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ERdöl und Verarbeitung - Referat



Entstehung und Verarbeitung von Erdöl

Erdöl entstand durch die Zersetzung von tierischen und pflanzlichen Lebewesen (Plankton) vor mehreren Millionen Jahren. Die toten Lebewesen haben sich auf Meeres- und Seeböden gesammelt und sind mit der Zeit immer mehr geworden. Am Meeresboden wurde das Plankton von absinkenden tonigsandigen Schwebstoffen, den so genanten Sedimenten überdeckt. Dadurch verlangsamte sich die Zersetzung durch den Sauerstoff der im Wasser enthalten ist. Nur anaerobe (ohne Sauerstoff lebende) Bakterien können so überleben, da sie von dem organischen Stoffbestand zehren. Die anaeroben Bakterien verändern so den organischen Stoffbestand zu der Erdölmuttersubstanz Kerogen. Kerogen gibt bei einer Temperatur von 50°C Erdöl ab, bei steigender Temperatur wird dann zunehmenden Erdgas abgespalten. Der Prozess ist bei ca. 200°C zu ende. Zurück bleibt eine graphitartige Substanz mit einer schwärzlichen Färbung.

Spritzgießen: Das Spritzgießverfahren wird sowohl bei Thermo- und Duroplasten als auch bei Elastomeren durchgeführt. Es wird häufig bei der Massenproduktion von kleineren Teilen angewandt (z.B. Schraubverschlüsse für Getränkeflaschen). Bei diesem Verfahren wird der Rohstoff meistens als Granulat verarbeitet. Er wird in einen Trichter gefüllt, erwärmt, plastifiziert und dann durch eine Düse gepresst. Am Ende der Düse ist eine Form in die der flüssige Kunststoff gefüllt wird.
Extrusion: Die Extrusion wird in Extrudern vorgenommen. Hierbei werden aus thermoplastischen Kunststoffen Rohre, Folien etc hergestellt. Das Ausgangsmaterial ist meistens Polypropylen Polyvinylchlorid, Polyethylen und Polystyrol. Es liegt eigentlich immer in Granulat- oder Pulverform vor. In einem Trichter wird das Material erwärmt und zu einer homogenen Masse vermischt. Durch einen Vorgebunden Düsenkopf am Ende eines Schneckenförderbands bekommt es dann seine Form.
Blasformen: Das Blasgießen wird zur Herstellung von Hohlkörpern hergestellt. Hierbei wird
mit einem Extruder ein Schlauchstück in eine zweiteilige Form gedrückt. Jetzt wird die Blasanlage an den Schlauch angeschlossen und Druckluft zugeführt. Die Luft setzt sich an den Wänden ab und wird dort kalt. Dadurch wird der fertige Hohlkörper von der Form getrennt und er kann entfernt werden. Das Blasformverfahren wird hauptsächlich zur Herstellung Kunststoffflaschen benutzt.
Kalandrieren: Das Kalandrieren wird auch Walzverfahren genannt, mit ihm werden Folien hergestellt. Die Folien müssen ganz besonderes Dicken einhalten, was mit diesem Verfahren gut zu erreichen ist. Der Kalander besteht aus mehreren polierten und sich sehr schnell drehenden Walzen. Die Walzen müssen je nach Folienart gekühlt oder erhitzt werden.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Typhoon




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