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EU-Osterweiterung - Referat



EU-Osterweiterung


Folgende 10 Mitgliedsstaaten sind 2004 beigetreten nach der Anerkennung zu Demokratie, Freiheit und Marktwirtschaft:



• Estland
• Lettland
• Litauen
• Malta
• Polen
• Slowakei
• Slowenien
• Tschechien
• Ungarn
• Zypern


1998: Die Kommission nahm offizielle Verhandlungen mit 6 Bewerbern auf.
• Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern,
Estland

Ende 2002 war alles zur Erweiterung bereit. Im April 2003 unterzeichneten die 10 neuen EU- Mitglieder in Athen die Beitrittsverträge.

Die 10 neuen EU- Staaten erhofften sich durch den Beitritt politische und wirtschaftliche Interessen zu erreichen aus 3 Gründen:

 In politischer Hinsicht soll die EU für die
Stabilitätsausweitung nach Osten und Süden
sorgen. (Da die EU für politische Stabilität,
Demokratie, menschenrechte und
Minderheitsschutz steht.)

 In historisch-kultureller Hinsicht erhofft sich z.B. Polen und Ungarn, die immer zum politischen Europa gehörten, am Projekt der europäischen Integration teilzunehmen. Außerdem: Ausdehnung des „vertrauten Raums“( in dem wir uns bewegen, handeln, wirtschaften leben.) nach Osten und Süden.

 Das wirtschaftliche Interesse beruht auf weltweit größtem einheitlichen Markt, da die Anzahl der Menschen von 100 Mio auf 500 Mio Einwohner steigt
-> hervorragende Rüstung für die Herausorderung des globalen Wettbewerbs.
->Wachstumsmärkte werden integriert
->Vertrauter Wirtschaftsraum erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen das wirtschaftliche Engagement.


Chancen der Erweiterung:

 Die osteuropäischen Staaten sind ein riesiger
Absatzmarkt für Produkte aus den EU-Ländern,
da die EU der größte Handelspartner der
Beitrittsländer ist.
 Man erhofft sich neue Impulse für das
Wirtschaftswachstum
 Handel mit Nachbarländern ist noch einfacher,
da die Zölle- und Handelsbeschränkungen
wegfallen
 Handelswege durch Deutschland werden noch
besser in das Netz der europäischen
Verkehrswege integriert
 Die gesamte EU kann mit einem Aufschwung
rechnen
 Rolle Europas auf den Weltmärkten und in der
Welthandelsorganisation wird stärker
 Lebensqualität wird verbessert, da die
Unterschiede im Lebensstandard zwischen den
EU-Statten allmählich verschwinden wird
 Erleichterungen im Reiseverkehr
 Außenpolitisch eine größere Stabilität für
Europa
 Europäische Union gewinnt noch mehr an
Bedeutung in der Welt

Probleme der Erweiterung:

 mangelnde Akzeptanz
 Finanzierung des EU-Budgets
 Arbeitsmärkte
 Sicherung der neuen Außengrenze
 Institutionen und Entscheidungsverfahren

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Eiskalter_Engel



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