich. Genaue Zahlen gibt es bislang nicht.

Bei allen drei Formen des Eßstärungen sind die Aufnahmen bzw. die Verweigerung von Nahrung mit Bedürfnissen verbunden, die mit Ernährung nichts mehr zu tun haben. Die Betroffenen sind nicht in der Lage, zwischen psychischem und physischem Hunger zu unterscheiden.





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