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Die Stimmbildung - Referat



Die Stimmbildung


Im Kehlkopf gibt es zwei Faltenpaare, die oberen und unteren Stimmbänder (Ligamenti vocali). Das obere Faltenpaar dient dem Verschluss des Kehlkopfes während des Schluckens. Das untere Faltenpaar stellt die echten Stimmbänder dar, die zur Stimmbildung befähigen. Während der Ausatmung können sie durch die Kehlkopfmuskeln angespannt werden und vibrieren. Die zwischen den Stimmbändern liegende Stimmritze verengt sich und ein Ton entsteht. Die Tonhöhe hängt von dem Grad der Anspannung der Stimmbänder ab: je angespannter, desto höher der Ton. Die tiefere Stimme der Männer kommt durch die längeren und dickeren Stimmbänder zustande, sie schwingen langsamer. Die Lautstärke des Tons hängt von der Stärke des Luftstromes ab, der durch die Stimmbänder strömt, je stärker, desto lauter.


Lautbildung und Sprachsteuerung

Mund-, Nasen- und Rachenhöhle bilden den Resonanzraum für die entstandenen Grundtöne. Verformungen der Mundhöhle, der Zunge, der Lippen und des Rachenraumes ermöglichen die Entstehung von Selbstlauten (Vokalen) und Mitlauten (Konsonanten). Die koordinierten Bewegungen aller beteiligten Muskeln erfolgt unter Kontrolle der Sprachzentren im Gehirn. Das Brocca-Zentrum, in der linken Hirnhälfte gelegen, leitet als motorisches Rindenfeld Impulse zu den Muskeln. Dabei verarbeitet es auch Informationen aus der Hirnregion für Sprachverständnis, dem Wernicke-Zentrum.




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