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Drogen + Gedanken eines Süchtigen - Referat



Ethik Referat

Darf man alles, was man kann?

Drogenkonsum:

Alternative Fragen einer Person, die Drogen einnimmt.

1. Ist es schlimm wenn ich es einnehme? Auch wenn es nur die „milden Drogen sind?
2. Werde ich süchtig? Wenn ich es öfter oder ab du zu einnehme?
3. Was tue ich mir bzw. meinen Mitmenschen an, wenn ich Drogen einnehme? z.B. der Familie, den Freunden wenn sie zusehen müssen, wie ich kaputt gehe.
4. Schade ich mir wirklich so sehr? Gesundheitlich, psychisch…
5. Ist es mir das wirklich wert? Z.B Soviel Geld zu investieren und alles aufs Spiel zu setzen?
6. was setze ich aufs Spiel, z.B. Beziehung , Freunde ,JOB, Familie
7. Stimmt überhaupt alles, was man über Drogen hört? - Das man bei nicht wiederholter und Regelmäßiger Einnahme aggressiv oder depressiv wird?
8. Ab wann merke ob ich wirklich süchtig bin?
9. Kann überhaupt ich in so eine Phase gelangen? D.h.wie diese richtigen Junkys- die so richtig abhängig sind?
10. Ab wann ist es Sucht? Wie und anhand von welchen Merkmalen merke ich ob ich abhängig werde…
11. Sind diese Freunde/ Bekannte, die mir die Drogen vermittelt haben meine wahren und echten Freunde?
12. Kann ich wirklich immer aufhören, wenn ich es will? Denn die meisten Drogenabhängigen sagen immer- ich brauche diese Drogen nicht zum Leben ich kann auch ohne.. aber ich will nicht…wenn ich wollen würde dann könnte ich auf jeden Fall
13. Wo kann ich mir Hilfe holen? Caritas, Drogenberatungsstellen
14. Bleibt das ganze anonym ? meine Probleme die ich Ihnen anvertraue?
15. Komme ich da auch alleine wieder raus?
16. Hat meine Zukunft „so“ überhaupt noch Sinn`? Selbstmordgefahr und Isolierung von Anderen Menschen, die mir wichtig sind/ waren…
17. Warum sind die Drogen mir so wichtig geworden? Früher konnte ich doch auch ohne….

Fragen von Angehörigen :
Denn die Familie leidet auch sehr darunter wenn das eigene Kind abhängig
ist. Man stellt sich ständig Fragen:
1. Was habe ich bei der Erziehung falsch gemacht?
2. War ich etwa so ein schlechtes Vorbild?
3. Wie kann ich mein Kind nur davon überzeugen das es falsch ist…
4. Wird es meinen Rat und meine Ängste wahrnehmen?
z.b. zum Therapeuten zu gehen einen Therapieplatz zu suchen…

Seite 2.
Wenn ein Junger Mensch Drogen ausprobieren möchte. Ist das meist in der Pubertät.
Es ist genau die Zeit, in der sich die Jugendlichen entwickeln und ihren eigenen Willen durchsetzen möchten.
Während dieser Zeit denken die Jugendlichen nicht an später sondern nur an diesen Moment.
Sie kommen meist in einen
Gruppenzwang der sie dazu überredet diese Drogen
wenigstens einmal auszuprobieren.
Die Freunde sind erfahrener und man will mitreden können!
Egal welche Konsequenzen man tragen muss…Hauptsache man ist dabei…
Doch das Ausprobieren ist noch lange nicht das Schlimmste!
Schlimm ist wenn es dem jenigen gefällt und er es auf jeden Fall wiederholen will! Denn wenn man es erst einmal gemacht hat und noch dazu Gefallen daran gefunden hat kommt dieser Reiz…sich gut zufühlen,glücklich sein zu wollen und alle „Probleme und den Stress“ zu vergessen und einfach nur für einige Stunden ein perfektes Leben zu führen…Wenn man in diese Drogenszene einsteigt kommt man da kaum raus…Die Eltern ..die Freunde( die nichts mit Drogen zutun haben), die Lehrer..keiner denkt an so eine negative Veränderung..doch mit dieser Sucht ist keinesfalls zu spaßen.
Wenn man es monatelang oder sogar jahrelang regelmäßig
Eingenommen hat ist es definitiv 
 SUCHT
Aus dieser Sucht kommt man alleine nicht oder nur sehr sehr selten raus….
Man muss als erstes ganz alleine für sich entschieden und verstanden haben, dass man überhaupt süchtig ist.
Erst dann sollte man zu einer Beratungsstelle gehen od. einen ärztlichen Rat aufsuchen.
Ein Therapeut oder auch ein Gruppengespräch mit anderen Betroffenen hilft sehr viel weiter.
Doch das aller schlimmste ist wenn man denkt, keiner kann mir mehr helfen..denn wenn man sich das in den kopf gesetzt hat, ist es oft zu spät..
Sehr viele Drogenabhängige beenden ihr Leben durch eine Überdosierund den sog. „Goldenen Schuss“
Was ein Selbstmord für die Familie bedeutet ist dem Abhängigen nicht bekannt…
Sehr oft werden Dinge klar, wenn es eigentlich schon zu spät ist, sie zu verstehen…


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: strebaa



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