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Dekorative Kosmetik - Referat



Was ist dekorative Kosmetik?
Die Kosmetik (allgemein) wird in 4 Hauptgruppen unterteilt:

-Hautpflege
-Haarpflege
-Lippenpflege
-dekorative Kosmetik

Dekorative Kosmetik ist zunächst einmal alles, was den Körper und das äußerliche Erscheinungsbild „verschönern“ kann. Das Unter der dekorativen Kosmetik versteht man Schminke, wie z.B. Mascara, Lippenstift, und auch Nagellack. Dekorative Kosmetik führt dazu, dass man sich in seinem Körper wohler fühlt. Zu kaufen ist die dekorative Kosmetik in Drogerien.

Wann trat die dekorative Kosmetik zum ersten Mal auf?
Die ersten Verwendungsspuren der dekorativen Kosmetik finden sich bei den alten Ägyptern. Diese schmückten sich, um den Göttern "ähnlicher" zu werden. Die Schönheitsrezepte der alten Pharaonen waren Geheimnisse, die jeder einzelne streng gehütet hielt. Von den alten Ägyptern weiß man, dass sie die hergestellten Farben auch für die eigene Schönheitspflege benutzten. Aber auch von den alten Sumerern, Babyloniern, Hethitern, Assyrern, Chinesen, Griechen, Persern, Indern und den südamerikanischen Inkas könnte man behaupten, dass sie "Erfinder / Vorläufer" der Kosmetik gewesen sind.
Zum Färben der Handflächen und der Fingernägel und für andere kosmetische Bemalungen verwendete man Blätter des Hennastrauchs. Dazu wurden die Blätter zu Pulver gemahlen und mit Wasser angerührt. Dies wird teilweise heute noch so gemacht (Hennatatoos).
Um die Augen herum benutzten die alten Ägypter Schminke aus Harzen und Mineralien wie "grüner Malachit" und "grauer Bleiglanz" oder auch Holzkohle und Ruß für eine schwarze Färbung. Für Lippen und Wangen wurde eine fetthaltige rote Paste unter Beimischung des Minerals "Cinnabarit" ("Zinnober") benutzt.
Nicht nur die vornehmen Frauen am Hofe der Pharaonen schminkten sich, sondern genauso die vornehmen Männer. Beide Geschlechter traten je nach Anlass mehr oder weniger auffällig geschminkt auf.
Dies weiß man heute, da man vor einigen Jahren ein Dokument der Pharaonen (Papyrus Ebers) gefunden hat. Es war die medizinische Schrift, in der auch sozusagen „Rezepte“ ihrer Schminke standen.

Wie entsteht die Farbe der Schminke?
Pigmente (lateinisch pigmentum für „Farbe“, „Schminke“) sind farbgebende Substanzen. Dieses sind unter dem Mikroskop als kleine Puderkörnchen zu erkennen. Im Gegensatz zu Farbstoffen sind Pigmente im Anwendungsmedium (z.B. Wasser, Lack oder in diesem Fall die Kosmetik) unlöslich. Farbstoffe und Pigmente gehören gemeinsam zu den Farbmitteln und können anorganisch oder organisch, bunt oder unbunt sein. Sie können
aber der Gesundheit schaden, da sie Blei- Arsen- und Cadmiumverbindungen (=Schwermetallverbindungen) enthalten und diese unsere Körper schwer belasten.

Gibt es auch hautfreundlichere Schminke?
Als Erdfarben werden verschiedene anorganische Pigmente bezeichnet, die durch feines Mahlen und andere Bearbeitungen (z.B. durch Brennen) von Mineralgemischen oder farbigen Mineralen gewonnen werden. Häufig verwendete Erdfarben sind Ocker, Grünerde, Rötel, Terra di Siena und Zinnober.
Manche Erdfarben sind Varianten von Eisenoxyden aus natürlichen Vorkommen. Sie sind lichtbeständig, preisgünstig und durch ihre kurze Trocknungszeit ist auch für die Ölmalerei geeignet. Die Erdfarben fanden ihre erste Verwendung bei der Höhlenmalerei.

Wie ist das mit den Tierversuchen?
Die Schminke wird an Tieren für uns Menschen getestet, um uns vor Krankheiten oder Hautstörungen zu schützen. Die Tiere müssen leiden und meisten falls sterben, damit wir Menschen schön aussehen und uns in unserem Erscheinungsbild wohl fühlen.
-Ab 1. Januar 1987 : Verbot der Tierversuche
In vielen Ländern passiert dies aber heute noch. Statt die Kosmetik in Laboren zu untersuchen, testen sie diese an Tieren, da es günstiger ist. Dabei wird das Geld über das Leben gestellt. Die Tiere verrecken sozusagen auf schlimmstem Wege.






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