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Essen? Nein danke! - Referat



Mein Referat über das Buch
Essen? Nein danke!


Von :
Maureen Stewart ist 1939 in Australien geboren und verbrachte ihr Kindheit dort. Sie war 20 Jahre Lehrerin und schrieb in dieser Zeit Bücher über ihre Schule, Schüler und die Welt. Ihre Interessen sind Jugend- und Gesellschaftliche Probleme. Indem sie darüber schreibt versucht sie ihren Lesern Denkanstöße und Hilfestellung zu geben.

Von ihr sind erschienen „Leichte Beute“, „Speed“, „Alki? Ich doch nicht!“ und „Das Ende ist meine Sache“.

Inhaltsangabe:

Die 14- Jährige Becky bricht beim Bowlen zusammen. Da dies nicht das erstemal ist bringt ihr Vater sie zum Arzt. Becky passt das ganz und gar nicht , denn der Arzt würde feststellen das sie Magersucht hat. Und so besteht dieses Buch aus Becky´s Gedichten und Erinnerungen an ihre Krankheit und Heilung. Becky nimmt ab seit sie 12 Jahre alt ist, weil sie sich dick vorkommt. Kontrolle und selbst Beherrschung über ihren Körper zeichnen ihr Leben. Und so muss Becky ständig aufpassen das ihre Eltern nicht mit bekommen wie sie ihr Essen in Jackentaschen und Servietten verschwinden lässt. Ihr Ziel ist eins endlich dünn sein und nicht mehr von ihren Klassenkameraden gehänselt zu werden. Um ihren Körper unter Kontrolle zu halten legt sie Farben- und Zahltage ein. Während Sie Tag für Tag abnimmt merkt sie nicht in welchem Teufelskreis sie gefangen ist. Als sie mit 35 Kilo ins Krankenhaus kommt lernt sie Sharon kennen die ebenfalls eine Magersüchtige ist. Durch sie hört sie mit dem Essen ganz auf, darauf hin fällt sie mit 28 Kilo ins Komma. Durch ihren Starken willen schafft sie es aus dem Komma zu erwachen. Auch durch Hilfe ihrer Psychotherapeutin Jill mit der sie sich in ihrer schweren Phase angefreundet hat gelingt es ihr, ihrer Sucht zu entkommen. Die Vielschichtigkeit des Romans begründet sich vor allem darin, das keinem schuld zu gewiesen werden kann. Eltern, Freunde und ihr Arzt haben zwar rechtzeitig eingegriffen konnten jedoch gegen Becky´s tricks nichts unternehmen – so mit regt das Buch zum nach- und weiter denken an. In dem Buch gibt es keine Antworten sonder nur offen gelassene fragen die die Leser zum nachdenken führen soll.

Hauptpersonen:

Rebecca: - 14 Jahre alt, Intelligent, Missmutig, Starrsinnig und Süchtig ab zunehmen
- Nicht Verständnis voll, gelassen, sieht ihre Fehler nicht gerne ein, ist in der Schule nicht gerade beliebt
- Liebt ihre Familie, schreibt gerne Gedichte und betrachtet das abnehmen als ein Spiel

Jess: - 14 Jahre alt, isst gerne, locker versucht Becky zu helfen , Hilfsbereit, hat keinen
Vater, muss zu Hause die meiste Arbeit machen
- sie ist optimistisch eine Lebenskünstlerin, ein Einzelkind und sie redet gern über
Asfid ihren Freund

Mrs. Massoni: - sehr besorgt um ihre Tochter, hat wegen ihrer zwei anderen Kinder kaum Zeit
für sie, Hecktisch, hat Schuld Gefühle, optimistisch
- fröhlich, mollig, steht unter Stress, findet sich nicht passend für ihren Mann

Mr. Massoni: - freundlich, besorgt um seine Tochter, regt sich schnell auf
- hat Probleme in der Arbeit, ungeduldig, Pessimistisch, einfühlsam
- hilfsbereit, eigenständig in seinem Leben

Sharon: - Hat Bulimie, Liebt Ballet über alles, war im Krankenhaus im selben Zimmer
wie Becky, Einzel Kind, engstirnig, blöd, denkt nur an sich selbst
- hat keine Familie nur eine Tante, zu früh erwachsen , stirbt an ihrer Krankheit

Schwester Scott: - Krankenschwester, liebe voll, Hilfsbereit, einfühlsam, macht Becky immer
wieder Hoffnung
- Heitert sie auf, Hart aber Gerecht, kann mit Wörtern gut umgehen, nett und vorsichtig

Jill : - Sozialtherapeutin, Körperlich behindert (Rollstuhl) , ist Glücklich verheiratet und hat
einen Sohn, locker und gelassen, optimistisch, fröhlich, sieht alles gut an Menschen
- einfühlsam, emotional, hat starke nerven, intelligent, nicht leicht unter druck zu
setzten, Verständnisvoll, kann gut zuhören

Dr. Chingy: - Arzt, verschlossen, redet nicht immer Klartext, Hoffnungsvoll, Scheinheilig
- Nett, kann gut mit Menschen umgehen, redet nicht viel, eingebildet und
arrogant


Beurteilung:
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Becky: Ich finde sie reagiert falsch, denn sie sollte nicht abnehmen, weil andere Menschen sie als zu dick sehen. Sie sollte ihren Weg gehen und die Menschen reden lassen.

Jess: Sie finde ich hat die richtige Einstellung, denn sie macht das was sie für richtig hält.

