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Der Hund - Referat



Der Haushund – canis lupus familiaris, das älteste und beliebteste Haustier. Anfangs wurden Hunde hauptsächlich als Nutztiere gehalten, als Jagdhelfer, als Zugtiere, als Wach- und Hütehunde und sogar bei kriegerischen Auseinandersetzungen wurden Hunde eingesetzt. Heute gibt es weitere Aufgaben, bei denen Hunde ausgebildet werden, um uns Menschen zu unterstützen.

Ein paar Beispiele: Polizeihunde, Suchhunde, Rettungshunde, Hunde die bei Krankheiten ihre Besitzer warnen z.B. der Diabetes Warnhunde oder Blindenhunde. Der Hund wurde aber immer mehr auch zu einem Familienmitglied, unserem treuen Begleiter.

Schauen wir uns nachfolgend doch einmal an, was wir über den Haushund wissen.

Häufige Fragen:

  • Was muss man beachten, wenn ein Hund als Haustier gehalten wird?

  • Der Haushund ist ein Lebewesen, mit eigenen Ansprüchen. Er muss versorgt werden, nicht nur mit Futter und Tierarztbesuchen. Er benötigt einen Rückzugsort, ein Körbchen oder eine Decke, an dem er nicht gestört wird. Wir müssen uns Zeit nehmen für unseren treuen Begleiter, zum Gassi gehen, artgerecht spielen und auch für das Training. Nicht zu vergessen die Urlaubsplanung – kann mein Hund mit in den Urlaub? Wenn nicht, muss ich mich rechtzeitig um einen Platz in einer Hundepension kümmern

  • Die Entwicklungsgeschichte des Hundes. Wie wurde das Raubtier Wolf zum liebsten Haustier?

  • Unsere heutigen Haushunde stammen vom Wolf ab. Nach heutigen Forschungsergebnissen geht man davon aus, dass, sich canis lupus, der Wolf, dem Menschen schon vor 100.000 Jahren angeschlossen hat und damit die Entwicklung vom canis lupus zum canis lupus familiaris begonnen hat. Familiaris bedeutet einfach die Anpassung des ehemaligen Raubtieres Wolf an den Menschen. Einzelne Wölfe haben ihren Lebensraum immer mehr dem Lebensraum des Menschen geteilt und heute teilen unsere Hunde oft das Sofa mit uns.

  • Wie kam der heutige Haushund zum Menschen, welche Abstammung hat er?

  • Die Familie der Hunde = Caniden umfasst verschiedene Arten, zum Beispiel Schakale, Kojoten, Füchse, und auch Wölfe. Da Wölfe sehr lernfähig sind, konnten die Menschen die besonderen Fähigkeiten der Wölfe wie Geruchssinn und Gehör für die Jagd oder das Bewachen des Lagers nutzen. Wahrscheinlich wurden Wolfswelpen auch von Menschenhand aufgezogen und damit noch mehr an den Menschen gewöhnt. Über viele Generationen hat sich daraus dann der Haushund, canis lupus familiaris, so wie wir ihn heute kennen, entwickelt. Der Schäferhund ähnelt in seinem Aussehen noch ein bisschen dem Wolf.

  • Die Merkmale eines Hundes?

  • Der sehr gute Geruchssinn und ein hervorragendes Gehör sind wesentliche Merkmale der Hunde. Hunde sind lernwillig, können je nach Hunderasse entsprechend ausgebildet werden. Unsere Haushunde sind Fleischfresser.

  • Wie kommt es, dass der Hund ein Haustier ist?

  • Zu Beginn war der Hund einfach nützlich für den Menschen, auch heute noch kennen wir Hunde, die ein Job haben. Als Suchhund, Therapiehund, Schäferhunde bei der Polizei – und Schutzhund, Jagdhund, Hütehund, Blindenhund und vieles mehr. Dabei entwickelte sich die Beziehung immer mehr auch zum Familienmitglied. Manche Hunderassen sind auch sehr gut für den Hundesport geeignet zum Beispiel Dog Dance oder Agility.

  • Wie viele Hunde gibt es in Deutschland?

  • Schätzungen zufolge gibt es ungefähr 6 Millionen Hunde in Deutschland, ob Mischungen aus verschiedenen Hunderassen oder reinrassig.

  • Was sind die bekanntesten Hunderassen?

  • Französische Bulldogge, Labrador, Rottweiler, Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Mops, Bullterrier, Pudel, Dackel, Bernhardiner, Dogge, Dalmatiner, Border Collie. Dazu kommen unzählige Mischungen der verschiedensten Hunderassen.

  • Die beliebtesten Hunderassen in Deutschland?

