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Die Rolle der Frau von den 50er Jahren bis in die Gegenwart - Referat



„Die Rolle der Frau von den 1950-er Jahren bis in die Gegenwart“

Vorgeschichte
Mode/Frisuren
Beruf/ Haushalt
Kinder/Familie/Erziehung

Vorgeschichte: 
Frauen änderten sich. Ob es Mode/ Beruf oder Familie ist spielt keine Rolle. Man erkennt es bis heute da vieles nicht mehr so ist, wie es damals war, oder sein musste.

Mode:
Besonders in der Mode kann man einen drastischen Wandel erkennen. Bei der Damenmode der 50-er Jahre war eines besonders wichtig: Die Betonung der Taille. Charakteristisch waren enge Oberteile und weite Röcke. Für damalige Verhältnisse waren die Schnitte natürlich sehr figurbetont. Die typische 50-er Mode begann mit den taillierten Modellen von Christian Dior. Die schmale Taille wurde durch Oberteile mit eingearbeiteten Korsagen gewährleistet. Ärmellose Oberteile machten zudem schmale Schultern und sorgten für eine zierliche Figur. Genau das Gegenteil war bei den Röcken angesagt. Wadenlange Tellerröcke mit oder ohne Petticoat gaben den Hüften Volumen und ließen die Taille noch schmaler wirken. Häufig wurde dazu ein elastischer Tailliengürtel getragen. Viele Modelle waren schlicht. Streifenmuster oder Polka Dots und Satinbändchen sorgten für einen eleganten Look. Mit dem Verlauf der 50-er Jahre wurde der Knie- bis Waden lange Rock und das sogenannte Kittelkleid modern. Nach einiger Zeit trugen Frauen gerne das Hängekleid. Daher es unangemessen war kurze Röcke zu tragen, trat erst gegen Ende der 60-er Jahre der Wandel statt und man konnte kürzere Röcke tragen. Nach dem 2. Weltkrieg kamen Perlon und Nylonstrümpfe auf, jedoch als Strumpfhose auch erst am Ende der 60-er Jahre. In den 1950-er Jahren war es höchst wichtig das die Frauen ihre langen Beine durch die damals neu entstandene Blue Jeans betonten. Alle Frauen trugen flache Schuhe wie z.B Ballerina mit Schnallen oder Sandalen. Nur die Frauen die eine höhere Stellung hatten oder reich waren trugen Schuhe mit Absätzen. Man trug Blusen mit hohen Kragen und mit Spitze an den Ärmeln. Unter Kleidern oder Röcken trug man ein Unterrock auch Unterkleid genannt. Dieser diente zum Wärmeerhalt und zum Sitz des Oberkleidungsstückes. Der Unterrock dient zur Kategorie der Unterwäsche und der Dessous. Er war viel schmaler als der Ober Rock. Auf einem Ball mussten Handschuhe getragen werden. Bis zu den 1960-er Jahren trugen Frauen Korsetts. Die Form des Korsetts änderte sich sehr oft. Früher fielen Frauen, da das Korsett zu eng geschnürt war oft in Ohnmacht. Am Anfang der 70-er Jahre war es dann so weit. Die Hippiezeit.
Alle Frauen trugen weite Hosen, Röcke und Kleider jedoch auch viel buntes. Oft wurden auch ein Kopfbänder oder bunte Brillen getragen. Der Hippielook hielt sich bis ans Ende der 70-er.
 
 
Frisuren:
Zu den durchsichtigen Georgette Blusen und den Petticoats passten nun auch die langen geflochtenen Zöpfe nicht mehr. In den 50-er Jahren waren Rockabilly Frisuren mit Pony und großen Locken modern. Ab dem Anfang der 60-er Jahre bevorzugte man Knabenhafte Kurzhaarschnitte und Farah-Diba Frisuren. Dies war eine Hoch, auf toupierte Frisur mit aufgesteckten Knoten. In den 70-er trug man offene Haare mit zu Seite gestecktem Pony und unten gelockten Haaren. Seit den 1930-er Jahren bis 1985-1990 war die bekannte Dauerwelle in Mode. Das Färben war auch schon in den 60er Jahren modern aber dies geschah mit Naturellen Farben und die auch nur in Pastelltönen. Am Anfang der 70er Jahre kamen dann auch leuchtende Töne in Mode. Ab dem 20 Jahrhundert werden offene Haare und Pferdeschwanz bis heute noch bevorzugt und es gibt viel mehr verschiedene Frisuren. Das Haare färben wurde noch mehr auch in Neon Farben modern.
 
