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Diabetes - 3.Version - Referat



Inhaltsverzeichnis
1. Begründung der Themenwahl………………………………………………………2
2. Allgemein
• Definition ....................................................................................3
• Typ1 ..........................................................................................4
• Typ 2 ............................................................................................5
• Unterschied Typ1 und Typ 2 .........................................................6
3. Regulation des Blutzuckers .............................................................7-8
4. Störung der Zuckerregulation ...................................................................9
5. Behandlung von Diabetes ..............................................................10-14
6. Folgeerkrankungen von Diabetes .....................................................15-16
7. Diabetiker und Stress ...........................................................17


Begründung der Themenwahl
Wir haben uns für dieses Thema entschieden, da „Diabetes mellitus“ interessant ist und weil viele Menschen in Deutschland daran erkrankt sind.
Wir wollen es der Klasse vortragen, da es sein kann, dass sie selbst mal zu Diabetikern werden. Außerdem wollten wir in unserer Fachinternen Prüfung das Fach Biologie wählen.


1.Allgemein
-Definition

Diabetes mellitus kommt aus dem griechischen und heißt „honigsüßer Durchfluss“.
Dies liegt daran, dass der Urin von Diabetikern süßlich schmeckt.
Es ist eine Stoffwechselstörung, bei der entweder kein eigenes Insulin gebildet werden kann oder das vorhandene Insulin nicht genügend freigesetzt wird.
Insulin, ist ein Hormon und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Hauptsächlich sorgt es dafür, dass die Gewebe Glucose (Zucker) aufnehmen und verbrennen können. Dadurch senkt es den Blutzuckerspiegel.


1.Allgemein
-Typ I

Diabetes Typ I ist die seltenere Diabetes-Form, denn nur jeder zwanzigste von allen Diabetikern ist an diesem Typ erkrankt, dagegen ist es bei den Typ-II Diabetikern 90 Prozent. Dafür kommt aber der Typ-I häufiger bei Menschen unter 25 vor.

Bei dem Typ I wird das Hormon Insulin nicht oder in sehr geringem Maße produziert.
Durch diesen Mangel wird er deshalb auch insulinabhängiger Diabetes mellitus genannt.
Dieser Typ ist nicht heilbar, lässt sich aber dafür mit Insulin behandeln.
Die Typ-I Diabetiker müssen sich dann aber leider ein Leben lang mit Insulin spritzen.
Wichtig ist es, dass jeder Diabetiker seinen Blutzucker richtig einstellt, um eine Unterzuckerung zu verhindern. Also, z.B. sollte man vor dem Essen den Blutzuckerspiegel messen.

1.Allgemein
-Typ II

Bei dem Typ II kann das vorhandene Insulin nicht genügend freigesetzt werden. Die Ursache der Erkrankung ist kein Insulinmangel, sondern eine Insulinresistenz. Dass bedeutet, die Bauchspeicheldrüse bildet zwar genügend Insulin, doch das Hormon kann nicht ausreichend wirken, da die Zellen eine verminderte Empfänglichkeit für das Insulin haben. Dies führt zu erhöhtem Blutzuckerspiegel. Dadurch werden nach einiger Zeit die Blutgefäße und Nerven geschädigt, was zu Organproblemen führen kann.
Die Behandlung mit Insulin ist nicht zwingend notwendig. Dieser Typ wird deshalb auch als „nicht insulinabhängiges Diabetes“ bezeichnet.
Die Mehrheit der Diabetiker leiden unter dem Typ-II, allein in Deutschland sind es rund 90% der Erkrankten.
Dieser Diabetes-Typ wird öfters auch „Alterszucker“ genannt, da vorwiegend ältere Menschen daran erkranken. Jedoch bekommen durch Bewegungsmangel immer mehr 30- bis 40-Jährige diese Krankheit. Heutzutage wird sie sogar immer häufiger bei Kinder und Jugendlichen diagnostiziert. Die Zahl der Erkrankungen steigt immer mehr an, da die Menschen immer dicker und älter werden.
Bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft wurde festgelegt, ab welchem Blutzuckerwert eine Typ-II Erkrankung vorliegt. Die Vorstufe wird pathologische Glukosetoleranz genannt.

