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Die Tiere und ihre Tarnung - Referat



Ein Schmetterling, der wie eine Blüte aussieht, ein Vogel, der an ein Stück Holz erinnert, ein Fisch, der leblos wie ein Stein zu sein scheint - viele Tiere und Pflanzen überleben nur, weil sich ihrer Umgebung anpassen können.

Man nennt dieses Verhalten Tarnung. Zur Tarnung können Farbe, Gestalt und Zeichnung beitragen. So ist z.B. ein gerade geborenes Rehkitz im Unterholz kaum zu entdecken, weil sein blassbraunes Fell gefleckt ist. Das Wandelnde Blatt, eine Heuschreckenart, ist schwer zu erkennen, weil es wie ein welkes Blatt geformt ist. Das Chamäleon kann seine Farbe der jeweiligen Umgebung anpassen.

Die Tarnung dient den Tieren dazu, sich vor ihren Feinden zu schützen. Andererseits hilft sie aber auch Beutegreifern wie Tigern und Leoparden, ihrer Beute aufzulauern, ohne selbst entdeckt zu werden.

Einige Tiere, z.B. Kaninchen, tarnen sich, indem sie bei Gefahr vollkommen erstarren: Durch ihre Bewegungslosigkeit fallen sie nicht mehr auf.

Schneehase
Im Sommer ist das Fell des Schneehasen rotbraun bis braungrau. Deshalb ist er kaum vom Untergrund zu unterscheiden.
Beim Haarwechsel im Herbst wächst ein neues, weißes Fell, das der Tarnung im Schnee dient.
Gefahr droht ihm vom Polarfuchs, der im Winter ebenfalls eine Tarnfärbung hat.

Chamäleon
Das Chamäleon ist bekannt dafür, dass es Farbe und Zeichnung ändern kann.
Die Farbe wechselt durch Ausweiten oder Zusammenziehen des Pigments (Farbkörnchen) in den Farbzellen, die gestaffelt in verschiedener Tiefe in der Unterhaut liegen. Nachdem man das Chamäleon von seinem Ast genommen hatte, wechselte seine Farbe von Grün auf Gelb innerhalb von fünf Minuten zu gesprenkeltem Braun.

Stabschrecken
Inmitten der Zweige ist die zierliche Stabschrecke kaum zu erkennen: Durch Gestalt und Farbe ist sie hervorragend getarnt.
Sie kann die dünnen Beine eng an den Körper legen und ist dann von einem Zweig fast nicht zu unterscheiden.
Bei Gefahr ist sie regungslos wie ein Stück Holz.

Tigerstreifen
Der Tiger ist getarnt durch seine Streifen, die dem Helldunkel der lichtdurchfluteten Streppengräser angepasst sind.
Meistens jagt der Tiger, indem er seiner Beute im Unterholz auflauert, sich dann an sie heranschleicht und die letzten Meter mit einem Sprung zurücklegt.



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