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Der Busfahrer - Referat



In der Kurzgeschichte „Der Busfahrer“ von Pea Fröhlich, erzählt die Autorin von einem Busfahrer, der sich in einen Fahrgast verliebt hat.

Der Busfahrer freut sich jeden Tag auf einen bestimmten Fahrgast, da er in denjenigen verliebt ist. Jeden Morgen fährt die Frau fünf Stationen mit dem Bus. Der Busfahrer hat Angst sie anzusprechen. Vielleicht würde sie sonst die Arbeitsstelle wechseln oder umziehen.
Dieses Mal verpasst sie es einzusteigen, weil ein Mann sie küsst.

Man sieht, wie viel der Busfahrer von der Frau weiß. Er weiß, dass sie an der nächsten Station einsteigt. Und bei diesem Gedanken freut sich der Mann. Die Frau setzt sich meistens so hin, dass er sie im Rückspiegel beobachten kann. Er ist vernarrt in sie, meine sogar er könne an ihrem Gesicht ihre Stimmung ablesen. Er weiß ganz genau, was sie im Winter und im Sommer trägt.
Da der Busfahrer schüchtern ist, traut er sich nicht, die Frau anzusprechen. Möglicherweise hat er in seiner Vergangenheit ebenfalls einen solchen Fall erlebt und wurde enttäuscht. Er hat Angst auch dieses Mal bei der Frau eine Absage zu bekommen.
Er meine auch, die Frau habe gute soziale Kontakte, weil sie einmal eine Hochsteckfrisur hatte, die ihr aber überhaupt nicht stand. Am nächsten Tag war sie wieder normal, da ihr wahrscheinlich jemand gesagt hat, dass sie damit nicht gut aussieht.
„Jeden Tag die fünf Stationen, dass war die schönste Zeit am Tag.“ Diese Zeit ist für ihn der Sinn des Lebens. Erfreut sich immer wieder an der Dame.
An jenem Tag, als sie das Einsteigen verpasst hat, sieht er seine Angebetete wie immer schon von weitem und freut sich wie ein Honigkuchenpferd sie wieder zu sehen. Doch sie steht nicht alleine an der Bushaltestelle. Bei ihr steht ein Mann. Ein Mann der den Busfahrer nicht kennt. Als er sieht, wie seine Unbekannte da steht, den fremden Mann anlacht, brach die Welt über ihm zusammen.
„Sie verpasste das Einsteigen, weil der Mann sie küsste.“ Die Frau ist wahrscheinlicher selber von diesem Kuss überrascht gewesen. Aber da der Mann ja Busfahrer ist und weiß, dass die Frau jeden morgen einsteigt, hätte er eigentlich auch auf sie warten können. Vor allem, weil
er sie mag. Aber er war so überrascht und geschockt, dass er weitergefahren ist. Er kann es nicht ertragen der Frau zuzusehen, wie sie den Mann küsst. Der Busfahrer war eifersüchtig.

Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler erzählt. Er berichtet den Lesern nur, was der Busfahrer denkt, fühlt und weiß. Was die Frau denkt, wird nicht mitgeteilt.
Am Anfang der Kurzgeschichte ist die Spannungskurve sehr niedrig. Doch mit der Zeit steigt sie. Als der Busfahrer dann sieht, wie die Frau durch den Kuss den Bus verpasst, ist die Spannungskurve am höchsten.
Metapher, Personifizierungen oder sonstige sprachlichen Dinge sind nicht in dem Text enthalten.

Der Autor will mit diesem Text sagen, dass man nicht sein ganzes Leben damit verbringen sollte einem hinterher zu rennen und sich nie zu getrauen jemanden anzusprechen. Wenn man kein Gespräch mit jemandem anfängt, kann man denjenigen nie kennen lernen und eine Freundschaft schließen.
Ich finde, dass der Busfahrer die Frau ruhig mal ansprechen könnte. Aber da er ja so sehr schüchtern war und sich nicht traute, ging die Geschichte traurig aus.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: kitty1991



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