  • Aktuell sind die Top 10 der beliebtesten Hunderassen: Französische Bulldogge, Labrador, Australian Shepherd, Chihuahua, Golden Retriever, Border Collie, Labradoodle, Rhodesian Ridgeback, Mops, Rottweiler. Der Dackel und der Schäferhund bleiben auch außerhalb der Top 10 eine beliebte Hunderasse.

  • Gibt es Hunde, die nicht haaren?

  • Es gibt keine Hunde, die nicht haaren. Allerdings existieren Hunde, die nur sehr wenige Haare verlieren. Besonders geeignet für empfindliche Personen sind zum Beispiel: Havaneser, Wasserhunde, Malteser, Schnauzer, Labra- und Goldendoodle, Terrier, Bichon Frisé, Pudel.

  • Welche Rassen gehören in Deutschland zu den Listenhunden (Kampfhunde)?

  • Pitbull Terrier American-Staffordshire-Terrier Staffordshire-Bullterrier Bullterrier Alano American Bulldog Bullmastiff, Bullterrier Cane Corso Dogo Argentino Dogue de Bordeaux Fila Brasileiro Mastiff Mastin Espanol Mastino Napoletano Dogo Canario Rottweiler

  • Warum halten wir uns Hunde als Haustier?

  • Gemeinsame Aktivitäten: Gassi gehen, spielen, kuscheln, Hundesport oder eben auch als Helfer für kranke Menschen, und für verschiedene Aufgaben wie die Rettungshundestaffel oder Diensthunde bei der Polizei.

  • Welche Hunde sind als Therapiehunde geeignet?

  • Freundliche und menschenbezogene Gesellschafts- und Begleithunde oder ursprüngliche Arbeitshunde, die als Jagd-, Hütehunde oder Gebrauchshunde jahrzehntelang für die Zusammenarbeit mit den Menschen gezüchtet wurden, eignen sich besonders gut. Dazu gehören zum Beispiel Rassen wie Malteser, Mops, Pudel, Magyar Vizsla, Border Collie, Deutscher Schäferhund, Berner Sennenhund, Australian Shepherd, Bernhardiner, Leonberger, Neufundländer, Beagle, Labrador oder Golden Retriever.

  • Mit welchen Kosten muss ich für einen Hund rechnen?

  • Erstausstattung, wie Körbchen, Halsband oder Geschirr und Leine, Futter- und Wassernapf und vielleicht auch Spielzeug. Dazu kommen dann die regelmäßigen Kosten für Futter, Tierarzt, Hundesteuer, Training in einer Hundeschule, Haftpflichtversicherung und möglicherweise einen Tiersitter.

  • Was versteht man unter der artgerechten Haltung eines Hundes?

  • Soziales Zusammenleben mit den Familienmitgliedern im Haus oder in der Wohnung, nicht im Zwinger und ein Rückzugsort im Haus mit Körbchen oder Decke sind Voraussetzung für artgerechte Haltung. Der Kontakt zu Artgenossen sollte ermöglicht werden, ebenso wie der Hunderasse entsprechender Auslauf. Der Haushund darf nicht zu lange allein gelassen werden als Regel gelten 4 – 6 Stunden maximal. Regelmäßige Körperpflege und eine gesunde Ernährung gehören ebenfalls zur artgerechten Haltung.

  • Welche Pflege und wieviel Auslauf benötigt ein Hund?

  • Der nötige Auslauf ist abhängig von der Hunderasse und der Größe des Hundes. Laufhunde wie der Husky oder Windhunde möchten längere und flottere Spaziergänge als kleine Hunde. Mehrmals täglich kleine Gassirunden zum Lösen (Absetzen von Urin und Kot) und ein ausgiebiger Spaziergang mit Spiel und Spaß sollte auf jeden Fall täglich möglich sein. Hunderassen wie Schäferhunde, Jagdhunde oder Hütehunde sollten auch geistig ausgelastet werden mit entsprechenden Aufgaben. Körperpflege, dazu gehören Fell bürsten, Zähen kontrollieren, Krallen schneiden sind wichtige Punkte. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt dürfen ebenfalls nicht vergessen werden.

  • Körperaufbau des Hundes?

  • Das äußere Erscheinungsbild des Hundes kann in 3 Teile gegliedert werden: Die Vorhand (der vordere Teil des Körpers) Die Mittelhand (Teil des Körpers zwischen Vor- und Hinterhand) Die Hinterhand (der hintere Teil des Körpers)

  • Hunde und ihre besonderen Sinne?

  • Geruchssinn, Gehör, Augen

  • Die Kommunikation bei Hunden?

