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Der Untergang des Römischen Reiches - Referat



Der Untergang Roms!





1. Einleitung!




Warum habe ich das Thema gewählt?

Das Thema und der Geschichtliche Hintergrund des ganzen Interessiert mich sehr. Schon immer habe ich mich gefragt, wie ein so großes Reich wie Rom, das so lange bestand so schnell Untergehen konnte.
Außerdem Interessiere ich mich generell sehr für Geschichte und dieses Thema kann mein Wissen sehr erweitern.
Generell empfinde ich es für sehr spannend den Prüfern und mir selbst einen Einblick in eine derartige Sache zu verschaffen.






Hintergrund Informationen!

Das Römische Reich umfasste die damalig bekannte „Welt.“ Es bestand von etwa dem 6. Jahrhundert vor Christus bis zum 5. Jahrhundert nach Christus, also ungefähr ein Jahrtausend.
Wie konnte es zerfallen, wie konnte dieses Imperium zu Grunde gehen?
Was ist von dem Römischen Reich noch übrig, hier in Hessen?
Mit diesen Themen werde ich mich befassen, diese Themen werde ich ihnen Versuchen näher zu bringen.















2. Hauptteil!




Einführung in die Geschichte! Erste Anzeichen eines Untergangs!



Das Römische Königreich, es entstand nach der Sage 753 vor Christus durch Romulus und Remus. Dieses bestand angeblich bis 509 vor Christus, zu dieser Zeit sollte der letzte König gestürzt worden sein und das Römische Königreich zur Republik gemacht haben.
Nach diesem Ereignis sollen die ersten beiden Konsule Lucius Collatinus und Lucius Brutus ernannt worden sein. Nachdem die Republik gegründet worden war begann man mit einer Systematischen Expansionspolitik. Durch eine derartige Politik werden immer mehr Länder unterworfen, wobei nur die Stadt Rom als Wirtschaftlicher und Politischer Punkt gilt. Nachdem Rom von Kelten eingenommen wurde, welche jedoch nur die Stadt plünderten ging die ganze Sache los.

Rom marschierte nach Süden und Norden und gewann so immer und immer mehr an Land. Nach 340 vor Christus gelang es den Römern so immer und immer mehr Städte einzunehmen, so unterwarfen sie schließlich auch Süditalien, wo sich die Griechen niedergelassen hatten. Zur dortigen Sicherung ihrer Macht errichteten die Römer in diesen Ländern Kolonien, außerdem schlossen die Römer Bündnisse mit vielen Stämmen, damit sie so weniger Probleme hatten.

Dieses Bündnissystem hielt das Römische Reich 216 an der Existenz, als Hannibal mit Karthago immer und immer wieder schlachten gegen Rom gewann. Ihm gelang es nicht das Römische Bündnissystem zu brechen. Rom zog in Nordafrika ein und nahm dort das Karthagische Königreich ein. Die jedoch weiterhin Unruhige Lage zwing Rom dazu immer weiter zu Kriegen, sie waren zu dem Zeitpunkt schon die Vormacht im Östlichen Mittelmeerraum.

Rom dehnte sich immer weiter aus, doch… Meiner Ansicht nach waren schon hier erste Risse zu sehen. Sklavenkriege auf Sizilien und andere Aufstände wiesen auf keine volle Kontrolle Roms hin. Roms Großmacht brachte viele Vorteile, ja, jedoch auch viele Probleme. Es kam zu vielen Bürgerkriegen, welche schließlich zum Untergang der Republik führten! Hier war Rom nun ein riesiger Fehler unterlaufen.


Sie änderten das Milizsystem total, so dass die Soldaten nun eher an ihren Feldherrn gebunden waren, als an Rom. Der Kriegsdienst war nun nicht mehr Pflicht, sondern der einzige Brotrwerb für ärmere Leute. So erwarteten die Soldaten von ihren Feldherren Beute, viel Beute, und darüber hinaus noch Landbesitz, wenn sie neue Länder einnahmen. Durch dieses neue Milizsystem ergab sich für die Feldherren die Möglichkeit, mit ihren Soldaten eigene Interessen nachzugehen, auch gegen den Willen von Senat und Volksversammlung. Rom also weitete sich weiterhin aus, 58-51 vor Christus unterwarf Cesar Gallien, das heutige Frankreich. 27 vor Christus jedoch viel die Republik zurück. Es war eine neue Regierungsform, die die Republik und das Kaisertum sozusagen fusionierte. Ein Herrscher, der jedoch noch die Konsule um sich hatte.

So blieb die Illusion einer Republikanischen Regierungsform, doch lag die Macht nur noch in den Händen des Kaisers (Princepts).
Selbst in der Bibel kann man anzeichen für das langsame zu Grunde gehen des Römischen Reiches sehen. Jesus Christus wurde hingerichtet obwohl der Kaiser es nicht wirklich wollte. Er ließ das Volk entscheiden, denn hätte er es selbst entschieden hätte es zu schlimmen Bürgerkiriegen kommen können.

