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Ecstasy - 2.Version - Referat



Ecstasy


Geschichte
MDMA, der Hauptwirkstoff von Ecstasy, wurde 1912 von Chemikern der Firma Merck aus Darmstadt synthetisiert und zum Patent angemeldet. MDMA wurde aber nie als Medikament vermarktet, jedoch testete die Us-Armee 1953 den Reinstoff vergeblich.
Ab Beginn der 1980er Jahre wurde die Droge allmählich als Genussmittel unter dem Namen Ecstasy entdenkt. Als Clubdroge tauchte es zunächst in den Usa auf & verbreitete sich dann auch in der schwulen Tanzszene. Zu dieser Zeit wurde die amerikanische Drug Enforcement Administration (DEA) auf MDMA aufmerksam. 1985 wurde Ecstasy in den USA & ein Jahr später durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit verboten. Dies half der Droge jedoch zu mehr Publizität. 1987 wurde Ecstasy auch in Europa populär & entwickelte sich zur Droge der aufkommenden Ravekultur. Keine Droge hat sich bereits so schnell ausgebreitet wie Ecstasy.

Herstellung & Verkauf
Da Ecstasy eine illegale Droge ist, werden die Pillen in illegalen Laboratorien hergestellt & auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der Marktwert wird zurzeit auf 5-10 Euro pro Pille erzielt. Die Produktionskosten einer Pille liegen sogar unter einem Euro.

Aussehen
In die meisten Tabletten werden „Markenzeichen“ eingepresst wie Vögel, Herzen, Schmetterlind, Firmenembleme oder kleine Sätze z.B. „for you“. Ecstasy gibt es nicht nur in Tablettenform, sondern auch in Kapselform zu kaufen.

Zusammensetzung
Nicht alle Tabletten, die unter dem Namen Ecstasy auf dem illegalen Drogenmarkt angeboten werden, enthalten ausschließlich den Stoff MDMA, sondern häufig oft ähnliche Substanzen z.B. der am häufigsten verwendete Stoff MDA. Mehr noch als bei anderen Drogen besteht hier die Gefahr, dass dem gewünschten Stoff weitere gefährliche Substanzen zugefügt worden sind. Es gibt keinerlei Möglichkeit, sich gegen verunreinigte oder mit weiten Suchtsubstanzen versehene Pillen zu schützen. Ecstasy ist zumeist ein Gemenge aus synthetischen Drogen.
Hauptbestandteil ist im Wesentlichen MDMA, das strukturell zur Gruppe der Amphetamine gehört.

Wirkungen & Gefahren
Die Wirkung von Ecstasy auf das Gehirn und Nervensystem beginnt nach etwa 20-60 Minuten. Es beeinflusst die körperlichen Funktionen und das Denken sowie die Wahrnehmung der Umgebung.
Die kraftgebende Wirkung von Ecstasy ist trügerisch. Der Konsument fühlt sich zwar fit & kann die ganze Nacht tanzen, doch der Körper wird extrem belastet. Laute Musik, flackerndes Licht, die Hitze der Umgebung und die gleichzeitig hohe Körpertemperatur fordern das Herz- und Kreislaufsystem bis an seine Grenzen.
Die normalerweise von einem erschöpfenden Körper ausgehenden Warnsignale sin unter der Wirkung der Droge nicht mehr zu spüren. Der berauschte Tänzer gönnt sich unter Umständen weder Pause, noch trinkt er ausreichend, um den Wasserverlust des Körpers auszugleichen.
Hitzeschlag, Kreislaufversagen, Herzstillstand oder Schock können die Folgen sein. Vermutlich schädigt langfristiger Ecstasykonsum die Nervenzellen des Gehirns und beeinflusst die Informationsverarbeitung im Gehirn, was zu Gedächnisstörungen und Stimmungsschwankungen führt. Eine Folge bei Dauerkonsum sind
ebenfalls die Psychosen und die chronischen Depressionen.
Nach der Einnahme bekommt man ein schwaches Kribbeln, der Mund wird trocken & die Pupillen erweitern sich. Hemmschwellen werden abgebaut & das Selbstbewusstsein gesteigert. Berührungen & Musik werden intensiver wahrgenommen.
Die Wirkung hält 4-8 Stunden.


Überdosierung
Die Dosierung sollte 100mg nicht überschreiten. Eine zu hohe Dosis MDMA lässt allein den antriebssteigendenden Effekt auftreten (Speedeffekt), ohne die ausgleichenden wohltuende Wirkung zu empfinden. Bei einer extrem hohen Dosis erhöht sich die Gefahr von Vergiftungserscheinungen im Körper Folgen sind z.B. veränderter Blutdruck, extremer Temperaturanstieg und Ausfall der Nierenfunktion.

Mischkonsum
Ecstasy wird häufig mit anderen Substanzen kombiniert.

· Speed, Kokain und große Mengen Koffein (verursachen Stress, Panikattacken & das Gefühl des Aufgebrauchtseins)
· Alkohol (Selbstüberschätzung & Leichtsinn)
· LSD (unkalkulierbar, physische Probleme treten auf)
THC z.B. Cannabis, Marihuana (physische Probleme, nicht gewollte Wirkungen von Ecstasy verursachen)

Die Todesdroge PMA
Besonders gefährlich ist die Einnahme einer Substanz mit de Namen PMA, die auch als Ecstasy verkauft wird. Bei gleicher Dosierung ist PMA jedoch sehr viel giftiger als MDMA. Die psychischen Wirkungen von PMA setzen viel später als die Wirkungen nach MDMA- Konsum ein und sind schwächer ausgeprägt. Konsumenten vermuten daher ein „schwach“ wirkendes Ecstasy konsumiert zu haben und nehmen weitere Tabletten ein, um die von ihnen gewünschte Wirkung zu verspüren. Der Konsum von PMA endet häufig mit dem Tod.


Erste Hilfe

· Patienten in eine ruhige, kühlere Umgebung bringen
· Schocklagerung
· Kleidung öffnen, damit Körpertemperatur gesenkt wird
· Falls Krampfanfall, Verletzungen vorbeugen
· Durch einen zweiten Helfer unbedingt ärztliche Hilfe holen lassen



Wie können Drogenkonsumenten ihr Gesundheitsrisiko vermindern?

· Niemals Ecstasy & eine anderes Droge zusammen nehmen
· Nie zu viel nehmen, lieber ein Viertel oder die Hälfte
· Nie „nach werfen“, wenn die gewünschte Wirkung nich nach einiger zeit eintrifft, die Wirkung ist von Person zu Person verschieden


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Madelchen




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