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Erörterung "Nachstimme" von Ilse Kleberger - Referat



In dem Roman „Die Nachtstimme“ von Ilse Kleberger geht es um Alkoholismus bei Jugendlichen.
Die Hauptperson in diesem Buch ist Benjamin. Er verliert die Lebenslust, weil er sich ständig mit seiner Mutter streitet und dazu auch noch Probleme in der Schule hat und fängt an Alkohol zu konsumieren. Nach mehrmaligen Versuchen trocken zu werden, ruft er eines Nachts aus Verzweiflung bei einer Telefonseelsorge an und fasst Vertrauen zu einer jungen Frau namens Ruth, die ihm neue Hoffnung macht. Benjamin möchte Ruth um jeden Preis persönlich kennen lernen. Als er sie endlich trifft, stellt er fest, dass sie krankheitsbedingt im Rollstuhl sitzt. Durch Ruths starkes Auftreten trotz ihrer Behinderung, hilft sie Benjamin vom Alkohol loszukommen und Benjamin merkt, dass es sogar Spaß macht anderen Menschen, die Probleme haben, zu helfen.
Im folgenden Text möchte ich das Für und Wider erörtern, ob das Buch in einer neunten Klasse gelesen werden sollte oder nicht.
Ein wichtiges Argument, was dafür spricht ist, dass das Buch über ein bei Jugendlichen sehr aktuelles Thema handelt, also Drogen und Alkohol. Da das Thema sehr aktuell ist, befassen sich auch viele Jugendliche damit, die Zielgruppe, die das Buch auch ansprechen will. Durch das Buch bekommen die Schüler auch ein Beispiel, was alles passieren kann. Dadurch werden die Jugendlich abgeschreckt und merken, wie schwer es angeblich ist vom Alkohol loszukommen. Weiter positiv ist, dass das Buch spannend geschrieben ist und auch immer neue Erlebnisse auftauchen, die auch das Interesse an dem Buch miterhalten. Die Schüler könnten sich auch ein Beispiel an Ruth nehmen, die ja trotz ihrer Behinderung, sehr selbstbewusst ist. Vielleicht bringt sie dadurch auch Schüler dazu, sich mehr für ihre Mitmenschen einzusetzen und auch merkt, dass man anderen helfen muss.
Dagegen spricht allerdings auch einiges, zum Beispiel, dass die Schüler sich ein Beispiel an Benjamin nehmen könnten und zeigen wollen, dass sie nicht abhängig werden und so dann doch an den Alkohol geraten, was die Autorin aber vermeiden wollte. Dazu kommt, dass wenn man ein Thema zulange behandelt, es allmählich langweilig wird, das sollte man als Lehrer bedenken, ob dieses große Interesse der Schüler noch da ist um so ein Buch zu lesen.

Ich bin der Meinung, dass man den Roman „Die Nachtstimme“ im Unterricht der neunten Klasse lesen sollte, da mich die Pro-Argumente, vor allem das, mit dem „ein Beispiel an Ruth nehmen“ , überzeugen. Allerdings würde ich es nur unter der Bedingung, dass bei den Schülern ein Restinteresse da ist, lesen lassen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Wilson_avp



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