Beruf und Lehre:
Das Ende des 2. Weltkrieges bedeutete für die Frauen auch, dass sie ihren Beruf aufgeben mussten.
Ab diesen Moment war es nicht mehr notwendig das Frauen arbeiten gingen und nur Männer arbeiteten. Frauen kümmerten sich mehr um den Haushalt und ihre Kinder bzw. die gesamte Familie. Da es üblich war das ein Haus von Generation zu Generation weitergegeben wurde musste man sich auch eventuell irgendwann um ältere Mitglieder kümmern wie Opa und Oma. Bis zu dem Jahr 1977 war es dem Mann erlaubt zu entscheiden ob seine Frau überhaupt arbeiten gehen durfte. In vielen Ländern ist es bis heute so, dass Jungen mehr Rechte haben wenn es um Bildung, Lehre oder Arbeit geht. Wenn Frauen arbeiten gehen wollten durften sie nur in sozialen Berufen, wie Lehrerin oder Erzieherin arbeiten. In der DDR sah die Situation ganz anders aus. Hier waren 90% der Frauen erwerbstätig. Da der Mann nur ganz wenig verdiente waren die Frauen gezwungen arbeiten zu gehen um den Haushalt mitfinanzieren zu können. Als sich alles geändert hat und Frauen sich auch nicht mehr nur um den Haushalt kümmern wollten, fingen sie an zu studieren. Dies passierte mit der Zeit ungefähr in den 80-er und 90-er Jahren. Frauen wollten nicht mehr abhängig von den Männern sein und wollten Ziele erreichen oder Karriere machen. So gelang es immer mehr Frauen einen guten Schulabschluss zu machen und sie gingen auf Universitäten oder in Amerika auf ein College. Nach einer Ausbildung konnten Frauen einen besseren Job bekommen und mussten im Falle einer Scheidung z.B nicht mehr abhängig vom Mann sein. Im heutigen Jahre oder auch schon paar Jahre in der Vergangenheit bekommt im Falle einer Scheidung eine Frau 
Unterhalt bezahlt es seit denn sie verdient dank der Bildung genug Geld. Frauen leisten in allen möglichen Berufsfeldern ebenso viel wie ihre männlichen Kollegen, doch sie verdienen in Deutschland bis zu ein Viertel weniger Geld! In anderen europäischen Ländern fällt der Unterschied nicht so hoch aus. Vernünftige Erklärungen gibt es hierfür eigentlich nicht, denn es ist erwiesen, dass Frauen im Allgemeinen hoch motiviert sind und im Durchschnitt sogar bessere Hochschulabschlüsse als die männlichen Mitarbeiter vorweisen können.
Gründe für die schlechtere Bezahlung sind zum einen Vorurteile, zum anderen ist es schlicht die Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen: Viele denken noch immer, dass Frauen weniger produktiv sind als Männer, sich nicht durchsetzen können und sich deshalb für Führungspositionen nicht "eignen" - oder eben, dass sie ohnehin irgendwann ausfallen oder kürzer treten, weil sie Mutter werden. Deshalb werden junge Frauen oft gar nicht erst eingestellt oder müssen sich in vielen Firmen von vorn rein mit einem niedrigeren Gehalt zufriedengeben - unabhängig davon, ob sie bereits Mutter sind oder überhaupt Kinder bekommen möchten.
Seit einiger Zeit gibt es in Deutschland eine so genannte Frauenquote - das bedeutet, dass in bestimmten Bereichen Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden sollen, damit der Anteil von Frauen und Männern angeglichen wird. Das gilt allerdings nur für Stellen im öffentlichen Dienst - private Unternehmen können nach wie vor selbst darüber entscheiden, ob sie die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben berücksichtigen und fördern oder nicht. Tatsächlich ist es insgesamt noch immer schwierig für Frauen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Für die meisten Paare ist es heute ganz normal, dass sie eine gleichberechtigte Partnerschaft führen - der Kampf der Geschlechter aus früheren Tagen ist zumindest in der jüngeren Generation nicht mehr aktuell. Mann und Frau planen ihre Zukunft gemeinsam und in den meisten Beziehungen wird es als normal und wichtig erachtet, dass man finanziell nicht voneinander abhängig ist.
Deshalb machen
sich besonders junge Frauen oft nicht mehr so viele Gedanken über das Thema Gleichberechtigung - das ändert sich meist, wenn Kinder geplant sind oder ein Kind unterwegs ist. Es ist nämlich noch immer die Frau, die zumindest für eine gewisse Zeit aus dem Berufsleben ausscheidet - auch wenn es zunehmend Männer gibt, die nach der Geburt einen Teil der Kinderbetreuung übernehmen. Möchten Mütter schon bald nach der Geburt wieder anfangen zu arbeiten, ist es gar nicht so leicht, die richtige Betreuung für das Kind zu finden. Es gibt viel zu wenige freie Plätze in Krippen, wo sich auch um kleinere Kinder gekümmert wird. Wer nicht auf die Hilfe von Großeltern oder anderen zählen kann, hat meist ein Problem.
 
