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Die Pflanzenzelle - Referat



Die Pflanzelzelle


Die junge Pflanzenzelle hat zunächst noch keinen Saftraum. Dieser bildet sich erst im Laufe der Entwickelung heraus. Während die Zellwand weiter wächst, nimmt das Plasma nur wenig an Menge zu. Es überzieht das Innere der völlig erwachsenen Zelle wie mit einer Tapete und lässt den Saftraum im Zellinnern entstehen.
Größe der Pflanzenzellen (gemessen am Pfahlrohr, Arundo donax).


Durchmesser in mm

Hautzelle........................................................................................ 0,01
Zelle des Festigungsgewebes....................................................... 0,02
Zelle des Grundgewebe................................................................ 0,045...0,075
Zelle der Siebröhre (dient der Leitung der Assimilationsprodukte) 0,015
Geleitzelle (hat Anteil am Stofftransport)....................................... 0,005
Zelle der Trachee (dient der Leitung des Wassers)...................... 0,09
Zelle der Holzfaser (Fasertracheide)............................................. 0,008

Wenn man sich eine ungefähre Vorstellung von einer Zelle machen möchte dann ist ein Baum aus bis zu 10 ^13 (= 10 Billionen) Zellen.
In einem Lichtmikroskop kann man :
Komponenten > 1µm, von der Umgebung abweichender Brechungsindex:
- Zellkern, Chromosomen, Spindelapparat, Nucleoli
- Zellwand, Tüpfel, Cytoplasma, Vakuole
- Mitochondrien, Plastiden, Golgi-Apparat
- Oleosomen

Das Kompartimentierungsschema der Eukaryontenzelle nach E. Schnepf besagt:
- jede Membran trennt eine wässrige Phase von einer plasmatischen Phase
- wässrige Phasen:
• Außenmedium
• Innenraum von ER, Golgi-Apparat und Vakuole
• innerhalb der Doppelmembranen von Mitochondrien und Dictyosomen
- plasmatische Phasen:
• nucleocytoplasmatische Phase
• Mitoplasma
• Plastoplasma

Die Membran:
Der Aufbau (Fluid-Mosaik-Modell nach SINGER und NICOLSON):

- Lipiddoppelschicht
- periphere = extrinse Proteine
- integrale = intrinse Proteine = Tunnelproteine
- mit nach außen ragenden KH-Seitenketten  Spezifität
- Gefrierbruchelektronenmikroskopie, um Proteine sichtbar zu machen
Ihre Funktionen:
- grenzen das Cytoplasma gegen die wässrige Phase des Apoplasten ab
- Kompartimentierung
- Transport
- Energiekopplung
- Tonoplast
- Plasmalemma
Vakuole
Ihre Funktionen sind:
- Turgorgegendruck
- Speicherung von Farbstoffen (zur Anlockung von Insekten oder als Strahlungsschutzpigmente)
- reversible Speicherung von temporären Überschüssen an Zucker (v.a. in Zuckerrohr und -rübe), Malat (CAM-Pflanzen), Proteinen in der Aleuronschicht von Getreidekörnern bzw. Keimblättern von Hülsenfrüchtlern (Aleuronkörner)
- Exkretion d.h. Aufnahme toxischer Substanzen wie Alkaloide (z.B. Atropin, Nikotin, Colchizin), Tannine (phenolische Gerbstoffe, die proteinfällend wirken und nach Gewebsverletzungen das Wachstum von Pilzen und Mikroben hemmen), Calciumoxalatkristalle (überschüssiges Ca)
- Hydrolasen


Quelle(n) für dieses Referat: keine Angaben



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