1.Allgemein
-Unterschied zwischen Typ I und Typ II

Typ I Typ II
Insulin Es wird kein eigenes Insulin produziert Insulin wird zwar produziert, wirkt aber nicht genügend in den Zellen
Beginn Akut, im Jugend- und Kindsalter Schleichend, meist erst nach dem 40. Lebensjahr
Gewicht Meistens Ideal-/Normalgewicht Meist Übergewicht
Symptome Müdigkeit, Gewichtverlust, Durst Meist keine Beschwerden
Essen Muss nicht kalorienreduziert sein, durch kontrolliertes Zusammenstellen der Speisen können Blutzuckerschwankungen vermieden werden. Nach jedem Essen sollte der Blutzuckerspiegel gemessen werden Man sollte kalorienbewusst leben
Behandlung Insulinpflichtig Kann Insulinpflichtig werden. Jedoch reichen Reduzierung des Körpergewichts und Einnahme von Tabletten reichen häufig aus
Familiäre Häufung selten typisch



2.Regulation des Blutzuckers

-Was ist Blutzucker?
Der Begriff kommt vom griechischen Wort „glykys“, welches „süß“ bedeutet.
Blutzucker ist nicht irgendein Zucker, sondern ein ganz bestimmter, nämlich Glucose (=Traubenzucker). Es gibt zwar im Blut noch viele andere Zuckerarten, aber die sind nur in kleinen Mengen vorhanden.
Unter Blutzucker versteht man in der Medizin immer die Glucose im Blut, also ist Blutzucker = Blutglucose.

-Wozu brauchen wir Blutzucker?
Der Zucker im Blut ist der wichtigste Energieträger für unsere Zellen.
Die Zellen nehmen den Zucker aus dem Blut auf und verbrennen ihn z.B. zu Wasser.
Dabei entsteht dann Energie, und Energie ist notwendig für viele Vorgänge in den Zellen.

-Woher kommt der Blutzucker?
• Aus der Nahrung z.B. Mehl, Kartoffelstärke, Milchzucker, Fruchtzucker ...
o In den aufgezählten Kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln ist Glucose enthalten, bei der Verdauung wird die Glucose frei und ins Blut aufgenommen.

• Aus Glykogen (Glucosespeicher)
Glykogen ist eine Speicherform der Glucose, d.h. wenn wir nach dem essen einen Blutzuckerüberschuss haben, wird es in der Leber oder im Muskel gespeichert, wenn man dann durch irgendeine Aktivität einen Bedarf an Glucose hat, wird Glykogen abgebaut und Glucose freigesetzt.
Die Glykogen-Speicher reichen aber nur für gerademal 12-24 Stunden.


-Wie wird der Blutzucker reguliert?
Man sollte darauf achten, dass der Blutzuckerspiegel nicht unter 60mg/dl absinkt und auch nicht über einen Wert von 180mg/dl ansteigt.
Doch wenn der Blutzucker z.B. nach dem essen einen Wert über 140mg/dl erreicht ist es normal.
Unser Körper strebt es an den Blutzuckerspiegel konstant bei etwa einem Gramm pro Liter Blut zu halten, damit alle lebenswichtigen Organe, vor allem aber das Gehirn mit Glucose versorgt werden können. Da dies allein durch die Nahrungsaufnahme nicht gewährleistet werden kann, da wir dafür zu selten Nahrung aufnehmen, wird die Glucose in der Leber und in der Skelettmuskulatur in Form von Glykogen gespeichert. Diese Speicherung wird durch das Hormon Insulin bewirkt, das die Aufnahme von Glucose aus dem Blut in die Zellen von Leber und Muskeln fördert. Es wird in den ß- Zellen der Langerhansschen-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet und dann ins Blut freigesetzt, wenn der Blutzuckerspiegel den Bereich von über einem Gramm pro Liter übertritt. Insulin veranlasst also, dass sich der Blutzuckerspiegel wieder normalisiert und auf den Normalwert absinkt. Es bewirkt somit, dass der Blutzucker gespeichert wird und somit über Reserven verfügt, wenn man über längere Zeit keine Nährung zu sich nimmt, z.B. nachts oder sehr viel Energie verbrauchen, z.B. beim Sport. Hierfür wird die gespeicherte Glucose aus den Glycogenreserven oder den Fettspeichern freigesetzt. Dieser Abbau wird durch das Hormon Glucagon stimuliert. Es wird auch in der Bauchspeicheldrüse produziert und dann freigesetzt, wenn der Blutzuckerspiegel unter dem Normalwert liegt. Der Blutzuckerspiegel wird folglich durch das Wechselspiel der Hormone Insulin und Glucagon geregelt. Zu geringe Werte können zu einem hypolykämischen Schock (Unterzuckerung) führen, der bei Nichtversorgung des Nervensystems mit Glucose zum Tode führt. Eine weitere Komplikation stellt die Hyperglykämie (Überzuckerung) dar. Nahrungsstoffe können Infolge des Insulinmangels nicht ausreichend in die Körperzellen transportiert werden. In den Körperzellen findet darüber hinaus ein ständiger Fettabbau statt, der durch Insulin gehemmt wird. Bei einem großen Insulinmangel entfällt nun diese „Bremse”, und es werden immer weiter Fett- und Eiweißreserven abgebaut. Es kann zum gänzlichen Stoffwechselzusammenbruch kommen, dem diabetischen Koma.