Ein Zeichen dafür, das schon um das Jahr 0 das Römische Reich nicht mehr richtig zusammenhalt gewann? Trotz dessen schaffte es Rom sich weiter auszuweiten. Das Reich hatte im Jahre 117 seine größte Ausdehnung erreicht.







Der Untergang des Römischen Reiches!


Das Römische Reich umfasste zu seiner besten Zeit Europa, Nor und Ostafrika. Das war die damalig bekannte Welt, wie man sagt. Doch wie kam es schließlich zum Untergang. Das werde ich am besten so erläutern, dass ich in der Zeit ein wenig zurück gehe.
Einen Fatalen Fehler haben die Römer schon alleine deswegen gemacht, dass sie Germanen in ihr Land aufgenommen haben, sie in ihre Miliz gesteckt haben.

Viele dieser Germanen wurden Populär in ihrer Tapferkeit und steigen zu Feldherren auf. Doch nicht nur dort stiegen und stiegen die Germanen, auch in der Politik kamen sie zu mehr und mehr macht. Ihnen wurde nicht einmal das Bürgerrecht verwehrt. Außerdem, wie ich erläutert habe, war für die Germanen ein gutes System da. Die Legionäre waren mehr an sie gebunden als an ihr eigenes Land, wie konnte Rom das nur übersehen haben.

Doch das war meiner Meinung nach nicht der Entscheidende Faktor für den Zerfall des Römischen Reiches. Es war zu groß, viel zu groß, so Teile es sich auch auf, in ein West und ein Oströmisches Reich. An sich keine schlechte Idee, doch dazu kam, das sich diese beiden Reiche noch in mehrere Provinzen einteile. So gab es 284 70 verschiedene Kaiser in Rom, was für ein Land schon eine erhebliche Zahl war.

Der Zentrale Punkt, der von dem die Macht ausging war natürlich immer noch die Stadt Rom, doch mehrere dieser 70 verschiedenen Kaiser dachten gar nicht erst daran 50% von ihrer Ernte nach Rom zu schicken. (Beispiel) Sie schickten einfach nur 30% Rom würde es schon nicht merken und diese Prozentzahl senkte sich immer mehr. Die Kaiser der verschiedenen Provinzen machten nach einer Zeit auch was ihnen passte und erwartete nicht einmal mehr wirkliche Befehle von Rom. Diese Kaiser waren meist Kriegsführer, die sich mit ihrer Legion an Ort und Stelle niedergelassen hatte. Sie wurden meist als Dankbarkeit für ihre Taten mit einer Provinz
bezahlt.

Weiterhin war das Wohlbefinden der Römer wohl zu groß. Statt zu Kriegen Lebten sie im Saus und Braus, statt sich zu Verteidigen vergnügten sie sich lieber. Ihnen war langweilig, sie hatten so viel erobert, dass es nichts mehr zu erobern gab. So kam es zum Beispiel dazu, das Nero, einer der Kaiser Roms seine eigene Stadt an, Rom. Nur um sich zu Vergnügen starben so erst mal´s viele Menschen in Rom. Diese Langeweile und di eses Wohlempfinden führte Wahrscheinlich dazu das die die Gegner Rom es so leicht hatten die Östlichen und Westlichen Grenzen zu stürmen. Außerdem hatte Rom ein großes Problem mit ihren Nachwuchs. Zu wenige Kinder wurden geboren und Hitler es zur Zeit des Zweiten Weltkrieges getan hat, so hat es einer der Kaiser Roms auch getan. Viele Steuern für die Famielien ohne Kinder, wenige Steuern für die Familien mit Kindern. Das jedoch brachte bei dem Wohlbefinden reichlich weniger.

Darüber hinaus wurde die Bevölkerung auch noch zu einer Religion gezwungen. Das Christentum wurde von einen der vielen Kaiser zur Staatsreligion gemacht, was viele Bürger zu dieser Zeit zu einem Bürgerkrieg zwang. Dieser wurde jedoch niedergemetzelt. Schlimmer war, das man schon da sah, das dass Römische Reich langsam zu Grunde ging. Viel schlimmer war es, dass der Militärische Vorsprung der Römer langsam aber sicher von den Germanen und von den Goten aufgeholt wurde. Das lag auch daran, dass wie gesagt Germanen unter den Truppen der Römer waren. Um dazu zurückzukommen, die Römischen Heere bestanden später fast nur noch aus Söldnern. Söldner sind bezahlte Einheiten, wie Germanen oder Goten. In der Hinsicht war das natürlich nicht Vorteilhaft, ganz im Gegenteil. Rom verlor den Fortschritt, was der Entscheidende Punkt des Untergangs war. Sie gewannen viele Kriege durch ihren riesigen Fortschritt an Waffentechnologie und anderen. Jetzt konnten sie sich vor den Gegnerischen Völkern Fürchten.

