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Die Anfänge der USA - Referat



- erster US-Präsident George Washington gab nach seiner Amtszeit den Rat, sich auf den freien Handel zu konzentrieren und sich aus europäischen Konflikten herauszuhalten
- 1823: Präsident James Monroe – Monroe-Doktrin (Ruf: „Amerika den Amerikanern“)
- Ziel: amerikanischer Kontinent darf nie mehr Ziel europäischer Kolonialexpansion werden
- Hintergrund der Monroe Doktrin: Sorge vor Interventionen der europäischen Mächte in den gerade unabhängig gewordenen amerikanischen Staaten
- Bekenntnis zum Isolationismus (= außenpolitische Haltung, die sich nicht in Gelegenheiten außerhalb der eigenen Grenzen einmischt)
- Monroe-Doktrin als Ausdruck eines wachsenden nationalen Selbstbewusstseins
- Eroberung, Besiedlung und Erschließung des Westens nach der Unabhängigkeit
- 1787: „Northwest Ordinance“ (neu besiedelte Gebiete ab 60000 Menschen konnten Antrag stellen, um einen neuen Bundesstaat zu gründen)
- Lousiana Purchase 1803: Erwerb des Territoriums von Frankreich – Verdopplung des US-Staatsgebiets
- 1819: Spanien verkauft Florida
- Krieg gegen Mexiko 1846-1848: brachte den USA die Hälfte des mexikanischen Gebiets
- 1846: Regelung mit Großbritannien über Aufteilung des Oregon-Territoriums
- fortschreitende Besiedlung des Westens angeregt durch mehrere Faktoren (hohe Geburtenraten, beginnende Masseneinwanderung aus Europa erzeugten Bevölkerungsdruck an der Ostküste)
- Siedler zogen in unerschlossene Territorien und ließen sich als Bauern nieder
- Handwerker und Kaufleute folgten und kleine Siedlungen wuchsen zu Städten heran
- Homestead Act 1862: Auslöser einer neuen Siedlungswelle, 64 Hektar Land für nur 10 Dollar, für jeden, der bereit war mindestens 5 Jahre dort zu leben
- Westwanderung beschleunigt durch Eisenbahn und Goldfunde in Kalifornien
- Erschließung des Westens 1890 offiziell beendet, da keine neuen Landflächen mehr da waren
- Nationalbewusstsein der US-Amerikaner: großer Einfluss durch christlichen Glauben der Puritaner (vor allem Selbstvertrauen und Fortschrittsoptimismus)
- Manifest Destiny: ideologische Überhöhung, USA seien von Gott dazu bestimmt, das herrenlose Land bis zum Pazifik zu besiedeln
- Besiedlung als große Leistung der Amerikaner, die ihr Volk zusammenwachsen und zur Weltmacht machen ließ
- amerikanisches Bewusstsein nur bei den weißen, protestantischen Einwanderern
- irischstämmige Katholiken und Afroamerikaner galten als Mensch 2. Klasse
- Sklavenfrage: Norden: Abschaffung der Sklaverei – Süden: Beibehaltung
- Südstaaten traten aus der Union aus
- Abraham Lincoln bestritt Verlassen der Union
- 1861: Bürgerkrieg – Niederlage des Südens, Wiedervereinigung der Staaten und Abschaffung der Sklaverei
- Weiterhin Diskriminierung der Afroamerikaner: Rassentrennung
- Ureinwohner Amerikas sollten auch zivilisiert werden
- fast vollständige Vernichtung der indigenen Kultur
- Bevölkerungswachstum und Industrialisierungsschub ließ USA zu Großmacht werden
- möglich geworden durch Rohstoffvorkommen und Ausbau des Verkehrsnetzes, außerdem Erfindungen zur Kommunikation
- immer mehr Einwanderer aus Europa und Asien




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