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Die Geburt - Referat




Die Geburt


Nach neun Monaten endet die Schwangerschaft. Das Kind liegt nun meistens so, (Folie) dass der Kopf nach unten in Richtung der Gebärmuttersausganges zeigt.


Geburten finden in der Regel im Kreißsaal eines Krankenhauses unter der
Verantwortung einer Hebamme statt. Mehr und mehr Schwangere (allerdings nur ca. 2%) entscheiden sich allerdings auch für eine Hausgeburt, bei der auch eine Hebamme die Verantwortung übernimmt. Gelegentlich kommen Kinder im Wasser zur Welt. Wassergeburten gelten als besonders schonend, weil das Babys nach 9 Monaten im Fruchtwasser mit dem nassen Element vertraut sind, und weil sich die Mutter im warmen Wasser besser entspannen kann, was die Geburt schneller und leichter macht.

DIE ENTBINDUNG

Den Beginn der Geburt bemerkt die Mutter durch das Einsetzen der Wehen.
Dabei zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter schmerzhaft zusammen.
Zunächst sind die Wehen noch unregelmäßig und kommen im Abstand von etwa einer viertel Stunde. In dieser Eröffnungsphase öffnet sich langsam der Muttermund und der Gebärmutterhals weitet sich. Schließlich platzt die Fruchtblase und das Fruchtwasser flieqaßt aus der Scheide heraus. (Folie5)Die Wehen werden nun stärker und kommen in immer kürzeren Abständen. Das Kind wird immer kräftiger nach unten gedrückt(Folie1). Durch das Pressen kann die Mutter dem Kind helfen, schneller mit seinem Kopf den Scheidenausgang(Folie2) zu erreichen. Ist der Kopf geboren, kommt(Folie3)
mit den nächsten Wehen die Schulter hervor(Folie3).
Der Schwierigsteil der Geburt ist überstanden. Körper und Beine gleiten meist ohne Komplikationen durch die Scheide nach außen. Sobald das Kind die Scheide verlassen(Folie4) hat, beginnt es selbstständig zu atmen. Ein paar Minuten nach der Geburt wird die Nabelschnur einige cm vor dem Bauch des Kindes an 2 Stellen abgeklemmt und durchtrennt. Diesen Vorgang nennt man Abnabelung. Aus dem Embryo ist ein Säugling geworden.

DIE NACHGEBURT

Etwa 20 Minuten nach der Geburt wird der Mutterkuchen (Folie5) ausgetrieben. Der Mutterkuchen muss vollständig entfernt sein, da Reste in der Gebärmutter schwere Entzündungen hervorrufen können. Nach der Geburt erleben Mutter und Kind ein Gefühl der Entspannung. Meist schließt sich ein erholsamer Schlaf an, dann erst werden beide miteinander vertraut.








DAUER DER GEBURT

Von den ersten regelmäßigen Wehen bis zur Geburt des Säuglings dauert es beim ersten Kind in der Regel zwischen 6 bis 12 Stunden. Spätere Geburten brauchen meist nicht so lange. Etwa 4 bis 8 Stunden aber es könnte durch aus länger gehen.


Ein Neugeborenes ist bei der Geburt etwa 3 kg schwer und etwa 50 cm Groß. Es ist mit einer weißen, glitschigen Schicht überzogen, die Käseschmiere heißt.
Das Baby kann vorübergehend einen spitzigen Kopf(Folie3) haben, weil der Schädel bei der Geburt im engen Geburtskanals zusammengedrückt wurde.

VERSCHIEDNE ARTEN
DER GEBURT:


Alleingeburt:
Als Alleingeburt (engl. "unassisted childbirth") bezeichnet man eine Geburt, bei der kein Arzt, keine Hebamme oder sonstiges medizinisches Personal anwesend ist. Manchmal ist der Vater des Kindes dabei, auch, um das Kind aufzufangen, aber viele Frauen ziehen es vor, komplett alleine zu entbinden. Viele lehnen auch die gängige Schwangerschaftsvorsorge ab. Ein weiterer Aspekt der Alleingeburt ist, dass viele Frauen diese Geburten als deutlich weniger schmerzhaft empfinden.

Risikogeburt:
Unter einer Risikogeburt versteht man jede Geburt, die mit Symptomen einhergeht, die auf eine erhöhte Gefährdung des Kindes und/oder der Mutter hinweisen. Die Geburt nach einer Risikoschwangerschaft ist stets als Risiko einzustufen.
Sturzgeburt:
Sturzgeburt und überstürzte Geburt ist, wie der Name sagt, eine ungewöhnlich schnell verlaufende Geburt, bei der das Kind, z. B. mit einer einzigen Presswehe geboren wird. Sie wird hauptsächlich bei Mehrgebärenden mit sehr starken Wehen und besonders nachgiebigen Weichteilen beobachtet. Für die Sturzgeburt ist entscheidend, dass das Kind aus dem Geburtskanal heraus zu Boden stürzt oder z. B. in die Toilette fällt ("Klosettgeburt"). Die Nabelschnur reißt dabei oft ab. Die Sturzgeburt braucht nicht unbedingt schnell zu verlaufen. Sie ist gerichtsmedizinisch bedeutungsvoll

Frühgeburt.
Von einer Frühgeburt spricht man bei der Geburt eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche (SSW). Eine übliche Schwangerschaft dauert 40 Wochen (280 Tage nach der letzten Regelblutung). Bei Frühgeborenen Kindern dauert sie weniger als 260 Tage; gerechnet vom ersten Tag der letzten Menstruation. Sie wiegen in der Regel weniger als 2.500 Gramm

Wassergeburt:
Bei der Wassergeburt befindet sich die gebärende Frau in einem Wasserbecken mit warmen Wasser. Das warme Wasser soll ein Gefühl von Geborgenheit geben und fördert die Entspannung. Bewegungen sind im Wasser einfacher und kraftsparender









Fehlgeburt:
Eine Fehlgeburt -Frühabort oder Spätabort - unterliegt, anders als
die Totgeburt, nicht der standesamtlichen Meldepflicht. Schätzungen zufolge enden in Deutschland jährlich etwa 5.000 Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, wobei Fehlgeburten, die unbemerkt in vergleichsweise frühen Schwangerschaftsstadien ausgelöst wurden, meist nicht als solche auffallen, sondern z.B. als
Unregelmäßigkeit der Menstruationszyklus gedeutet werden.




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