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Die Geschichte mit dem Hammer - Referat



Interpretation der Parabel:

Die Geschichte mit dem Hammer


Die Parabel „Die Geschichte mit dem Hammer“, von Paul Watzlawick, thematisiert die Unzufriedenheit eines Menschen mit sich selbst, die dazu führt, man eigene Fehler nicht einsieht und diese bei anderem Menschen sucht und dadurch ein Feindbild erstellt.

Diese Thematik wird am Beispiel von Die Geschichte mit dem Hammer entfaltet.

Die Ausgangssituation ist folgende:
Ein Mann möchte ein Bilder aufhängen. Dazu benötigt er einen Nagel, den er hat, und einen Hammer. Er stellt fest, dass er selbst keinen Hammer besitzt und sich somit einem Problem stellt. Sein Lösungsvorschlag ist, sich einen Hammer beim Nachbarn zu leihen, da dieser einen hat. Aber der Mann zweifelt daran, dass der Nachbar ihm den Hammer überhaupt gibt. Trotz der logischen Tatsache, dass der Nachbar den Mann nur flüchtig grüßt, glaubt er, dass dies damit zu tun haben könnte. Der Mann beginnt sich ein positives Selbstbild zu machen, dass voll und ganz nicht mit der Realität übereinstimmt. Hingegen macht der Mann dem Nachbarn gedanklich „Vorurteile“ , sieht die Fehler bei ihm, und bildet ein Feindbild von ihm. Dieses entspricht ebenfalls nicht der Realität, welche dem Mann blind erscheint. Anstelle sich darüber weiterhin Gedanken zu machen, gibt der Mann die Hoffnung auf Hilfe auf und beschließt dies dem Nachbarn zu vermitteln: „Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel.“

Sowohl Aufbau, als auch Sprache des Textes sind sehr einfach gestaltet. Die Parabel ist gegliedert in, eine Einleitung, die eine kurze Informationseinführung in die Situation und das Problem enthält, sowie einen
Haupteil, der die Unzufriedenheit zeigt, und das herausfolgende Handeln der Person beschreibt, und einem Schluss, der den Entschluss der Person beinhaltet.
Mit Fragen und Hypothesen im Text, wird deutlicher gezeigt, dass der Mann kurz vor der Verzweifelung steht und er selbst keine Schuld daran trägt, da er sich selbst in den Himmel hebt und das Verhalten eines anderen kritisiert.
Der Satzbau ist parataktisch, die Wortwahl ist einfach und einseitig.
Paul Watzlawik hat diese sprachliche Form gewählt, damit der Text für viele Leser verständlich ist, und weil es sich um eine alltägliche Situation mit einer recht einfachen Lösung handelt.
Zusammengefasst ist die Lehre der Parabel: Ein Mann hat ein Problem und benötigt Hilfe. Anstelle einfach um diese zu bitten, macht er sich ein Feindbild und deshalb will er die Hilfe der Person nicht mehr annehmen. Das führt dazu, dass er letztendlich ohne Hilfe da steht.

Der Autor Paul Watzlawick , will mit seiner Parabel sagen, dass man sich keine Vorurteile und Feindbilder machen soll, und auch bei sich selbst nach Fehlern suchen sollte, um nicht verzweifelt ohne Hilfe da zu stehen.


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: *~Laura~*




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