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Das Syndrom Stress - Referat



A - Stress: Was ist das?
B- Stressreaktionen
C- Stressverarbeitungsstrategien

Definition:
Stress = unspezifische Reaktion des Körpers auf Belastung
Die Stressforschung hat ab ca. 1930 begonnen
vorher war das Wort Stress Ausdruck aus der Physik (im englischen: Druck, Verbiegen,
Reize - Stressoren = Auslöser von Stress
Stressreaktion  Psycho - physische Aktivierung
- ich gerate in Stress, wenn . . . .
- viele Dinge gleichzeitig passieren,
- Prüfungsstress,
- Angst vor Versagen,
- überraschende (optische) Situationen,
- Zeitdruck,
- Streit

Lebensereignisse die Stress verursachen:
- Krankheit
- Tod des Ehepartners
- Trennung von Familie
- Prüfungen
- Verlust der Freundin
- ständige Lärmkulisse


Stress ist grundsätzlich etwas positives, er entscheidet ob man flieht oder sich dem Kampf stellt.
Durch Stress werden Körperfunktionen die wichtig sind, hochgefahren

positiver Stress (Eustress) - negativerStress
(Herausforderung) (Überforderung)
Folgen: z.B. Sportler - Muskelspannung, Leistungseinbrüche



Es gibt verschiedene Phasen von Stress
1 - Vorphase - Schrecksekunde

2 - Alarmphase - Energie wird hochgefahren
Kräfte die man nicht vermutet, werden frei

3 - Handlungsphase - Energie wird bereitgestellt
Abwehrphase, Widerstandsphase, Bewältigungsphase

4 - Erholungsphase - Energie wird abgebaut

Widerstandsphase


Stressor
(Reiz)
1\ 2----------- 3
4------/

Erschöpfungsphase



ständige Hochleistung - ohne ausreichende Erholungsphase = Burn out Syndrom
ruft z.T. auch Krankheiten, z.B. Zuckerkrankheit, Herzinfarkt hervor

Abbau von Stress durch psychische Überlastung (nicht durch körperliche Belastung)
(z.B. nach der Schule)
- durch körperliche Betätigung, Laufen, Holz hacken

Bewertung:

Die Einschätzung der Beurteilungs- / Handlungsmöglichkeit wird durch folgende Faktoren beeinflusst:

- Zeitfaktor
- Training
- Verarbeitung
- Grad der Vorhersagbarkeit
- körperliche Fitness
- Bekanntheitsgrad ( das 1. Mal, oder zum
wiederholten Mal)
Stress = Ergebnis eines Bewertungsprozesses einer außergewöhnlichen Situation.


Die optimale Leistung bringt der Mensch bei einer mittleren Stressdossis, d.h. ein gewisser Druck muss in der Regel vorhanden sein.

z.B. Sport:
- Kampfbereitschaft: kraftsprühend, leichte Erregung, volle Leistung
- Startfieber : übermotiviert, zu starke psycho - physische Aktivierung starke Erregung, starke Nervosität, verkrampft
- Startapathie : untermotiviert, schlaff, träge, Blei in den Beinen wie gelähmt


Steuerung des “Stress“

- Vegetatives Nervensystem (unmerklich, Verdauung, Blutdruck...:Symphatikus)
- Motorisches - willkürliches - Nervensystem: Muskelbewegungen beabsichtigt
(Parasympatikus)
Reaktionen durch Vegetatives Nervensystem:
Mund wird trocken, Herz schlägt schneller, Atmung schneller, Verdauung verlangsamt, Sexualfunktion gehemmt, Muskulatur spannt sich an,
Schwitzen - kalter klebriger Schweiß, Schmerzempfinden wird zurückgefahren

Stressreaktionen: diese vier Bereiche bedingen sich gegenseitig

kognitive Ebene emotionale Ebene Vegetative Ebene muskuläre Ebene

Wahrnehmen Angst, Schreck trockener Mund, Anspannung
Denken Wut, Panik Erröten, Verkrampfung
Urteilen Ärger flaues Gefühl Lähmung
Konzentrations- Gereiztheit im Magen, Zittern
mängel Aggressivität Erbrechen Stottern
Tagträume
Lernstörung
Unsicherheit
Schlaflosigkeit
Stressverarbeitungsstrategien:

langfristige Verarbeitungsstrategien:
- Gesundheitsfördernde Maßnahmen:
z.B. gesunde Ernährung, körperliche Fitness, geistige Fitness
- Entspannungsverfahren:
autogenes Training, progressive Muskelspannung
- soziale Kontakte
Gespräche, soziale Unterstützung, Hilfe annehmen
- Einstellungsänderung
ich darf keine Fehler machen, ich muss immer perfekt sein

- Handlungstechniken:
technische und soziale Fähigkeiten

- Zeitmanagment:
Zeiteinteilung (lernen unmittelbar vor Schulaufgabe)

kurzfristige Verarbeitungsstrategien
Ablenken
Selbstgespräche
Abreaktion (körperlich - Lauftraining)
Urschrei
sich selber wieder Mut zusprechen, “ich kann das!“
ruhige Atmung





Quelle(n) für dieses Referat: "Phänomen Streß" von Frederic Vester (Deutscher Taschenbuch Verlag)



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