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Die Tochter - Referat



Die Tochter
In der Kurzgeschichte ,,Die Tochter´´ von Peter Bichsel geht es um eine Ablösung einer Tochter von ihren Eltern und eine Entfremdung der Tochter.

In dieser Geschichte geht es um ein Ehepaar, das abends auf die Heimkehr ihrer Tochter wartet. Dadurch, dass die Tochter in der Stadt arbeitet, wird der Tagesablauf der Eltern durcheinander gebracht. Während des Wartens in der Küche, haben die Eltern mehrer Gedanken wie ihre Tochter arbeitet.

Die Personen in der Kurzgeschichte sind Monika und ihre Eltern. Das so wenige Personen vorkommen ist eher untypisch für eine Kurzgeschichte. Monika arbeitet in der Stadt und ist sehr gebildet. Das erkennt man daran, dass sie Französisch spricht und Stenographieren kann. Außerdem hat sie viele Konsumartikel aus der Stadt ,,Sie hatte auch einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker aus marokkanischem Leder, eine Schachtel Zigaretten´´ Z.19-22. Monika hat viele Sachen von ihrer Tante wie z.B. die Größe, die blonden Haare und die feine Haut. Das alles haben ihre Eltern nicht, die sich vorstellen wie ihre Zukunft aussehen wird. Sie wird sich bald ein Zimmer in der Stadt nehmen und Heiraten. Über die Eltern erfährt man nur dass sie warten und eine starre Rollenverteilung haben. Das Verhältnis zwischen Monika und ihren Eltern ist entfremdet und es fehlt eine Kommunikation, da Monika nichts über sich erzählt. ,,Sie wusste aber nichts zu sagen´´Z.70.

Der Autor verwendet viele Personalpronomen, die Allgemeingültigkeiten hervorbringen. Es gibt auch Wiederholungen ,,Sie wusste aber nichts zu sagen´´ Z.70 und ,,warten´´ Z.4 und Vergleiche ,,Wie deine Schwester´´ Z.57.

Der Anfang gibt die Zeit ,,abends´´ Z.1 und den Ort ,,am Tisch´´ Z.3 in der Wohnung der Eltern an. Der Schluss ist offen, da man nicht weis wie die Geschichte weiter geht ,,Ich habe den Zug gehört´´ Z.75.

Für die Kurzgeschichte ist es eher untypisch das es kein Wechsel von Ort und Zeit gibt.
Der Autor benutzt alltägliche Sprache, Alltagsproblematik und den auktorialen Erzähler, der über die Gedanken bescheid weiß und über Monika.

Ich finde dass der Autor mit der Geschichte sagen möchte, dass die Eltern bald alleine zu Hause sind. Er will damit verdeutlichen das es in allen Familien so ist, das die Kinder ausziehen und die alten Gewohnheiten dann zurückkommen.



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