Die Westgoten griffen nun an und zu ihrer eigenen Überraschung, wie ich denke stellten sich die Römischen Heere noch weit vor dem Ziel der Goten, außerhalb des Römischen Reiches. Wie nicht anders zu erwarten war das ein riesen Fehler Roms. Den Waffenfortschritt hatten sie nicht mehr und so überrannten die Westgoten die Römischen Heere geradezu. Rom stellte nach dieser Verheerenden Niederlage einen neuen Kaiser über das Weströmische Reich ein. Dieser konnte nicht anders als den Goten Westliche Provinzen zu überlassen. Sie mussten keine Steuern zahlen nichts, und doch schloss Rom mit ihnen einen Vertrag ab, das die Goten zusätzliche Einheiten für Rom bereitstellten. Das jedoch erwies sich in späterer Hinsicht als Fataler Fehler.

Durch dieses Ereignis sahen die Westgoten, das sie den Römern nicht mehr so Unterlegen waren wie damals. Natürlich hörten sie nicht auf und führten weiterhin Kriege. Aus Osten kamen andere Germanische Stämme und beängten Rom von dort aus. Rom wusste sich nicht mehr zu helfen. Immer mehr Legionen, deren Feldherren damalig Germanen waren schlossen sich natürlich den Gegnern an. Wieso auch nicht. Rom konnte ihre Legionen nicht mehr bezahlen, sie konnten überhaupt nichts mehr machen, eingeängt von allen Seiten. Was kann man schon groß machen wenn man von allen Seiten eingeängt wird. Immer weiter gingen Länder verloren, Rom versuchte immer wieder Gegenwehr zu leisten, doch die Truppen der Gegner waren zu groß. Rom fiel, Tausende von Soldaten vielen. Es war ein schwerer Schlag. Rom wurde gänzlich zurück gedrängt. Sie besaßen gar nichts mehr, jedoch… Gelang es den Germanen nie die Stadt Rom einzunehmen. So eine Festung war Rom, die Stadt galt als uneinnehmbar. Die Byzans jedoch nahm Rom einige Jahre später ein und doch fiel am 28. August 476 ein fast 1000 Jahre bestehendes Römisches Reich!







Folgen des Falles!


Das ein so riesiges Reich von dem einen aufs andere Jahr untergegangen ist zieht natürlich folgen mit sich. Dies hier will ich jedoch kurz fassen, alle Folgen auf kleinste Detail zu erläutern würde Seiten übergehen, nun, fangen wir an.

Einer der schlimmsten Folgen war natürlich, das die Reiche die Rom hatte nun unterteil wurden, in Germanische Reiche, in Gotische Reiche und in Reiche anderer Völker. Jeder bekam sein Fett weg wie man so schön sagt. Das jedoch brachte keine Vorteil. Ein Reich, das verschieden Provinzen hat ist immer besser als tausend verschiedener Länder. Der Handel viel einem viel schwerer, denn jeder hatte nun seine eigene Währung. Der Tauschhandel war nun einzige wirkliche Handelsmethode. Zum Beispiel kosteten Kühe über all anders viel, Lebensmittel da und da mehr. So konnten Bauern ihren gewinn nicht mehr richtig einkalkulieren, Verloren meist an Gewinn und gingen so zu Grunde.

Eben so schlimm war, dass jetzt jeder tun konnte was er wollte. Das war schon vorher so, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Landerweitern war nun oberstes Gesetz und so kam es immer und immer wieder zu neuen Kriegen. Das natürlich war nicht Lobenswert, da man eben erst einen Jahrelangen Krieg hinter sich hatte. Alles klappte nicht mehr so wie es früher ging, doch bereuen tat den Untergang wohl niemand.

























3. Schluss!


Was blieb vom Römischen Reich übrig? (Hier in Hessen)


Überall verteilt findet man immer noch überreste des Römischen Reiches. Immer noch? Immerhin hatte das Römische Reich und ihre Struktur fast 1000 Jahre lang gehalten. Also, was blieb denn noch übrig?

Hier in Deutschland, ja sogar hier in Hessen kann man davon viel sehen. Der Limes, der auch hier in Hessen verläuft und die Saalburg sind sehr gute Beispiele dazu. Der Limes verläuft fast 550 Km lang quer durch Europa. Er schützte zu der Zeit des Röm ischen Reiches für Schutz vor den Germanen. Er ist ein Gemeinsames Kulturerbe der Erde und das größte Bodendenkmal nach der Chinesichen Mauer!

Die Saalburg war zur Römischen Zeit ein Kastell, das zur Überwachung eines Limesabschnittes, welches die Germanen von den Römern trennte, diente. 500 bis 600 Menschen oder eher Soldaten haben hier gelebt, außerdem befand sich vor dem Kastell wohl ein kleines Dorf in dem Rund 2000 Menschen gelebt haben sollen.





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