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Die Honigbiene - 2.Version - Referat




Die Honigbiene und ihr Honig

Wenn wir von Bienen sprechen, meinen wir fast immer unsere Honigbiene, jenes kleine Insekt, das Blüten besucht und uns den Honig liefert. Die Honigbiene ist aber nur eine von vielen tausend Bienenarten, die es auf der Erde gibt. Wir erzählen euch heute nur etwas über die Honigbiene, weil sie das bekannteste und nützlichste Insekt ist.

Die wichtigste Aufgabe der Biene ist die Bestäubung der Blüten. In dem sie von einer Blüte zur anderen fliegt, verteilt sie den Blütenstaub auf andere Blüten und befruchtet sie dadurch. Wenn es im Frühjahr, während der Blütenzeit sehr kalt ist, können die Bienen nicht fliegen, weil sie in die Winterstarre fallen. Also werden viele Blüten nicht befruchtet und es gibt kein Obst.

Wir erzählen euch, was man in der Bienenwirtschaft alles braucht. Man braucht einen guten Stellplatz, der meist nach Süden aufgestellt wird. Darin stellt der Imker die Kästen, in denen sich Bienen befinden, auf. Jedes Volk hat einen Platz im Bienenhaus, bei dem nach außen meist ein Merkmal angebracht ist. So finden fast alle Bienen problemlos nach Hause.

Zum Bau einer Wabe werden zunächst herzförmige Wabenstücke nebeneinander von oben nach unten gebaut, die dann, wie das Foto zeigt, miteinander verbunden werden. So entsteht eine große, herabhängende Wabe, die auf beiden Seiten mit Zellen bedeckt ist. Wo auf einer Seite drei Zellen zusammenstoßen, befindet sich auf der Rückseite der Mittelpunkt, der Gegenzelle. In diese Waben legt die Königin ihre Eier. Bild

Am 1. Tag steht das Ei in der Zelle, dann neigt es sich und liegt am 3. Tag. Am 4. Tag schlüpft eine Made aus dem Ei. Sie ist nur 1,5 mm lang, blind und ohne Beine. Aber sie hat einen gewaltigen Appetit. Sie wird von den Ammenbienen mit so viel Futtersaft versorgt, dass sie fast darin schwimmt. Ungefähr ab dem 10. Tag wird die Made mit Bienenbrot versorgt. Das ist eine Mischung aus Honig und Pollen. Die Made ist jetzt 500 mal so schwer geworden wie beim Schlüpfen aus dem Ei. Jetzt bildet sich nach und nach aus der Made einen Biene, Die am 21. Tag aus der Wabe schlüpft.

Jetzt zeigen wir euch ein Bild von einer Biene.

In einem Volk gibt es drei Bienenarten. Die Königin, den Drohn und die Arbeiterin, die Königin legt die Eier, der Drohn (männliche Biene) befruchtet die Brut und die die Arbeiterin füttert sie und bringt den Honig.
Jetzt erzählen wir euch noch etwas von der Königin. Sie ist etwa um ein Drittel größer als ein Arbeiterbiene. Sie hat eine eigene Königin. Die Arbeiterinnen erkennen ihre Königin an einem Duftstoff. Der Imker kennzeichnet die –Bild- Königin jedes Jahr mit einer anderen Farbe. Zum Beispiel im Jahr 2005 mit
einem blauen Punkt, 2006 mit einem weißem Punkt und die Königinnen die im Jahr 2007 geschlüpft sind werden mit einem gelben Punkt gekennzeichnet. Daran erkennt er das Alter der Königin. Nach ca. 3-4 Jahren zieht die alte Königin aus und die Arbeiterbienen füttern sich aus der Brut eine neue Königin.

Zum Schluss erzählen wir euch noch etwas über den Honig. Die Bienen haben den Nektar von den Blüten oder den Honigtau von den Waldbäumen eingetragen und daraus den Honig bereitet. Für ein Gramm Honig muss eine Biene 8.000-10.000 mal eine Blüte besuchen. Der Nektar muss noch eingedickt werden. Ist der Honig reif, wird er mit einem Wachsdeckel verschlossen und so für lange Zeit haltbar gemacht. Bei der Honiggewinnung werden die Honigwaben mit dem reifen Honig dem Stock entnommen, entdeckelt und in einer Schleuder vom Imker geschleudert.

Es gibt Waldhonig, Blütenhonig und manche Imker mischen dem Blütenhonig noch Blütenpollen dazu. Man kann Honig auch gerührt beim Imker kaufen. Dieser bleibt dann streichfähig. Der natürliche Honig wird mit der Zeit fest, kann aber im warmen Wasserbad wieder flüssig gemacht werden.

Ob ein Honig flüssig oder fest wird, hängt von den beiden Hauptzuckerarten
Fructose und Glucose zueinander ab. Überwiegt der Glucose-Anteil, wird er
relativ schnell fest. Einen Qualitätsunterschied gibt es nicht, es ist allein eine
Frage des Geschmacks.

Dem Honig dürfen weder Stoffe hinzugesetzt noch honigeigene Bestandteile
entzogen werden. Deshalb darf er zur Reinigung lediglich gesiebt werden.

Honig enthält keine Konservierungsstoffe. Wird er reif geerntet, ist er unbegrenzt haltbar.

Honig ist eines der gesündesten Lebensmittel. Man sagt ihm antibakterielle
Wirkung nach. Auch bei Husten helfen die Inhaltsstoffe, die Krankheit auszuheilen. Außerdem schmeckt er auf dem Frühstücksbrot sehr lecker und liefert Energie für den ganzen Tag.




Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Hofer



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