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Die Entwicklung des Frosches - Referat



Die Entwicklung des Frosches
Vom Laich zum jungen Frosch

Im zeitigen Frühjahr von ende Februar bis Anfang März, dann wenn die Temperaturen wieder steigen, erwachen die Frösche aus der Winterstarre und wandern zur Paarung in die Gewässer in denen sie aufgewachsen sind. Die Männchen sind als erste im Tümpel, wo sie dann quakend auf die Weibchen warten. Allerdings lassen sich die Weibchen noch bis zu einer Woche Zeit mit ihrer Ankunft im Tümpel.
Das Männchen klettert dann auf den Rücken des Webchens und lässt sich bis die Eier herangereift sind herumtragen.
Nach einigen Tagen, wenn die Eier herangereift sind, presst das Weibchen bis zu 4000 Eier, der so genannte Froschlaich, an flachen Stellen mit Pflanzenbewuchs aus. Das Männchen gibt sofort seine milchige Spermienflüssigkeit dazu. Diesen Vorgang nennt man äußere Befruchtung.

Die Eier haben eine weiche Gallerthülle die zu einer dicken Schutzhülle aufquillt. Das Ei in der Gallerthülle dreht sich so, dass die dunkle Seite oben ist. Der schwarze Farbstoff schützt vor der gefährlichen UV-Strahlung, in dem er die Sonnenwärme aufnimmt.
Drei Wochen nach der Befruchtung schlüpfen die Froschlarven aus ihrer Hülle. Man nennt die Jungtiere Larven, weil sie nach dem Schlüpfen eine andere Gestalt annehmen, meistens aber auch eine andere Lebensweise wie ihre Eltern. Die Umwandlung von Larve zum (in diesem Fall) Frosch nennt man in der Fachsprache der Biologen „Metamorphose“ (= Gestaltwandel)

Von Anfang bis Ende März ernähren sich die Froschlarven von ihrem Eidottervorrat am Bauch und heften sich zunächst an Pflanzen oder Steinen fest. Das atmen gelingt über die büscheligen Außenkiemen am Kopf der Larven. Die Larven nehmen nach etwa 10 Tagen die bekannte Kaulquappengestalt an. Nun nennt man die damaligen Außenkiemen Innenkiemen, da sie nun mit einer Hautfalte überwachsen sind. Die Kaulquappen bewegen sich mit ihrem Schwanz, an dem ein breiter Flossensaum ist, fort. Kaulquappen sind reine Pflanzenfresser, da sie mit ihrer Hornleiste am Mund die Algen von Steinen und Wasserpflanzen abweiden.

Gegen Ende Mai, Anfang Juni muss das Tier immer häufiger zur Wasseroberfläche schwimmen, um Luft zu schnappen, denn es habe sich mittlerweile Lungen gebildet. Auch entwickeln sich die Gliedmaßen, es wachsen also Arme und Beine. Dafür wird der Schwanz immer kleiner.


Schließlich verlässt ein kleines Fröschchen das Wasser. Er hat jetzt noch einen kleinen Stummelschwanz, der aber mit der Zeit verschwindet.
Der Frosch hat nun seine Kinderstube verlassen und hat sich jetzt zum Fleischfresser entwickelt, das heißt also, dass er sich jetzt nur noch von Kleintierchen, Fliegen, Mücken und Würmchen ernährt.
Im dritten Frühjahr, wenn er noch nicht von einem Auto überrollt oder von einem Feind gefressen wurde, kehrt er in seine Kinderstube zurück, um sich selbst zu vermehren.







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