3.Störung der Zuckerregulation
Bei der normalen Zuckerregulation, sinkt der Blutzuckerspiegel im Blut, wenn Zucker in die Zellen aufgenommen wird. Diese Veränderung wird vom Gehirn wahrgenommen und das Gehirn befiehlt der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr herzustellen (siehe „Regulation des Blutzuckers“). Bei Diabetes mellitus ist dieser Regelmechanismus gestört. Dafür gibt es, je nach Typ, zwei Ursachen.

Typ I: Insulinmangel

Bei dem Typ I ist die Bauspeicheldrüse nicht in der Lage genügend Insulin herzustellen, denn aus unbekannten Gründen greift das Abwehrsystem des Körpers die Insulin-Produzierende Zellen an und zerstört diese. Somit kann der Blutzuckerwert nicht gesengt werden. Die Ursache der Entstehung dieser Krankheit ist ungeklärt.


Typ II: Insulinresistenz

Bei dem Typ II Diabetes ist die „Sprachverständigung“ zwischen dem Insulin und den Körperzellen gestört, das heißt, dass die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin produziert, allerdings nehmen die Zellen den Zucker aus dem Blut nicht auf. Sie bilden eine Resistenz (=Widerstand) gegen ihn. Durch die Nichtaufnahme des Zuckers, kann der Blutzuckerspiegel nicht
gesenkt werden kann, dieser ist somit ständig erhöht. Das kann dauerhaft verschiedene Organe und Gewebe schädigen.


4. Behandlung von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus kann nur mit einer Therapie behandelt werden, es ist nicht heilbar.
Ziel der Behandlung ist, die Erhaltung einer hohen Lebensqualität und die Vermeidung von Folgeschäden. Es gibt mehrere Behandlungen der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus:
-Diät
Die Diät in der Diabetestherapie ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung eines Zuckerkranken. Die Grundkenntnisse der Diätetik sind für jeden Patienten ein notwendiges Muss. Die Diabetesdiät ist nichts anderes als eine veränderte Normalkost und keine Magerkost und sie müssen auch keine Hungerportionen zu sich nehmen. Die Diät ist eine gesunde, schmackhafte und Vollwertige Ernährung, wie es allen Menschen empfohlen wird.
Sie beinhaltet - wie beim Nichtdiabetiker - eine Mischkost aus den drei Grundnährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Hinzu kommen Spurenelemente, Vitamine, Mineralien und Wasser. Bei der Diabetes-Diät sollen lediglich die schnell aufgenommenen Kohlenhydrate (Zucker) vermieden und die in der Nahrung vorhandenen sonstigen Kohlenhydrate auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden (bis zu 6 pro Tag).
Nur die Grundnährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße liefern Energie. Je nach Alter, Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht und Intensität der Muskelbeanspruchung hat jeder Mensch einen individuellen Kalorienbedarf. Darüber hinaus gibt es Situationen, wie Schwangerschaft oder Wachstumsperiode, in denen der Körper zusätzliche Energien benötigt. Dies alles gilt es bei einer Diabetesdiät zu berücksichtigen. Zunächst muss man jedoch die einzelnen Nahrungsbestandteile kennen lernen.

