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Der Wundverschluß - Referat



Der Wundverschluß


Verletzt man sich, so beginnt die Wunde nach kurzer Zeit zu bluten. Nach wenigen Minuten hört die Blutung dann wieder auf, weil sich die Blutgefäße um die Wunde verklebt haben. In den nächsten 10 Minuten etwa dickt das Blut an und bildet einen Wundverschluß, den wir in Umgangssprache mit Kruste bezeichnen, das ist so ziemlich die einzige Phase, wo sich die Bestantteile des Blutes trennen.
Die Bildung der Kruste geht außerhalb des Körpers vonstatten und entstehen aus dem Fibrinogen lange Proteinfasern, die sich an den Bindegewensfasern verankern und die die Blutkörperchen einspinnen und verklumpen lassen. Das kann man sich wie ein Netz vorstellen, welchse eizelne Blutplättchen festhält. Dabei entsteht der sogenannte Blutkuchen..
Dieser Vorgang beginnt gleich nach der Verletzung, indem sich die ausgetretenen Blutplättchen an den Wundrändern festkleben. Die nachfolgenden verkleben sich ebenfalls und so entsteht ein Wundpfropf, der durch die sich ausbildenden Fibrinfäden die notwendige Festigkeit erhält.
Die Ausbildung dieser Fibrinfäden ist mehrfach abgesichert, damit sich das Fibrin nicht in den Blutgefäßen bildet und keine Gefäßverschlüsse (Thrombosen: Lebensgefahr) bewirkt, welches jedoch nach langem liegen vorkommen kann.. Blutergüsse sind auch solche " Blutklumpen", die jedoch nicht so lebensgefährlich sind. Damit sich die Fibrinfäden bilden können, sind eine Reihe von Ionen und Faktoren, die man Gerinnungsfaktoren nennt sehr wichtig. Gemeinsam wirken sie auf das Enzym Thrombokinase ein, dass das Prothrombin, eine Vorstufe, in das Enzym Thrombin verwandelt. Das Thrombin kann nun endlich aus Fibrinogen die Fibrinfäden bilden.
Etwa 3 -10 Minuten nach einer Verletzung weiten sich die Blutgefäße wieder und bei kleinen Verletzungen ist dann normalerweise die Wunde durch einen Blutpfropf verschlossen, außer man nimmt Blutverdünnende Mittel, die können dann nämlich auch schon bei der kleinsten (in etwa ein Schnit non 2 cm und eine tiefe von 4mm) Wunde zur Verblutung führen, doch dieses kann man nicht nur durch Medikamente hervorrufen, sonder auch von Generation zu Generation weiterverärben. Doch man kann diesen Menschen den fehlenden Blutgerinnungsfaktor spritzen und ihnen so ein normales leben verschaffen. Bei einer anderen Bluterkrankheit, deren Vererbung an das X-Chromosom gekoppelt ist, kommt es trotz Fibrinogen im Blut und normalen Blutplättchen zu langandauernden und nur schwer stillbaren Blutungen, weil aus der langen Reihe von Faktoren, die zur Thrombinbildung nötig sind, ein einziger fehlt.
Bei Blutkonserven hingegen ist es nötig, die Blutgerinnung zu unterbinden. Dies wird durch einen genau bemessenen Zusatz von Zitronensäure, der das Calcium bindet, erreicht

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