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Die Demokratische Republik Kongo - Referat



Die demokratische Republik Kongo - Allgemeines (1999)
Fläche: 2 345 000 km2
Bevölkerung: 50 Mio.
Bevölkerungswachstum pro Jahr: 3,2 %
Lebenserwartung: 52 Jahre
Analphabeten: 23 %
Jährliches Durchschnittseinkommen 110 US-$


Aus Belgisch-Kongo wird die Demokratische Republik Kongo

1958 kam es unter der einheimischen Bevölkerung in Belgisch-Kongo zu Aufständen und Streiks. Die Einheimischen wollten die fremden Herren loswerden. Fast alle Weißen flüchteten damals und Belgien entließ seine Kolonie 1960 in die Unabhängigkeit. Aber dadurch kehrte nicht etwa Frieden ein, sondern heimische Generäle und Politiker kämpften um die Macht. Jeder wollte über die Verwendung der kostbaren Rohstoffe bestimmen. Einer von ihnen setzte sich 1965 durch und regierte 32 Jahre lang als Diktator das Land. In dieser Zeit brachte er 8 Milliarden Dollar auf seine eigenen Konten im Ausland. Er selbst lebte im Luxus, während das Volk hungerte. Seine Gegner ließ er verhaften. Mord und Terror regierten.
Die meisten anderen Kolonien erreichten ebenfalls nach Kriegen die Unabhängigkeit. Auch bei ihnen wurden die europäischen Herrscher durch einheimische Diktatoren abgelöst.


Ein Bürgerkrieg erschüttert die DR Kongo

Gegen die Herrschaft des Diktators erhoben sich Rebellen. Das Volk jubelte, denn es erhoffte sich die Befreiung von der Gewaltherrschaft. Der Diktator floh. Der Rebellenführer zog in die Hauptstadt Kinshasa ein und machte sich zum neuen Herrscher. Aber er regierte noch brutaler als sein Vorgänger. Er wurde umgebracht. Seit 1998 herrscht in der DR Kongo Bürgerkrieg. Mehrere Kriegsparteien stehen aneinander feindlich gegenüber. Auch die Nachbarstaaten sind in den Krieg verwickelt, denn eingie unterstützen die Regierungstruppen, andere verschiedene Rebellengruppen.


Das Leben außerhalb der Großstädte

Die Wohnung:
- ist aus Lehm gebaut und Dach aus Stroh
- ist 4 mal 4 m groß
- ist unterteilt in Wohn- und Schlafraum

Die Versorgung:
- auf einem Grundstück, das zu jeder Hütte gehört, werden Maniok, Mais, Reis, Kartoffeln oder Bohnen angebaut
- die Hauptmahlzeit ist Bukari (= Brei aus Maniok)
- nur zu besoneren Anlässen gibt es geschmortes Huhn

Das Bildungssystem:
- eigentlich sollten alle Kinder zur Schule gehen
- wegen des Krieges gibt es keine staatlichen Schulen mehr
- manche besuchen eine Missionsschule
- die Eltern müssen die Einschreibgebühren und regelmäßig einen Beitrag zu den Lehrergehältern bezahlen
- die Kinder haben nur ein Heft und der Lehrer nur ein Schulbuch



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