Sharon: Sie reagiert finde ich richtig, denn sie wollte abnehmen um weiterhin Ballettanzen zu können. Sie hatte immerhin einen Grund.

Jill: Sie macht nur ihren Job um damit Geld zu verdienen. Da kann man nicht viel sagen.


Transfer:

Was ist Magersucht?

Die Bekannteste und nach außen hin auffälligste Ess –Störung ist sicherlich die Magersucht.
Sie ist aber nicht unbedingt die Häufigste. Kennzeichnend ist, dass die Betroffenen auffällig
dünn sind. Das heißt aber nicht, dass jeder untergewichtige Mensch gleich magersüchtig ist.
Durch Halten einer extremen Diät verlieren die Betroffen innerhalb kürzester Zeit zwischen
25 und 50 % ihres Ausgangsgewichts. Der Gewichtsverlust wird selbst herbeigeführt und
zwar durch kontrollierte, disziplinierte und vor allen eingeschränkte Nahrungsaufnahme.


Verzicht ist alles!

Betroffene ekeln sich regelrecht vor Essen, nehmen oft tagelang nicht mehr als 200 kcal
Täglich zu sich. Sie teilen die Nahrungsmittel in Erlaubte und Verbotene ein, wobei alles
Hochkalorische und fettige gemieden wird. Zur Verstärkung der Kalorienreduktion betreiben
einige zudem noch ein kalorienverbrennendes Körpertraining. Sie werden „süchtig“ danach,
immer weiter abzunehmen , fern von aller Gesundheit, Ästhetik und Vernunft. Sie loben sich
für ihre Disziplin, wenn sie auf das Essen verzichtet haben. Dieses Selbstlob setzt bei Magersüchtigen Endorphine, dass heißt Glückshormone, frei. Diese Schmerzkiller lindern den Stress und verscheuchen Depressionen. Im Normalfall ist der biologische Mechanismus genau umgekehrt: beim Essen, zum Beispiel eines Stücks Schokolade, produziert der Körper diese. Wenn der Körper aber nun daran gewöhnt ist, dass er durch Hungern Endorphine erzeugen kann, wird es für die Magersüchtigen schwer diesem Teufelskreis wieder zu entkommen.

Immer noch zu dick!

Trotz eines oftmals starken Untergewichts empfinden sich die Betroffenen immer noch „als zu dick“, zehren ihren Körper immer mehr aus. Ihr Selbstbild und Körperempfinden sind extrem verzerrt. Diese ist das Hauptsächliche Symptom der Magersucht. Darin ist auch der Grund zu sehen, dass Magersüchtige ihre deutlich erkennbare Krankheit lange Zeit verleugnen und ihren Körper Zerfall ignorieren. So reagieren Betroffene oft allergisch auf Kommentare und Hinweise von Familie, Freunden und Bekannten über das skelletartige Aussehen.

Warum Magersucht?

Der Hang zur Magersucht findet sich schon in der Pubertät. Die Betroffenen kommen nicht damit klar Frau zu werden und können die entstehenden weiblichen Rundungen nicht akzeptieren. Die Suche nach der eigenen Identität gestaltet sich für sie oft als schwierig. Sie versuchen durch Hungern ihren Kindheitskörper zu bewahren, nutzen es al Mittel um sich von ihren Eltern abzugrenzen. Zudem spielt die Familie eine große Rolle. Magersüchtige wachsen meist in stark erfolgsorientierten Familien auf. Anerkennung und Liebe sind abhängig von der Leistung, die sie bringen. Deshalb streben Magersüchtige für gewöhnlich nach Perfektion und setzten sehr hoho Ansprüche an sich selbst. Sie genießen das irrige Gefühl ihren Körper unter Kontrolle zu haben, und sehen in der Gewichtsabnahme eine Bestätigung ihrer Leistungen. Sie setzen Schlank sein mit erfolgreich sein gleich und glauben, dass sie durch ein schlankes Äußeres alle Lebensprobleme lösen könnten. Wenn sie aber den Anforderungen der Perfekten Frau nicht mehr gerecht werden können, verzweifeln sie und versuchen ihre Probleme und Konflikte auf selbstzerostörerische Art zu bewältigen.

Was sagt der Körper dazu?

Die Magersucht hat viele Folgen und der Körper stellt sich auf die Unterernährung ein:

· das Absinken der Stoffwechsels, Pulses, Blutdruckes und der Körpertemperatur führen zur Müdigkeit, ständigem Frieren und Verstopfungen
· es treten hormonelle Veränderungen auf, die sich durch trockene Haut, brüchige Haare und Nägel und auch im ausbleiben der Menstruation äußern
· Die Körperbehaarung verändert sich: typisch für Magersüchtige ist die Lanugobehaarung (Affenfell)
· Haarausfall
· Bildung von Wassereinlagen werden auch Ödemen genannt
· Konzentrationsstörrungen


Im schlimmsten Fall führt die Magersucht zum Tod. Die Betroffenen hungern sich entweder Tod oder begehen Selbstmord. Eine Studie hat ergeben, dass 10% der Magersüchtigen an ihrer Krankheit sterben, die Hälfte wird in der Zeit Symptomfrei, und cirka 30% müssen ihr ganzes Leben damit kämpfen.

Kosten:

„Die jährliche Gesamtkosten für Anorexie und Bulimie in Deutschland werden auf bis zu 553 Millionen Mark geschätzt.“

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: MC_princess



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