  • Die Körpersprache ist ein sehr wichtiger Teil der Kommunikation bei Hunden und für uns Menschen oft nicht sofort erkennbar. Das Aufnehmen von Gerüchen und das Hinterlassen von eigenen Duftspuren dient unseren Haushunden ebenfalls zur Information. Auch mit Lautäußerungen wie bellen oder knurren verständigen sich Hunde.

  • Was fressen Hunde?

  • Hunde sind Fleischfresser, aber auch Allesfresser

  • Was ist als Hundefutter geeignet?

  • Rohes oder gekochtes Fleisch und roher oder gekochter Fisch, rohe Knochen, Gemüse püriert evtl. gedünstet, Obst, gekochter Reis, Nudeln oder Kartoffeln als Ballaststoffe, ggf. Getreideflocken wie Hafer oder Hirse.

  • Was ist das beste Futter für meinen Hund?

  • Das beste Futter ist möglichst ohne künstliche Zusatzstoffe, sollte genügend Fleischanteil haben und keine Füllstoffe wie Mais oder zu viel Getreide. Ob Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfleischfütterung, es kommt immer auf die richtige Mischung der einzelnen Bestandteile im Futter an.

  • Sind Tischreste für den Hund als Futter geeignet?

  • Es wird immer die Ausnahme geben und unser Hund bekommt auch mal ein Stückchen Käse oder Schinken, aber Tischreste, das heißt für uns gewürztes Essen, ist für Hunde nicht gesund.

  • Wie oft braucht mein Hund Futter?

  • Welpen bekommen bis 5 Mahlzeiten am Tag, erwachsenen Hunden genügt einmal täglich Futter. Bei älteren Hunden ist es wieder angebracht zumindest 2 Mal täglich zu füttern um den Magen nicht zu sehr zu belasten.

  • Wie vermehren sich Hunde?

  • Hündinnen werden 2 Mal im Jahr läufig und können dann vom Samen eines Rüden befruchtet werden. Die Trächtigkeit der Hündin dauert durchschnittlich 63 bis 65 Tage, dann werden 3 bis 9 Welpen geboren.

  • Ist die Verpaarung von Hunden und Wölfen möglich?

  • Ja, die Verpaarung ist möglich, es entstehen sogenannte Wolfshybride. Bei diesen Nachkommen überwiegt bis zur 4. Generation das wolfsähnliche Verhalten.

  • Sind Impfungen für Hunde unbedingt erforderlich?

  • Impfungen schützen vor gefährlichen Krankheiten, zum Beispiel Tollwut. Manche Impfungen müssen auch gemacht werden, damit Hunde ins Ausland reisen können.

  • Gibt es bei Hunden und Katzen auch Allergien?

  • Ja, Hunde und Katzen können auf bestimmte Futtermittel allergisch reagieren, auch Parasiten wie Grasmilben können eine Allergie auslösen

  • Ist es möglich, dass Menschen Hunde mit Krankheiten anstecken?

  • Darüber ist sich die Wissenschaft nicht einig, bei Influenza (Grippe) soll eine Ansteckung von Menschen auf Hunde möglich sein.

  • Gibt es Krankheiten, die der Hund auf den Menschen überträgt?

  • Tollwut ist ansteckend für den Menschen, deshalb ist die Impfung so wichtig. Parasiten wie Würmer sind zum Teil auch übertragbar, deshalb ist das Händewaschen nach dem Kontakt zum Hund wichtig.

  • Wie verhalte ich mich, wenn ich einem fremden Hund begegne?

  • Respektvoll Abstand halten, nicht rennen oder schreien. Fremde Hunde müssen nicht gefährlich sein, es sind aber Lebewesen, die vielleicht nicht bedrängt oder angefasst werden wollen. Deshalb, immer das Herrchen oder Frauchen fragen, bevor du einen fremden Hund streichelst.

  • Riechen Hunde die Angst eines Menschen?

  • Neben dem ausgezeichneten Geruchssinn, der dem Hund natürlich den Angstschweiß eines Menschen in die Nase steigen lässt, verhält sich ein Mensch, der Angst hat auch anders. Das sind viele kleine Hinweise für einen Hund, die dem Hund die Angst verraten.

  • Was macht den Hund zum „besten Freund des Menschen“?

  • Haushunde gehen eine enge Beziehung zu den Menschen ein, mit denen sie zusammenleben, da sie ja Rudeltiere sind. Sie genießen es, gestreichelt zu werden und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Streicheln eines Hundes beim Menschen und beim Hund Glückshormone frei setzt. Außerdem können wir mit unseren Hunden toben und spielen und lange Spaziergänge und Wanderungen machen gemeinsam mit einem Hund einfach mehr Spaß. Und dann helfen viele Hunde im Alltag, denken wir nur an ausgebildete Blindenhunde oder Polizeihunde.





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