Haushalt: Wenn es um Haushalt ging machten damals alles die Frauen. Ob es um kochen, Wäsche waschen oder sich um die Kinder kümmern ging. Der Mann ging oft arbeiten um alles finanzieren zu können. Mit der Zeit änderte sich alles. Oft ist es jetzt so, dass der Mann mehr im Haushalt hilft und die Frau arbeiten geht. Es heißt  in einer Werbung der 50er Jahre, "eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? - Und was soll ich kochen?" Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Rollenspiel zwischen Mann und Frau klar verteilt: Während er furchtlos in die Welt zog, sorgte sie sich um das Heim, um die Erziehung, Sauberkeit und um das Essen. Das Dasein als Hausfrau war Bestimmung. Der Krieg hatte die Rollenverteilung zwar für einige Jahre aufgesplittert, aber nur für kurze Zeit. Hausarbeit blieb Frauensache. Die Arbeiten, die eine Hausfrau bis in die 1950er Jahre zu verrichten hatte, waren enorm. Vor allem der Waschtag kostete viel Energie. Die Wäsche musste von Hand geschrubbt werden, in riesigen Bottichen gekocht, gerührt und oft auch ausgewrungen. Wäscheschleudern gehörten recht schnell zur technischen Grundausstattung eines Haushalts.
Erst in den 1960er Jahren kamen Waschmaschinen in Deutschland flächendeckend auf den Markt. Die Maschinen waren, in Verhältnis zum Einkommen, um ein Vielfaches teurer als heute, aber eine derartig große Erleichterung im Haushalt, dass sie sich schnell durchsetzen konnten.
Etwa gleichzeitig mit den Waschmaschinen kamen auch die ersten Spülmaschinen auf den Markt, wenn auch nicht mit vergleichbarem Erfolg: Zwar waren auch die Geräte der frühen Generationen in der Lage, Teller ordentlich zu spülen. Doch Geschirr und Besteck waren in der Regel nicht Spülmaschinenfest. So mancher Goldrand wurde in den frühen Spülmaschinen abgelöst und in den Ausguss gespült
In den 50er Jahren eroberte der Staubsauger die Haushalte ebenfalls und mit ihm zog auch der Teppich als nun pflegeleichte Auslegware in den deutschen Wohnzimmern ein.
Obwohl die Hausarbeit in jenen Jahren körperlich wesentlich anstrengender war als heute, wurde die Arbeit einer Hausfrau wenig Anerkennung gezollt. Eine Frau, die den Haushalt führte, arbeitete im Sprachgebrauch der Zeit überhaupt nicht. Erst in den späten 65er Jahren wurde Hausfrau als Beruf anerkannt: Bei einem Immobiliengeschäft hatte eine Käuferin bei Vertragsunterzeichnung als Beruf "Hausfrau" angegeben. Der Vertragspartner klagte deswegen, und ein Gericht musste schließlich klären, dass "Hausfrau" tatsächlich eine legitime Berufsbezeichnung ist. Auch von einer gleichmäßigen Verteilung der Hausarbeit kann heute keine Rede sein. Selbst wenn die Hilfe im Haus für viele Männer selbstverständlich geworden ist, erledigen auch bei Paaren, bei denen beide Partner berufstätig sind, die Frauen im Durchschnitt circa 70 Prozent der Hausarbeit.
 
