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Die Muskulatur - Referat



Die Muskulatur
alle Muskel zusammen.

Wir unterscheiden:
quergestreifte Muskulatur
Skelettmuskulatur (willkürlich) starke Leistung jedoch nur begrenzte Zeit.
Sarkomer liegen nebeneinander dardurch die querstreifen.
Viele Sakrometer = Muskelfibrille
Viele Muskelfasern = Muskelfasern
Ca 1000 Myofibrillen bauen eine Muskelfaser auf, zwischen dne3 Eiweißzylindernist Zellplasma

Glatte Muskulatur
Blutgefäße Organe (unwillkürlich) diese Muskulatur arbeitet AUTONOM gesteuert vom Gehirn
Dauerleistung bei geringem Kraftaufwand

Herzmuskel
Quergestreifter Muskel mit besonders vielen Mitochondrien
Dauerleistung bei hohem Kraft Aufwand
Unwillkürlich
Die Muskelzellen besitzen Eiweißfasern, die ineinander gleiten, es kommt so zu der Verkürzung ( Kontraktion)
Die Eiweißfasern Aktin und Myosin bilden Muskelfilmente (Muskelfasern)
Muskelfasern sind extrem lange und dünne vierkernige Zellen.

Muskelfasertypen

Wir unterscheiden 3 Muskelfasertypen. Für den Sport sind dafür 2 von Bedeutung.
1 Haltemuskulatur
ermüdungsresistente Zuckungsfasern
tonische Muskulatur
wird besser mit Blut versorgt
schwächt langsamer ab
ist ausdauernder
bessere Durchblutung – rote Muskulatur
neigt zur Verkürzung
Marathon:
Ausdauer rote Faser#langsoame ermüdungsresistente Zuckungsfasern

2 Bewegungsmuskulatur
Schnelle Zuckungsfasern
Schnell anaerob weil wenig Mitochondrien
Phasische Muskulatur
Schlechter durchblutet
Ermüdet schneller
Neigt nicht zur Verkürzung
Wird bei Nichtbeanspruchung abgebaut
Sprinter:
Schnell, weiße Faser, schnelle anearob (wenig Mirochondrien) arbeitende Zuckungsfasern, kurzfirstig hohe Kraftleisung

3 Intermediärer Muskelfasertyp
schnell
ermüdungsresisdent
Mitteltyp:
Intermediär, rosa Faser schnelle ermüdungsresistente Zuckungsfasern


Welcher Muskulatur ein Skelettmuskel zugeordnet wird, hängt von der Verteilung der Muskelfasern im Muskel ab.
Muskelfasertypen sind genetisch festgelegt
Es ist kein Muskel bebkannt, der nur einen Muskelfasertyp aufweist
Bis heute ist nicht bekannt ob durch Training eine Umwandlung von einem Fasertyp in einen andern Möglichkeit ist.

In speziellen Haltemuskeln kann der Anteil an langsamen Zuckungsfasern bis zu 95% betragen.
Im Oberschenkelmuskel befinden sich etwa gleich viele langsame und schnelle Fasern.

Um Muskelungleichgewichte zu vermeiden: tonische Muskel (Haltemuskel)–dehnen
Phasische Muskel (Bewegungsmuskel)–kräftigen

Muskelformen

Neben dem Aufbau der Skelettmuskulatur ist auch ihre Form entscheidend für die Zugkraft:
1 Spindelförmiger Muskel:
Muskelfasern verlaufen parallel zur Längsachse des Muskels
An Körperstellen wo schnelle Bewegungen ausgeführt werden sollten
2 Einfach gefiederter Muskel
Verfügt über schräg zur Huptrichtung des Muskels angeordnete Muslkelfasern, die in die Sehne münden
3 Doppelt gefiederter Muskel
Sehne liegt in der Mitte des Muskelsergiebt besonders hohe Zugkraft, weil sehr viele Muskelzellen an einer Sehne ansetzen können
An Körperstellen wo viel Kraft erforderlich ist (Rumpfmuskulatur)
4 Zweiköpfiger Muskel
Zeiht über zwei Gelenke hinweg
5 Platter Muskel

Die Spannungskräfte die der Muskel erzeugt wirken auf beide Knochen gleichmäßig.
Über die Art der Bewegung entscheidet ob ein Knochen durch andere Muskel oder äußere Kräfte fixiert ist.
Die Ursprungssehne setzt am körpernäheren (proximale) Knochen an, und zieht auch vom fixierten Knochen weg.
Der Ansatz bezieht sich auf den beweglicheren Knochen, der auch der körperentferntere (distale) ist.

Funktionelle Muskelgruppen

Bei vielen Bewegungen arbeiten Muskeln zusammen = Synergisten
Ein Muskel der eine bestimmte Bewegung ausführt = Agonist
Führt die entgegengesetzte Bewegung zum Agonisten aus = Antagonist

Muskelspindeln

Muskelspindeln sorgen dafür das der Muskel nicht überdehnt wird
Liegen parallel zu den Muskelfasern
Sie sind Spannungsfühler
Dienen der Messung der Muskellänge
Sie sind nur begrenzt dehnbar
Sie sind kürzer und dünner als die Muskelfaserbündel
Stehen direkt mit dem Nervensystem in Verbindung
Melden eine drohende Überdehnung sofort
Es tritt dann sofort dien Schutzmechanismus ein è Muskel zeiht sich reflexatig zusammen
Dauert die Dehnung eines Muskels länger, oder überschreitet sich ein bestimmtes Maß, wird der Reflex unterdrückt. Dadurch wird Streching mittels langsamer, gehaltener Dehnung möglich.



