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Drogen - soziales Verhalten - Referat



Drogen- soziales Verhalten

Gliederung
• Warum greifen Menschen überhaupt zu Drogen?
• Wie kommt es zu einer Sucht?
-Was ist Sucht?
• soziales Verhalten bei einer Sucht
• Entzugstherapie und Rückfälle

Warum greifen Menschen überhaupt zu Drogen?
-aus Langeweile
-Problemverdrängung
-Spaß
-Gruppenzwang (in der Hippiebewegung gehört Haschisch zum Lebensgefühl)
-Jugendliche schauen es von ihren Eltern ab, da sie zum Beispiel den Alkohol als Problemlösung benutzen
-Mutproben
Piloten z.B. , auf ihnen lastet viel Druck und Anspannung sind oft weit weg von der Familie. In einer fremden Stadt sind sie meist nur auf Treffen mit Kollegen in Bars und Hotels.

Wie kommt es zu einer Sucht?
Was ist Sucht?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt sechs Anzeichen, die auf Sucht hinweisen:
1. Der starke Wunsch, ein Suchtmittel zu konsumieren.
2. Die Süchtigen haben Beginn, Ende und Menge des Drogenkonsums nicht unter Kontrolle.
3. Wenn die Süchtigen die Drogen nicht bekommen, haben sie Entzugserscheinungen: Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Niedergeschlagenheit.
4. Nach und nach braucht man immer mehr von der Droge, um die Wirkung aufrechtzuerhalten.
5. Die Droge dominiert das Leben: Der Zeitaufwand für ihr Beschaffung steigt, und andere Interessen werden zurückgestellt.
6. Obwohl die schädlichen Folgen klar sind, ist ein Aufhören unmöglich geworden.

Wie kommt es zu einer Sucht:
Kontrollverlust -> süchtiges Verhalten -> Sucht -> Sucht erzeugt Sucht -> in der Sucht gefangen

Beispiel:
Kontrollverlust: Wenn man sich vornimmt EINEN Schluck Bier zu trinken und zum Schluss die Flasche leer ist.
Süchtiges Verhalten: Wenn man nach dem Kontrollverlust bei dem man eine Flasche Bier getrunken hat, gleich noch eine Flasche trinkt.
Sucht: Wenn man JEDEN Tag ein paar Bierflaschen trinkt.
Sucht erzeugt Sucht: Wenn man durch den Alkohol in Probleme gerät und sie wieder mit Alkohol löst.
In der Sucht gefangen: Viele Abhängige merken jetzt, dass sie keine Kontrolle mehr über Ihr Alkoholtrinken mehr haben. Doch jetzt aufzuhören geht nicht, denn sonst müssten sie auf die guten Gefühle verzichten.

Soziales Verhalten bei
einer Sucht:
-Verheimlichen der Sucht (Alkoholiker verstecken ihre Flaschen und trinken nicht in der Öffentlichkeit selbst vor der Familie)
-alltägliche Fehler (Unkonzentriertheit, Müdigkeit nicht mehr so viel Energie, Schusselichkeit, Verlässlichkeit)
-eigenes Verhalten nicht mehr im Griff (Zittrigkeit, Vergesslichkeit durch Rausch, Sorgen und Ängste werden immer größer= depressive Verstimmungen, Halluzinationen)
-Verlust von Freunden (Angst dass die Sucht entdeckt wird= zurückziehen)
-Streit & Gewalt (Toleranzgrenze ist viel geringer als bei Nichtabhängigen)
-Arbeitslosigkeit ( Schusselichkeit, Unkonzentriertheit, Fehlzeiten u.a. durch Vergesslichkeit
-Schulden (durch Arbeitslosigkeit, Suchtmittel müssen finanziert werden, Freunde werden um Geld gebeten, obwohl sie es nicht zurückzahlen können)
-Kriminalisierung (Beschaffungskriminalität um Sucht und Schulden zu bezahlen)
-Suizidgedanken (Probleme werden so groß, dass es scheint sie nicht mehr bewältigen zu können. Einzige Lösung scheint Selbstmord)

Entzugstherapie und Rückfälle:
Entzugstherapie: Erst körperlicher Entzug durch Ersatzdrogen oder „kalter“ Entzug, dann psychischer Entzug durch Verhaltenstherapie. Drogenabhängige lernen dort ihr Leben wieder selbst zu bestimmen und die Wiedereingliederung ins normale Leben.
Rückfälle: Die Chancen für einen gelungenen Entzug ist viel höher, wenn der Abhängige die Sucht bewältigen will. Man schätzt die Rückfallquote auf ca. 80% innerhalb ein Jahres bei zusätzlicher Entwöhnungstherapie auf 50% innerhalb 4 Jahren.




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