Kinder und Familie:
Die traditionelle Aufgabe der Frau ist die, der Hausfrau und Mutter. Auch heute wollen viele Männer die Frauen in dieser Rolle sehen, aber man hofft, dass diese Phase beendet ist.
Seit der Kaiserzeit konnten sich Frauen nix anderes vorstellen. Der Mann war das Oberhaupt in der Familie. Auch als die Frauen im Jahre 1919 die gleichen Rechte bekamen wie der Mann kannten sie es nicht anders als sich nur um den Haushalt zu kümmern. Nach dem 2. Weltkrieg wurden dann auch mehr Rechte in der BRD eingeräumt aber viele Frauen blieben trotzdem Hausfrau und mussten nicht arbeiten. Feministinnen wehrten sich erfolgreich gegen diese Rolle und am Anfang der 70er Jahre wurden viel mehr Frauen erwerbstätig. Dagegen sah die Situation in der DDR ganz anders aus.  Da viele Frauen sowieso erwerbstätig waren, übernahmen eher Kindereinrichtungen das Erziehen der Kinder  wie z.B Kinderkrippen, Kindergärten und im Schulalter gingen die Kinder in die FDJ die dann auch die Freizeit der Kinder mitgestaltete. Auch Zuhause waren dann auch Frau und Mann gleichgestellt da beide einen Beruf ausübten und der Mann nicht der einzige Ernährer der Familie war und somit auch nicht mehr das Oberhaupt. Heute ist die Stellung der Frau ähnlich wie in der BRD nach dem Jahr 1970.
Frauen und Männer sollten eigentlich die Erziehung aufteilen. Oft ist es nicht möglich weil der Mann länger berufstätig ist als die Frau. Der Trend in der heutigen Zeit geht auch dazu über das viele nicht mehr heiraten und nur eheähnliche Beziehungen führen. Auch die Scheidungsstudie ist in den letzten zehn Jahren gestiegen. Es gibt immer mehr alleinerziehende Frauen die nebenbei noch arbeiten müssen und somit weniger Zeit für die Kinder haben. In einer Familie wird es leider auch wohl nie dazu kommen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, denn reichliche Frauen haben ein viel größeren Anteil an der Erziehung und müssen trotzdem nebenbei meist noch arbeiten gehen.  Dennoch hat sich die Stellung der Frau besonders bei den Entscheidungen über die Familie stark zum positiven geändert, da heute Frauen in einer normalen Familie das gleiche Mitbestimmungsrecht wie der Mann haben.
 
Erziehung:
Damals war es für eine Frau nicht üblich laut und mit offenem Mund zu lachen.
Eine Frau musste Höflichkeit und Manieren  zeigen. Mädchen wurden auch schon schnell in das Haushaltsleben von der Mutter eingeführt. Die Frau musste als Mädchen der Mutter helfen beim Kochen  oder putzen und musste auch oft auf kleinere Geschwister auspassen. Es war damals für eine Frau nicht üblich mit einer Beziehung anzufangen. Es war eine reine Männersache. Die Frau durfte nur saubere Wörter benutzen. Heutzutage benutzt man Schimpfwörter, wofür damals eine Frau verachtet worden sei. Es war ebenfalls nicht üblich ein Riss oder Fleck im Kleid zu haben. Die Mädchen waren nie laut oder zornig



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