Motorische Einheiten

Der Nerv
und die dazugehörenden Muskelfasern werden als motorische Einheit bezeichnet.
Setzt sich eine mot. Einheit aus wenigen Muskelfasern zusammen = feinmotorisch (Augenmuskel 5-10 Muskelfasern/Nerv)
Setzt sie sich aus vielen Muskelfasern zusammen = grobmotorisch (Gesäßmuskel – mehrere tausend Fasern pro Nerv)
Nerven kontrollieren Bewegungen indem sie Befehle vom Gehirn und Rückenmark an die Muskulatur weiterleiten.
Muskelzellen stehen in Kontakt mit einer Nervenendigung (Synapase) und reagieren auf ihr ekektochemisches Signal mit dem Zusammenziehen.
Das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur ist immer wichtig
Im Bindegewebe des Muskels verlaufen die für die Versorgung des Muskels zuständigen Nerven und Blutgefäße
Bei komplizierten Bewegungsabläufen muss die Arbeit von Millionen Muskelzellen koordiniert werden.
Das fein abgestufte zusammenspiel von Agonisten, Antagonisten und Synergisten zu bewirken ist die Aufgabe des motorischen Nervensystems èKOORDINATION
Erst durch einen sinnvollen Einsatz verschiedenenr Muskeln lassen sich selbst schwierigste Bewegungen mit außerordentlciher Präzision und genau dosierter Kraft ausführen.

Muskeln ziehen sich auf Befehl zusammen und entspannt dann wieder
Jeder Muskel hat durch Sehnen zwei oder mehrere Ansatzpunkte and den zu bewegenden Knochen.

z.B. Wenn wir den Unterarm anwinkeln – Bizepsmuskel zieht sich zusammen. An seine Enden läuft er in Sehnen aus, die auf der einen Seite am Schulter- , auf der anderen Seite am Unterarmknochen ansetzt. Zieht sich der Muskel zusammen (kontrahiet) so bewegen sich die Ansatzpunkte aufeinander zu. èdas dazwischenliegende Gelenk wird gebeugt. Gleichzeitig muss der eingegengesetzt arbeitende Streckmuskel – Trizeps – entspannt werden.
Beuger wird durch Stecker gebremst und umgekehrt.

Eine Bewegung wird in ihrer Geschwindigkeit, ihrer Stärke und ihrer Richtung wesentlich durch die nichtarbeitenden Muskeln bestimmt.

Beim Erlernen einer neuen Bewegung kommt sie uns schwierig, ermüdend und anstrengend vor, weil das motorische Nervensystem einen Trainingszeitraum brauchtèes muss herausfinden welche optimale Kombination und Koordination welcher Muskel diese Bewegung am besten ausführen lässt. èNach einer Übungsphase lässt sich die gleiche Bewegung viel leichter und mit weniger Kraftaufwand ausführen.








!!KOORDINATION lässt sich erlernen und durch Training verbessern!!

Eine Handlung beginnt nicht erst mit ihrer sichtbaren Ausführung (Motorik) sondern sie wird von Sinneseindrücken ausgelöst, die im Gehirn verarbeitet werden (Sensorik)
Sinnesorgane, Nervensystem und Muskulatur bilden das sensomotorische System.
Das wechselseitige Zusammenspiel motorischer und sensorischer Systeme bezeichnet man als Sensomotoril.

Kontraktionsformen der Muskulatur

Isometrische Kontraktion
Gleiches Maß è Muskel verkürzt und verlängert sich nicht
Muskel erzeugt hohe Spannung è man sieht sie aber nicht è Beugehang am Reck è Bizeps ist dabei isometrisch kontrahiert è steht unter Spannung, verkürzt sich aber nicht.

Isotonische Kontraktion
Gleiche Spannung è Sonderform der Dynamischen Muskelarbeit/Muskellänge verändert sich è Muskel verkürzt sich und Muskelspannung bleibt gleich è Anwinkeln der Arme.

Normalerweise arbeiten Skelettmuskel nach dem Prinzip Verkürzung mit zunehmender Muskelspannung

Energiegewinnung im Muskel

Bei jeder Muskelarbeit benötigen die Muskelfasern Treibstoff weil Bewegungen Energie kosten.
Für Energienachschub sind die Blutgefäße zuständig
Treibstoff besteht aus Eiweiß, Kohlehydraten und Fetten
Diese Nährstoffe enthalten zwar Energie sind aber chemisch gebunden und stehen den Zellen nicht direkt zur verfügung è Nährstoffe müssen verbrannt werden, um Bewegung zu erzeugen è das geschieht in den Mitrochondrien, die in jeder Muskelzelle oft vorhanden sind.

Myofibrillen und Mitrochondrien (dadurch verbessert sich auch die Energieversorgung) lassen sich durch Training vermehren damit verändert sich auch die Dicke und Kraft des Muskels.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: JuLsY



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