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Der Anruf - Referat



Der Anruf

Es war mal wieder ein warmer Tag in Moskau.
Ich stand auf, bereitete mich auf die Schule vor und ging meine Zähne putzen wie jeden Morgen.
Während ich meine Zähne putzte vibrierte etwas in meiner Hosentasche, ich hab mich als erstes gewundert, weil ich dachte, dass mein Handy aus wäre!?
Ich nahm den Anruf an und es erklang eine keuchende Stimme, die mir sagte: „ Ich weis, was du getan hast“, ich bekam Angst und legte sofort auf.
Ich dachte mir nichts dabei und legte das Handy auf den Tisch.
Und schon wieder war die Zeit schneller als ich und die Schule rief.
Ich dachte mir, ich nehme lieber das Fahrrad, doch wenn ich an gestern abend denke und die gruseligen Horrorfilme will ich nicht wirklich da runter.
Schnell lief ich die Treppen runter, stolperte und bemerkte, dass ich eine Wunde am Fuß habe. Aber ich dachte mir nichts dabei und lief einfach schnell weiter.
In der Schule angekommen, zu spät wie fast jeden Tag, schauten mich auf einmal alle komisch an als hätte ich ein Verbrechen begangen, dass ich wohl wissen sollte.
Ich setzte mich hin und beteiligte mich wie jeder am Unterricht!
Am Ende des Unterrichts kam der Lehrer mit bösem aber doch vertrauensvollem Gesicht zu mir und fragte mich, was ich vorgestern abend gemacht habe.
"Ich war in der Disco „Malischok“ mit meinem Freund Sergej und mit meinen Freundinnen.
Ich kann’s beweisen!" Ich wollte meine beste Freundin ranholen, doch sie wollte mit mir kein Wort mehr reden und ich wusste nicht warum.
Ich kam mir zum ersten mal im leben richtig verloren vor,
aber ich wusste wer zu mir hält, mein Freund Sergej!
Doch als ich in die 10 c ging war er nicht da, denn er war krank ,wie die Leute mir später gesagt hatten!
Aber wenn er krank wäre hätte er mir eine Sms geschrieben, ihm die Hausaufgaben vorbei zu bringen.
Ich ging zurück in mein Klassenzimmer und wurde aufgefordert mit in das Lehrerzimmer zu gehen, zum ersten Mal in diesem Jahr! Was habe ich wohl so böses gemacht? Ich setzte mich einfach hin und wartete auf den Lehrer, der endlich ins Zimmer kam und mir sagte was los ist.
Doch komischerweise stellte er mir die Frage von vorher noch mal: „ Was hast du vorgestern abend gemacht?“ und erneut sagte ich, dass ich in der Disco Malischok war mit meiner Freundin, die nicht mehr mit mir reden möchte und mit meinem Freund, der heute leider krank ist! Doch als heraus kam, dass Sergej nicht krank sei, vibrierte wieder etwas in meiner Hosentasche. Es war mein Handy, dass ich auf den Tisch gelegt hatte!
"Wie kommt denn das in meine Hosentasche?",dachte ich und geriet in Panik!!
Ich nahm den Anruf an, und es kam wieder die keuchende Stimme, die sagte : „Ich weis, was du getan hast!“. Ich schmiss das Handy gegen die Wand und wollte nur noch zu Sergej!
Ich lief so schnell wie ich konnte zu ihm!
Endlich angekommen klopfte ich 3-mal gegen die Tür!
Seine Mutter kam raus und schaute mich
sehr böse an. Ich fragte mich warum?
Doch als ich fragte was mit Sergej los sei, kam nur die Antwort:“ Sag mal das weist du nicht? Da fragst du noch?“.
Und hinter der Tür stand die Polizei, die mich sofort festnahm und in das Polizeiauto steckte.
Im Auto sah ich eine Zeitung. Als ich ein Auge drauf wurf sah ich mein Bild und Sergejs Leiche!
Ich war geschockt: “Das kann doch nicht wahr sein!“
Als ich weiter überlegte, viel mir ein, dass ich und Sergej vorgestern abend zusammen von der Disco nach Hause gegangen waren. Und ich war betrunken.
Aus lauter Betrunkenheit fiel mir ausversehen die Flasche Wein runter, die ich mir unterwegs im Spätverkauf gekauft hatte, und zersplitterte auf dem Boden.
Ich wollte die Scherben etwas bei Seite räumen, sodass sich kein Kleinkind verletzten könne, doch mir war so schwindelig, dass ich mich an Sergej etwas abstützten musste.
Aber als ich mich abstützte fiel Sergej in die Glasscherben und verletze sich heftig an seinem Armgelenk und eine Scherbe steckte in seiner Pulsader.
Ich war so geschockt, dass ich einfach nicht mehr weiter wusste und ich fiel einfach zu Boden.

Im Polizeiauto klingelte ein Handy das genau meinen Klingelton hatte und ich bemerkte, dass mein Handy neben mir lag. Ich wollte den Anruf entgegennehmen, doch es ging nicht. Ich drückte auf die Hörertaste und es ging einfach nicht!

Und langsam klang mein Klingelton nicht mehr wie ein Handy!
Es klang wie mein Wecker, der schon das 3mal klingelte, und ich immer noch nicht aufgestanden bin. Ich machte meine Augen auf und ich wusste, dass war alles nur ein Traum, der sich in meiner Fantasie abgespielt hat.
Ich zog mich an,bereitete mich auf die Schule vor, putzte mir die Zähne und mein Handy vibrierte nicht in meiner Hosentasche, denn es ist aus und liegt auf dem Tisch!
Und schnell lief ich in die Schule, stolperte, doch ich habe keine Wunde!
In der Schule hat mich auch keiner komisch angeschaut!
Und von der Polizei wurde ich auch nicht mitgenommen. Es war wirklich gut, dass das alles nur ein schlechter Traum war!


Ende


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Greyhound



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