-Kohlenhydrate
Der Hauptteil der Ernährung sollte aus Kohlenhydraten bestehen (40-50%). Diese sind gerade für den Diabetiker besonders wichtig, da sie den Blutzucker direkt beeinflussen. Die Ballaststoffe sorgen für eine langsamere Verdauung der Kohlenhydrate, sie verringern die Blutzuckerschwankungen, reduzieren den Insulinbedarf und sättigen gut.
-Fett
Aus Fetten sollten nur 35% der Nahrungsenergie stammen. Ein niedriger Fettanteil in der Nahrung schont die Gefäße und senkt die Energiedichte. Ein hoher Fettgehalt aber kann die Insulinwirkung abschwächen und steht vor allem, wenn es sich um die gesättigten Fettsäuren und Cholesterin handelt, in Verdacht, ein Risikofaktor für Durchblutungsstörungen zu sein.
Übergewichtige Diabetiker müssen mit Fetten besonders vorsichtig sein, da besonders viele Kilokalorien bei der Verbrennung frei werden. Normalgewichtige, schlanke Patienten können dagegen die Berechnung von Fetten vernachlässigen.
-Eiweiß
Als Richtwert gilt ein Anteil am Energiebedarf von 15%. Eiweiß ist im Gegensatz zu Fett und Kohlenhydraten nicht nur Kalorienträger, sondern auch zum Aufbau bestimmter Körpersubstanzen absolut notwendig. Da Eiweiß im Körper nicht gespeichert wird, muss es durch die Nahrung täglich zugeführt werden.

-Tabletten
Eine Therapie mit Tabletten kann eine Diabetesdiät nicht ersetzen. Außerdem kommt für eine Tablettenbehandlung lediglich der Typ II Diabetiker in Frage, da er über eine restliche Eigeninsulinproduktion verfügt. Da 80% der zum Typ II Diabetiker gehörenden Patienten übergewichtig sind, muss zunächst eine Gewichtsabnahme angestrebt werden. Sie wird durch eine gezielte Diät und zusätzlich körperliche Aktivitäten erreicht. Bevor mit einer Tablettenbehandlung für den Typ II Diabetiker begonnen wird, müssen alle Möglichkeiten einer Diättherapie ausgeschöpft worden sein. Folgende Wirkstoffe werden bei der Behandlung mit Tabletten eingesetzt: Acarbose, Biguanide, Guar, Metformin (Verlangsamung der Kohlenhydratverdauung); Sulfonyl-Harnstoffe, Metformin (Stimulierung der Insulinproduktion).
-Insulin
Insulin besteht aus 51 Aminosäuren und muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.
-Insulintherapie
Eine Insulintherapie ist wenn man sich das Hormon „Insulin“ spritzen muss.
Am besten wäre es, die Insulinausschüttung eines Nichtdiabetikers nachzuahmen. Ein gesunder Mensch hat eine Grundrate an Insulin zur Stoffwechselregulation. Diese sollte morgens, nachts und zwischen den Esszeiten auf nüchternem Magen gemessen werden. Um die Insulinausschüttung eines Gesunden nachzuahmen, muss ein genauer Zeit- und Insulinplan eingehalten werden:
Durch das morgendliche und abendliche Spritzen ist schon das Frühstück und das Abendessen mit genügend Insulin abgedeckt.

-Insulinspritze
Die Nadel der Insulinspritze wurde in den letzten Jahren so verfeinert, dass der Einstich kaum zu spüren ist.
Orte am Körper an dem Insulin gespritzt werden kann sind z.B.
• Oberschenkel
• Oberarme
• Bauchhaut
• Seitliche Gesäßpartien


5.Folgeerkrankungen

Sowohl der Diabetes Typ I, als auch der Typ II können gefährliche Folgeerkrankungen verursachen.
Durch die erhöhten Blutzuckerwerte werden die Blutgefäße geschädigt, was zu einer Arterienverkalkung führt, dies kann wiederum Durchblutungsstörungen in Herz (Herzinfarkt), Gehirn (Schlaganfall) oder in den Beinen (diabetisches Fußsyndrom) auslösen.
Die wichtigsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus sind:

• Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Diese gehören zu den Hauptursachen für die hohe Sterblichkeit und Erkrankungsanfälligkeit von Diabetikern:
o Herzinfarkt (55% aller Diabetiker sterben daran)
o Koronare Herzkrankheit
o Herzmuskelerkrankung
o Herzschwäche
o Schlaganfall

• Nierenerkrankungen (diabetische Nephropathie): Durch einen schlecht eingestellten Blutzucker können langfristig die Nieren geschädigt werden, wodurch nach und nach eine Nierenschwäche hervorgerufen wird. Diese diabetische Nephropathie, die rund ein Viertel aller Diabetiker bekommen, kann zu einem völligen Nierenversagen und dadurch zur Dialyse oder einer Transplantation führen. 50 % der Dialyse-Patienten in Europa und Amerika sind Diabetiker.


•Augenerkrankungen (diabetische Retinopathien):
Diese werden durch eine Durchblutungsstörung in winzigen Blutgefäßen der Netzhaut verursacht und können zu einer verschlechterten Sehfähigkeit oder gar zu einer völligen Erblindung führen. Nach 15 Jahren bekommen 90 % der Typ-I und 25% der Typ II Diabetiker diese Augenkrankheit. Außerdem werden 30% aller Erblindungen in Europa durch Diabetes verursacht.

• Nervenschädigungen (diabetische Polyneuropathien): bei ungefähr 50 % der Erkrankten entwickeln sich Nervenschäden. Hierbei gibt es 2 Formen:

o Periphere Polyneuropathie: sie betrifft vor allem die Nerven in den Beinen. Die Schmerzwahrnehmung und die Missempfindungen können sich verringern

o Autonome Polyneuropathie: sie betrifft das autonome (=nicht dem Willen unterworfene) Nervensystem, es werden also Nerven wie z.B. des Herzmuskels oder des Magen-Darm-Traktes geschädigt

•Diabetischesm Fußsyndrom:
bei dieser Erkrankung können schon kleinste Verletzungen an den Füßen zu Geschwüren führen. Diese können sich Ausbreiten und zum Absterben des Gewebes führen. Die schlimmste Folge ist das Amputieren von Teilen der Füße. 2-10 % der Diabetiker leiden an dieser Krankheit. Sie wird durch die diabetische Polyneuropathie (siehe oben) oder durch eine Verengung der Arterien in den Beinen hervorgerufen.


6.Diabetiker und Stress

Stress oder andere seelische Belastungen sollten von einem Diabetiker vermieden werden, da sie sich schlecht auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Beim Typ I kann übermäßiger Stress zum Anstieg oder Abfall des Blutzuckerspiegels führen, beim Typ II führt es im Allgemeinen zum Anstieg. Stress kann außerdem noch dazu führen, dass man sein Diabetesprogramm nicht richtig einhalten kann, was aber für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels wichtig ist.
Extremer Stress kann zu Folgendem führen:

• Manche bewegen sich mehr, manche weniger
• Manche essen mehr manche weniger
• Ungesunde Ernährung
• Man kontrolliert den Blutzuckerspiegel seltener
• Man kann das Einnehmen der Diabetesmedikamente vergessen


Stress wird in zwei Rubriken unterteilt. Den Dis- und den Eustress

-Disstress
Der Disstress ist der negative Stress. Er wird meistens als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd empfunden. Außerdem wird er oft als negativ interpretiert, wenn er häufig auftritt und keinen körperlichen Ausgleich hat. Der Disstress kann zur erhöhten Anspannung des Körpers und zur Abnahme der Leistungsfähigkeit und der Aufmerksamkeit führen.

-Eustress
Als Eustress wird der auf den Organismus positiv auswirkende Stress bezeichnet. Dieser tritt beispielsweise auf, wenn man zu bestimmten Leistungen motiviert ist oder Glücksmomente empfindet. Das Stresspotential ist für den Organismus sehr wichtig, da er die Aufmerksamkeit erhöht und den Körper zu maximalen Leistungsfähigkeit anregt, ohne ihm dabei zu schaden.


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Rabia_Celik_95



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